Für die Betreiber einer Facebook Seite macht es Sinn, die eigenen Youtube Videos in einem eigenen Reiter darzustellen. Kostenfreie Apps gab es bisher nur für die Einbindung einzelner Videos. Werden jedoch ständig neue Videos auf einen Youtube-Kanal hochgeladen, kann es mühsam sein, diese jedes mal wieder einzeln einzubinden.
Über FBML hat man die Möglichkeit, den gesamten eigenen Youtube-Kanal auf der Fanseite darzustellen. Neue Videos werden automatisch übernommen. Das hat mehrere Vorteile:
Zeitersparnis: Neue Youtube-Videos müssen nicht manuell eingebunden werden.
Vollständigkeit: Alle Videos des Youtube-Kanals werden angezeigt.
Platzersparnis: Anstatt alle Videos einzeln am Bildschirm anzuordnen, wird nur ein Player-Fenster angezeigt.
Das Einbinden des Players ist relativ einfach. Nach Login im eigenen Youtube-Account gibt man folgende URL ein: http://www.youtube.com/custom_player
Nachdem der Chef von Blendtec, Tom Dickson, zu viralen Zwecken alle Versionen des iPhones und sogar schon das iPad in seinem Mixer zerkleinert hat, macht er sich nun auch über das neue iPhone 4.
Diesmal auch mit einer netten Hintergrundstory, in der sogar die Geschichte des “verlorenen” iPhone 4 Prototyps vorkommt und ein Steve Jobs ähnlicher Darsteller vorkommt:
Blendtec zählt mit dieser Ideen mittlerweile zu den Meister der viralen Videos. Jedes Video wird millionenfach gesehen. Wie auch schon früher erwähnt, hat Blendtec mit diesen Videos den Firmenumsatz innerhalb kürzester Zeit um 600% erhöht. Ganz klar, nachdem jeder beim Mixerkauf das Modell will, das wirklich alles wie Diamanten und Golfbälle zerkleinern kann.
Welche Videos werden in Social Media immer wieder mit Freunden geteilt und landen auch auf Ihrer Facebook-Pinnwand oder in Ihrer Twitter-Timeline? Sehr oft sind es Tiervideos wie das niesende Panda-Baby (über 60 Mio. Views) oder Videos mit kleinen Kindern wie “Charlie bit my finger” (über 200 Mio. Views). Diese Videos sind meistens lustig, niedlich oder spielen mit der Schadenfreude oder Sensationsgier des Betrachters.
Denselben Effekt versuchen natürlich Marken und Marketer auch zu erreichen: Sie wollen ein Video kreieren, das den Betrachter so gut unterhält, sodass er es mit seinen Social Media-Freunden teilen will. So soll ein Schneeball- oder Buschbrandeffekt erzeugt werden, der die Reichweite traditioneller Marketingmaßnahmen bei weitem übersteigt, vor allem was das Preis-/Leistungsverhältnis betrifft. Entweder mit einem eigens fürs Web produzierten Video, oder mit einem Ad, ders vom TV ins Web schafft. Ein gutes und bekanntes Beispiel ist der Heineken Spot mit dem begehbaren Kühlschrank.
Wenn sich Inhalte im Web quasi von selbst verbreiten, spricht man auch von Viralität. Wir möchten hier ein paar aktuelle Videokampagnen bzw. Ads bringen, die uns in den letzten Wochen positiv aufgefallen sind.
Headlines wie diese sieht jeder Internet Marketer täglich mehrmals. Doch was ist hier wirklich dahinter? Erleben wir gerade eine Kommunikationsrevolution?
Der Versuch einer kritischen Bestandsaufnahme.
Wird Social Media unsere Gesellschaft verändern?
Nein, denke ich nicht. Ich werde sicher kein besserer Mensch, wenn ich auf Facebook und Twitter poste dass ich gerade aufs Klo gehe. Ja klar, man muss Mehrwert generieren, die Analogie zum Klo bleibt dann allerdings bestehen. Jeder Facebook Nutzer weiss inzwischen was “Oversharing” ist, und dass zuviel Transparenz auch einmal einen Arbeitsplatz kosten kann, ist inzwischen auch einigen bewusst geworden.
Lange ist es her, seit ich im WebmarketingBlog das letzte mal virale Spots vorgestellt habe. Letzte Woche bin ich über zwei wirklich tolle Spots gestolpert, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte.
Als erstes wäre da mal der neue von Heineken, der Kultfaktor ist auch diesmal wieder sehr hoch:
Und Nike erklärt, welche Luft in den Nike Air Schuhen verwendet wird:
Dass man mit viralen Videos sehr schnell sehr viele Seher erreichen kann, ist wohl nun auch schon bis zum österreichischen Verteidigungsminister Darabos (SPÖ) vorgedrungen. Nur durchhalten sollte man, was man angefangen hat.
Das österreichische Bundesheer ist ja, wie bekannt, verzweifelt auf der Suche nach neuen Rekruten. Dafür wurde ein sehr eigenwilliger Videospot produziert.
