Dez 16
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Warum gute Texter twittern sollen? Weil 140 Zeichen, täglich mehrmals abgefeuert, das beste Training für künftige Headline-Kings sind.

“Wir sind Papst!” Jahrhundert-Headlines sind kein Zufall, sondern Handwerk in Perfektion. Wer solche Texte schreiben will und dabei ausschließlich auf den Kuss der Muse baut, sollte sich auf lange, unbefriedigende Wartezeiten einstellen. Denn diese Musen sind furchtbar launische Wesen. Kommen selten vorbei, wenn man sie braucht. Und sind mit Küssen, die in Erinnerung bleiben, ganz schön geizig.

Ich rate daher dringend zu Alternativmethoden. Wenn es darum geht, verdammt gute Titel für Pressetexte, Newsletter, Blogbeiträge oder Websites zu schreiben, nützt es nix. Man muss das Handwerk trainieren. weiterlesen »

Aug 31
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Ende August – und die österreichischen Berge zeigen sich erstmals im Winterkleid. Allerhöchste Zeit, um über ein Winterfell für den Panda nachzudenken. Anders gesagt: Betreiber von touristischen Websites sollten die angezuckerten Gipfel zum Anlass nehmen, darüber nachzudenken, ob ihre Websitetexte schon winterfit sind.

Das Google Panda-Update sorgt seit einigen Tagen auch hierzulande für große Veränderungen in den Suchmaschinenrankings. Insbesondere touristische Websites sollten jetzt mehr als achtsam sein, wie sich ihre Rankings zu buchungsrelevanten Keywords verändert haben.

Die Erkenntnisse aus dem Panda-Update von Google zeigen klar: Webtexte, die für den User geschrieben sind, gewinnen. Und solche, die überoptimiert sind und das „Keyword-Dreschen“ in den Vordergrund stellen, verlieren. Allerdings: Gerade auf Websites von Hotels, Tourismusbetrieben und Regionen ist das Keyword-Spamming weit verbreitet. War es doch vor einigen Jahren eine erfolgsversprechende Technik, seine Seiten in den Google-Rankings weit nach oben zu bringen. weiterlesen »

Mrz 08
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Quality Content verdient ein Krönchen Wir wissen es schon lange. Denn immerhin ist das unsere Branche, das Webcontent-Business. Hochwertiger, uniquer, lesbarer, für Ihre Zielgruppe interessanter, strukturierter Webcontent gewinnt.

Ich schließe mich meiner Kollegin Martina Müllner an, die bereits etwas zeitnaher zum offiziellen Google Blogbeitrag  freudig verkündet hat: „Quality Content is Queen“. Ein Satz, den ich gut und gerne unterschreibe, denn der neue Google Algorithmus wird zeigen, dass Websites mit hochwertigen Inhalten auch in Zukunft besser ranken denn je.

Und was bedeutet denn qualitativ hochwertiger Content aus der Google-Sicht eigentlich?

Hier eine kleine Webtext Checkliste für die Suchmaschinen:

  1. Ihr Content ist Unique, eigens für Ihre Website erstellt. Lassen Sie die Finger von „Guttenberg-Methoden“.
  2. Site Titles sind eigens für Ihre Website geschrieben worden, sie sind nicht zu lange und beinhalten wichtige Keywords und Keyword-Phrasen, Ihr Firmenname steht am Ende nicht am Anfang.
  3. Meta Descriptions: sind unbedingt vorhanden, sie beschreiben den jeweiligen Seiteninhalt, beinhalten ebenfalls Keywords und Keyword Phrasen – idealerweise sind sie nicht länger als 155 Zeichen und laden dazu ein Ihre Website zu besuchen
  4. Sie haben lesbare Überschriften in Form des H1 Tags, H2 Tags können auch nicht schaden.
  5. Ihre Website ist gut verlinkt, der eigentliche Text auf Ihrer Website beschreibt Ihre Dienstleistungen oder Produkte, ist aber nicht mit Keywords vollgestopft, sondern semantisch und locker optimiert
  6. Keywords finden sich natürlich auch im Fließtext – denn Google zeigt sehr häufig  Text-Snippets

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Feb 25
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Für jeden, der in guten, originären Unique Content investiert, ist dieser Blogpost von Amit Singhal und Matt Cutts ein Grund, die Korken knallen zu lassen.

Im offiziellen Google-Blog gaben die beiden eine bedeutsame Änderung des Google-Algorithmus bekannt, der (hoffentlich) große Auswirkungen haben wird. Um in aller Prägnanz zusammenfassen, was die beiden Herren verlautbaren ließen:

  • Seiten mit schlechtem Content – zum Beispiel aus Content Farmen oder Duplicate Content – werden künftig schlechter gerankt.
  • Seiten mit gutem Content werden von dem Algorithmus-Update profitieren.

Was genau Google unter gutem Content versteht, erläutern Amit Singhal und Matt Cutts:

  • Originäre Inhalte
  • Hintergrundinformationen
  • tief gehende Reportagen
  • eingehende Analysen

Die beiden Google-Mitarbeiter gehen davon aus, dass sich in rund 12 Prozent der Suchabfragen die Rankings durch dieses Update verändern werden.

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Nov 11
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Nachdem wir uns bereits mit Online Strategie, Keyword Recherche und Themenfindung in einem international ausgelegten Kontext auseinandergesetzt haben, widme ich mich nun dem einem weiteren sehr beliebten Thema: Internationales Social Media Marketing.

