Aug 24
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Online-Kommunikation ist etwas verflucht Schwieriges. Wenn man zum Beispiel eine neue Facebook-Seite launchen will, sollte man die Sprache der Zielgruppe irgendwie treffen. Dumm nur, wenn man gar nicht weiß, wie die Zielgruppe spricht und plötzlich glaubt, nur weil das mit Facebook, Social Media und Co so hip und funky ist, müsste man auch so sprechen: hip und funky und totally cool.

Schade nur, dass das meistens ganz furchtbar daneben geht. Ich persönlich hasse es zum Beispiel, gleich mal per Du angesprochen zu werden. Dieses pseudoamikale Getue geht mir schon bei Ikea zu weit. Und jetzt auch noch Facebook! Vielleicht fühlen sich ja alle Werber, die gerade Facebook entdecken, durch das viele Blau auf der Facebook-Seite in die Welt von Ikea katapultiert. Und bestellen mir also ganz frech: „Wir möchten mehr darüber erfahren, was Dich beschäftigt und interessiert“. Gänsehaut – allerdings im negativen Sinne.

Noch mehr Gänsehaut bekomme ich, wenn erwachsene Menschen versuchen, pseudojugendlichen Jargon zu sprechen. Ein kleines *lol* hier, ein *omg* da – schon klingt alles dreimal so hip und funky und cool.

Allen Marketern, die sich aufmachen „die junge Zielgruppe via Facebook zu erreichen“ rate ich vor solchen Aktionen ganz dringend, mal ein paar demografische Facts über die Facebook-User zu checken. Auch ein paar Gedanken zur eigenen Zielgruppe wären nicht ganz verkehrt. Denn wenn ich mit meinem Produkt im realen Leben Frauen ab 30 anspreche, brauche ich ja auf Facebook nicht zu brabbeln, als wären meine Kundinnen 13.

Also: Durchatmen, ruhig bleiben und immer daran denken: Das Leben ist keine Disco! Und pssst, jetzt kommt ein Geheimnis: Auch Facebook ist keine Disco! Es reicht also völlig, wenn man so kommuniziert, wie man immer kommuniziert. So einfach wäre das.

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Jun 09
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Webcontent International Teil 4: Themen

Andere Länder, andere Sitten und ganz bestimmt: andere Themen.

Heute möchte ich endlich meine Webcontent International Reihe – mit einem reumütigen Lächeln und einer Entschuldigung für die lange Pause – mit dem angekündigten Themenblogbeitrag fortsetzen.

Wo waren wir also stehengeblieben?

Nach Ihren Überlegungen hinsichtlich Ihrer international ausgelegten Online Marketing Strategie sollten Sie sich gemeinsam mit Ihrem Webcontent-Editor oder Ihrer Agentur zusammensetzen, um herauszufinden ob:

  • alle Ihre Produkte oder Dienstleistungen wirklich für ein bestimmtes Zielland ansprechend/passend sind.
  • Ob Produkte und Dienstleistungen auf einen bestimmten Zielmarkt angepasst werden müssen.
  • Und mit welchen Themen Sie Ihren Content transportieren werden um Ihre Kunden in den jeweiligen Ländern anzusprechen.

Wir haben bereits festgestellt, dass eine reine Übersetzung Ihres Contents nicht die gewünschte Performance in den Suchmaschinen bringen wird. Genauso verhält es sich mit bestimmten Themen.

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Mrz 06
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Teil 3: Strategie fertig? Ready, Steady, Keywords – GO!

Nota Bene: Bei schlechten Übersetzungen helfen auch Keywords nicht mehr viel…

Bevor ich über für ein internationales Klientel aufbereitete Keywords rede, muss ich etwas loswerden:

Ich muss mich tagtäglich mit schlecht übersetzten Webseiteninhalten auseinandersetzen.  Manchmal ist das wirklich zum Brüllen komisch. Aber meistens ist es eher zum Fremdschämen.

Sie kennen das bestimmt aus dem Urlaub. Man präsentiert Ihnen stolz eine deutsche Speisekarte und Sie müssen beim Lesen herzhaft über drollige Fehlinterpretationen Ihrer Muttersprache lachen.

Was im Urlaub noch für einen Lacher gut war, kann für die Sprachversion Ihrer Webseite fatal sein. Ganz abgesehen davon, dass Ihr Webseiteninhalt optimiert gehört, sind es nicht selten schlecht übersetzte Inhalte, die einen potentiellen Kunden zweifeln lassen, ob er hier überhaupt richtig ist.