Lässig lehnt ein glatzköpfiger Aufreißer mit ländlichen “Schönheiten” an seinem Audi R8. Betont cool lädt er sie auf eine “Spritztour” in seinem “flotten Flitzer” ein. Doch plötzlich taucht aus dem Nebel ein Bundesheerpanzer auf. Er rast auf die Gruppe zu und bremst mit quietschenden Ketten vor dem Auto ab. “Na, Mädels, Lust auf ne Spritztour?”, fragt der junge Soldat, woraufhin die Mädchen völlig ausrasten und den Sportwagenfahrer stehen lassen. “Kommt zum Bundesheer, da könnt ihr Panzer fahren”. Er springt zurück in den Panzer und braust los, dicht gefolgt von den aufgebrachten jungen Mädchen.
Nur drei Tage später bekam Verteidigungsminister Norbert Darbos jedoch kalte Füße und lies das Video von der Website des Bundesheers entfernen. Hätte er mehr Erfahrung mit dem Social Web, hätte er das nicht gemacht. Jetzt machen sich die Medien im In- und Ausland erst recht darüber lustig.
2009 war ohne Zweifel das Jahr der viralen Videos. 40.000.000 views für ein einzelnes Video waren keine Seltenheit. Uploaded Cinema hat die besten 38 viralen Videos 2009 gekürt. Ich fasse hier nochmal alle Videos auf einer Seite zusammen.
Dazu wurde “einfach” eine Treppe in einer UBahn in Stockholm zu einem Klavier umgebaut und gefilmt, wie die Leute darauf reagieren. Lustiger aber unspektakulärer Clip, kommt gut an. Überzeugen Sie sich selbst:
Laut Viral Video Charts ist dieser Clip diese Woche mit 1,3 Millionen Aufrufen, 674 Blog Posts und über 4000 Tweets der erfolgreichste:
Folgender lustige Spot vom französischen Filmstudio Canal+ macht gerade die Runde. Am 1. Oktober auf YouTube gestellt, wurde das Video bis heute bereits fast 400.000 mal gesehen.
Schon etwas älter aber immer noch genial viral: Horst Schlämmer aka Hape Kerkeling macht 2007 virale Spots für Volkswagen.
Die ausführende Agentur Tribal DDB stand vor der Herausforderung, 15.000 Leads durch eine virale Kampagne zu generieren. Als Basis diente der “Schlämmer-Blog”. Dort zeigte Hape Kerkeling lustige Videos über seine Versuche den Führerschein zu machen. Im Rahmen einer fortlaufenden Geschichte wurde regelmäßig eine neue Episode veröffentlicht.
In sieben Tagen wurden alle Videos abgedreht. Um die Texte, die Betreuung der Community und die Beantwortung der Kommentare kümmerte sich nicht Hape Kerkeling selbst, sondern drei Texter. Nach zirka einer Woche wurde Volkswagen von Bloggern als Auftraggeber der Aktion enttarnt.
Danach wurde auf dem Blog und in den Videos mit dem Hinweis „Sponsored by Volkswagen“ offen reagiert. Trotz starker Kritik vieler Blogger war die Aktion ein voller Erfolg. Bis Ende Juli 2007 berichteten fast 700 Blogs darüber, der Schlämmer Blog hat nach 5 Wochen über 3 Millionen Seitenaufrufe und 2,8 Millionen Video Views. Insgesamt wurden 90.000 Leads zu 17 EUR pro Lead generiert. Volkswagen typisch waren bis dahin 190 EUR pro Lead.
Volkswagen hat die virale Latte damit sehr hoch gelegt, andere deutsche Automarken wie BWM, Audi oder Opel können meines Wissens nach noch nicht mit einer ähnlichen Aktion aufwarten.
Haben Sie das eine oder andere virale YouTube Video in den letzten Monaten verpaßt? Dann schauen Sie sich doch einfach den folgenden Zusammenschnitt an:
Was würde dabei rauskommen, wenn man bei Unterhaltungen im richtigen Leben auch nur 140 Zeichen zur Verfügung hätte wie in Twitter.
Die Antwort: nur Mißverständnisse! Ein witziges Video zeigt uns warum…
Ich bin gerade über den folgenden viralen Spot des russischen Virenscanner Herstellers Kaspersky gestolpert:
Auch wenn man nicht viel versteht, der Spot ist sehr witzig gemacht. Ich denke er sollte wahrscheinlich eine Anspielung auf den Schuhwurf auf George W. Bush sein.
Daß man virales Marketing nicht nur für Produkte einsetzen kann, zeigt folgendes Beispiel:
Jährlich passieren viele Unfälle im Straßenverkehr durch die Benutzung vom Handy am Steuer. Vor allem das Schreiben von SMS ist bei Jugendlichen während der Autofahrt sehr beliebt. Um dieses Risiko aufzuzeigen drehte die englische Polizei Video gegen SMS am Steuer. Es ist jedoch kein gewöhnliches Video, sondern ein Schock-Video.
Es soll den Jugendlichen ganz klar zeigen, was die Folgen vom SMSen am Steuer sein können.
Aber Achtung: das Video ist wirklich nichts für schwache Nerven.