Zunächst ein paar interessante Daten & Zahlen zu den im Internet verbreiteten Sprachen und den „beliebtesten“ Social Media Netzwerken:

Die Top 10 im Internet verbreiteten Sprachen nach Usern sind*:

  • Englisch mit 536, 3 Millionen online Usern
  • Chinesisch mit 444, 9 Millionen online Usern
  • Spanisch mit 153,3 Millionen Usern
  • Japanisch mit 99,1 Millionen Usern
  • Portugiesisch mit 82,5 Millionen Usern
  • Deutsch mit 75,2 Millionen Usern
  • Arabisch mit 65,4 Millionen
  • Französisch mit 59,5 Millionen
  • Russisch mit 59,7 Millionen
  • Koreanisch mit 39,4 Millionen
  • Der gesamte Rest: 350,6 Millionen

*(Zahlen mit freundlicher Genehmigung der Internet World Stats verwendet.)

Die Universalsprache im Internetscheint anteilsmäßig nach wie vor Englisch zu sein. Und zwar auch für Nicht-Native Speakers – es kann davon ausgegangen werden, dass auch Non-Natives sich der englischen Sprache bedienen, wenn sie mit der eigenen Muttersprache nicht finden, was sie suchen.

Weiters werfen wir einen Blick auf die Social Netzwerke gereiht nach globaler Beliebtheit und deren Wachstum:

Diese unten angeführte Tabelle stammt aus von Vincos Map of Social Networks – Weltkarte der Social Media Netzwerke (basierend auf Alexa und Google).  Stand Juni 2010:

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Okt 11
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Der Herbst ist traditionell die Zeit, in der die Marketingbudgets für das nächste Jahr geplant werden. Zahlreiche Studien malen ein eindeutiges Bild: Im Jahr 2011 soll noch mehr Budget in Online-Maßnahmen fließen: Virale Kampagnen, Social Media Marketing, Werbung auf Performance-Basis – das und noch mehr steht auf der To do-Liste der Marketingverantwortlichen.

Meiner Meinung nach sollte diese Liste um ein weiteres To do ergänzt werden: Die Neuausrichtung der PR-Agenden auf die Herausforderungen und Ansprüche des 21. Jahrhunderts.

Die Strukturen und Anforderungen der Öffentlichkeitsarbeit haben sich innerhalb kurzer Zeit drastisch verändert. Und sie verändern sich täglich weiter. Damit wird zeitgemäße PR ihrer ursprünglichen Bedeutung heute gerechter denn je: Sie knüpft „öffentliche Beziehungen“ und spricht dabei nicht nur mit Journalisten, sondern mit der gesamten Öffentlichkeit, die im Internet zu Hause ist: User, Blogger, Influencer, Konsumenten, Kunden Ihres Unternehmens und Fans Ihrer Marke.

Ja, es erfordert ein bisschen Mut und Neugier, bewährtes Terrain zu verlassen und Öffentlichkeitsarbeit von einem völlig neuen Blickwinkel zu betrachten. Unternehmen stehen vor der Aufgabe, sich den neuen Methoden der Kommunikation zu öffnen, Transparenz zu zeigen und positive wie negative Kritik zuzulassen. Denn: Die Entwicklungen der Medienwelt sind nicht nur Chance, sondern vielmehr ein Muss, dem man sich nicht entziehen kann. Ist diese Erkenntnis einmal verankert, obliegt es der PR-Agentur die Unternehmensziele im Einklang mit modernen Kommunikationsmitteln versiert umzusetzen.

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Aug 24
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Fotocredits: © ryscheJR - Fotolia.com

Online-Kommunikation ist etwas verflucht Schwieriges. Wenn man zum Beispiel eine neue Facebook-Seite launchen will, sollte man die Sprache der Zielgruppe irgendwie treffen. Dumm nur, wenn man gar nicht weiß, wie die Zielgruppe spricht und plötzlich glaubt, nur weil das mit Facebook, Social Media und Co so hip und funky ist, müsste man auch so sprechen: hip und funky und totally cool.

Schade nur, dass das meistens ganz furchtbar daneben geht. Ich persönlich hasse es zum Beispiel, gleich mal per Du angesprochen zu werden. Dieses pseudoamikale Getue geht mir schon bei Ikea zu weit. Und jetzt auch noch Facebook! Vielleicht fühlen sich ja alle Werber, die gerade Facebook entdecken, durch das viele Blau auf der Facebook-Seite in die Welt von Ikea katapultiert. Und bestellen mir also ganz frech: „Wir möchten mehr darüber erfahren, was Dich beschäftigt und interessiert“. Gänsehaut – allerdings im negativen Sinne.

Noch mehr Gänsehaut bekomme ich, wenn erwachsene Menschen versuchen, pseudojugendlichen Jargon zu sprechen. Ein kleines *lol* hier, ein *omg* da – schon klingt alles dreimal so hip und funky und cool.

Allen Marketern, die sich aufmachen „die junge Zielgruppe via Facebook zu erreichen“ rate ich vor solchen Aktionen ganz dringend, mal ein paar demografische Facts über die Facebook-User zu checken. Auch ein paar Gedanken zur eigenen Zielgruppe wären nicht ganz verkehrt. Denn wenn ich mit meinem Produkt im realen Leben Frauen ab 30 anspreche, brauche ich ja auf Facebook nicht zu brabbeln, als wären meine Kundinnen 13.

Also: Durchatmen, ruhig bleiben und immer daran denken: Das Leben ist keine Disco! Und pssst, jetzt kommt ein Geheimnis: Auch Facebook ist keine Disco! Es reicht also völlig, wenn man so kommuniziert, wie man immer kommuniziert. So einfach wäre das.

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