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Mrz 03
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Teil 2: Wo fangen wir an? Bei den Keywords? Nein. Bei der Strategie.

Ich habe es letztens schon postuliert und heute sage ich es gleich zu Anfang noch einmal: Wenn Sie mit Ihrer Website den Export Ihrer Produkte oder Dienstleistungen ins Ausland forcieren möchten, müssen Sie Ihre Keywords für den Zielmarkt genauso recherchieren, wie Sie das bei Ihrer deutschen Version gemacht haben. Eine einfache Übersetzung Ihrer Inhalte allein war gestern. Heute regieren die Suchmaschinen.

Soweit so gut. Aber: Bevor Sie sich überhaupt mit den Keywords der internationalen Versionen Ihres Webauftritts auseinandersetzen, sollten Sie eine „grenzübergreifende“ oder auch „länderspezifische“ Online-Marketing Strategie festlegen.

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Mrz 02
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Was macht ein Journalist, wenn er zu einer Marke oder einem Thema recherchiert? Er googelt. Meine SEO-Freunde werden jetzt ihre helle Freude mit mir haben: Genau aus diesem Grund bilden verschiedene Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung die Basis erfolgreicher Online PR. Gute Findbarkeit und Präsenz zu Core-Themen sind die Voraussetzungen, die man mitbringen sollte, wenn man sich mit dem Gedanken trägt, in Online PR zu investieren.

Oder aber man koppelt in den ersten Monaten die SEO- und Online-PR-Aktivitäten. Was Sinn macht, denn im Duett sind SEO und Online PR besonders erfolgsversprechend. Achten Sie also bei der Auswahl der Agentur, die für Ihre Online PR verantwortlich zeichnen sollte, auf einige Basics:

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Feb 09
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Internationalisierung im Web und warum „nur Übersetzen“ sinnlos ist – Teil 1

Die nächsten Beiträge widme ich meinem absoluten Webtext-Lieblingsthema: Sprachversionen, Übersetzungen und Internationalisierungen von Webseiteninhalt. Und Webseitenhinhalt betrifft hier sicherlich nicht „nur“ den Webtext. Dieses reizvolle Thema umfasst wesentlich mehr als die Frage: „Wie kriege ich meinen Content am billigsten übersetzt“.

Zunächst einmal: Warum rede ich überhaupt von internationalem Webcontent?

Es fing alles damit an, dass ich 2008 von London nach Salzburg zurückkehrte und mich nach langjähriger Berufserfahrung im Online-Bereich in UK mit dem Standard von Webseiten in Österreich konfrontiert sah. Content, Blogs, SEO, Online Advertising, Webmarketing, Google Adwords, alles das war für mich nach sechs Jahren London längst kein exotisches Neuland mehr, sondern schlicht und ergreifend mein tägliches Brot. Denn diese Themen waren in England eben der Standard.

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Feb 04
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Ich will mein Licht gewiss nicht unter den Scheffel stellen, doch zum Thema Online PR haben sich bestimmt schon berufenere Menschen* tausendmal mehr Gedanken gemacht als ich. Daher will ich Sie, liebe Leser des Webmarketing-Blogs, jetzt auch nicht mit grauer Theorie quälen.

Viel spannender ist da schon die Frage: Was ist Online PR in unserer täglichen Praxis? Wo beginnt Online PR, wo endet sie?

Internationale Konzerne, die sich dem Thema Online Relations widmen, haben dafür bestimmt längt strenge Regeln erfunden. Wir, die wir für klein- und mittelständische Unternehmen Medienarbeit und Online PR machen, sind in der Definition von Online PR zu mehr Flexibilität angehalten.

Online PR für KMU: getrimmt auf die Kundenbedürfnisse

In der Praxis siegt noch immer der Hausverstand – und der befiehlt uns, uns an den Kundenbedürfnissen zu orientieren. Fragen Sie also erst mal nach, was Ihr Kunde benötigt. Und dann denken Sie nach, was der Kommunikation Ihres Kunden gut tun könnte, wovon er vielleicht noch gar nichts weiß. Die Schnittmenge aus diesen beiden Überlegungen definiert folglich, was alles unter der Prämisse der Online PR für die Kommunikation getan werden kann.

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