Dez 16
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Warum gute Texter twittern sollen? Weil 140 Zeichen, täglich mehrmals abgefeuert, das beste Training für künftige Headline-Kings sind.

“Wir sind Papst!” Jahrhundert-Headlines sind kein Zufall, sondern Handwerk in Perfektion. Wer solche Texte schreiben will und dabei ausschließlich auf den Kuss der Muse baut, sollte sich auf lange, unbefriedigende Wartezeiten einstellen. Denn diese Musen sind furchtbar launische Wesen. Kommen selten vorbei, wenn man sie braucht. Und sind mit Küssen, die in Erinnerung bleiben, ganz schön geizig.

Ich rate daher dringend zu Alternativmethoden. Wenn es darum geht, verdammt gute Titel für Pressetexte, Newsletter, Blogbeiträge oder Websites zu schreiben, nützt es nix. Man muss das Handwerk trainieren. weiterlesen »

Nov 21
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Weit mehr als nur ein Raunen ging mit Googles Panda-Update durch die Webmaster- und Blogger-Szene. Wohl jeder von uns kennt im eigenen oder näheren Umfeld das ein oder andere Portal, für das sich die Qualitätsoffensive aus Mountain View eher zu einem mittelprächtigen Paukenschlag entwickelte.

Noch vor Kurzem waren folgende Internetportale teilweise extrem erfolgreich: Zum einen so genannte »Content-Sammler«, die wild und meist automatisiert irgendwelche Text- sowie Bildinhalte »zusammenklauten«, um diese dann teilweise oder manchmal sogar komplett unter ihrem eigenen Domainnamen zu veröffentlichen. Und zum anderen reine SEO-Portale, deren Kunst wie wir wissen darin besteht, Texte nicht etwa werthaltig „optimiert“ für Menschen, sondern für eine möglichst gute Position innerhalb der einzelnen Suchmaschinen zu schreiben.

Mit diesen – zumindest für meine Branche – mitunter sehr unerfreulichen Gebilden konkurrierten nun wertvolle Blogs, die ihrerseits Artikel bereitstellten, für die sich der jeweilige Autor manchmal gut und gerne ein paar Stunden pro Tag Zeit nahm. Beide Seiten existierten eine ganze Weile lang mal mehr, mal weniger erfolgreich nebeneinander her. Der eine nur aufgrund seiner möglichst »billigen« Inhalte, der andere eben fast ausschließlich, weil er statt purer Quantität auf Qualität setzte, die sich langfristig bei den Lesern dann doch herumsprach. weiterlesen »

Aug 31
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Ende August – und die österreichischen Berge zeigen sich erstmals im Winterkleid. Allerhöchste Zeit, um über ein Winterfell für den Panda nachzudenken. Anders gesagt: Betreiber von touristischen Websites sollten die angezuckerten Gipfel zum Anlass nehmen, darüber nachzudenken, ob ihre Websitetexte schon winterfit sind.

Das Google Panda-Update sorgt seit einigen Tagen auch hierzulande für große Veränderungen in den Suchmaschinenrankings. Insbesondere touristische Websites sollten jetzt mehr als achtsam sein, wie sich ihre Rankings zu buchungsrelevanten Keywords verändert haben.

Die Erkenntnisse aus dem Panda-Update von Google zeigen klar: Webtexte, die für den User geschrieben sind, gewinnen. Und solche, die überoptimiert sind und das „Keyword-Dreschen“ in den Vordergrund stellen, verlieren. Allerdings: Gerade auf Websites von Hotels, Tourismusbetrieben und Regionen ist das Keyword-Spamming weit verbreitet. War es doch vor einigen Jahren eine erfolgsversprechende Technik, seine Seiten in den Google-Rankings weit nach oben zu bringen. weiterlesen »

Mrz 08
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Quality Content verdient ein Krönchen Wir wissen es schon lange. Denn immerhin ist das unsere Branche, das Webcontent-Business. Hochwertiger, uniquer, lesbarer, für Ihre Zielgruppe interessanter, strukturierter Webcontent gewinnt.

Ich schließe mich meiner Kollegin Martina Müllner an, die bereits etwas zeitnaher zum offiziellen Google Blogbeitrag  freudig verkündet hat: „Quality Content is Queen“. Ein Satz, den ich gut und gerne unterschreibe, denn der neue Google Algorithmus wird zeigen, dass Websites mit hochwertigen Inhalten auch in Zukunft besser ranken denn je.

Und was bedeutet denn qualitativ hochwertiger Content aus der Google-Sicht eigentlich?

Hier eine kleine Webtext Checkliste für die Suchmaschinen:

  1. Ihr Content ist Unique, eigens für Ihre Website erstellt. Lassen Sie die Finger von „Guttenberg-Methoden“.
  2. Site Titles sind eigens für Ihre Website geschrieben worden, sie sind nicht zu lange und beinhalten wichtige Keywords und Keyword-Phrasen, Ihr Firmenname steht am Ende nicht am Anfang.
  3. Meta Descriptions: sind unbedingt vorhanden, sie beschreiben den jeweiligen Seiteninhalt, beinhalten ebenfalls Keywords und Keyword Phrasen – idealerweise sind sie nicht länger als 155 Zeichen und laden dazu ein Ihre Website zu besuchen
  4. Sie haben lesbare Überschriften in Form des H1 Tags, H2 Tags können auch nicht schaden.
  5. Ihre Website ist gut verlinkt, der eigentliche Text auf Ihrer Website beschreibt Ihre Dienstleistungen oder Produkte, ist aber nicht mit Keywords vollgestopft, sondern semantisch und locker optimiert
  6. Keywords finden sich natürlich auch im Fließtext – denn Google zeigt sehr häufig  Text-Snippets

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Feb 25
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Für jeden, der in guten, originären Unique Content investiert, ist dieser Blogpost von Amit Singhal und Matt Cutts ein Grund, die Korken knallen zu lassen.

Im offiziellen Google-Blog gaben die beiden eine bedeutsame Änderung des Google-Algorithmus bekannt, der (hoffentlich) große Auswirkungen haben wird. Um in aller Prägnanz zusammenfassen, was die beiden Herren verlautbaren ließen:

  • Seiten mit schlechtem Content – zum Beispiel aus Content Farmen oder Duplicate Content – werden künftig schlechter gerankt.
  • Seiten mit gutem Content werden von dem Algorithmus-Update profitieren.

Was genau Google unter gutem Content versteht, erläutern Amit Singhal und Matt Cutts:

  • Originäre Inhalte
  • Hintergrundinformationen
  • tief gehende Reportagen
  • eingehende Analysen

Die beiden Google-Mitarbeiter gehen davon aus, dass sich in rund 12 Prozent der Suchabfragen die Rankings durch dieses Update verändern werden.

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Nov 22
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API, Embed Code, Framing und Applets sorgen bei den Webentwicklern des Social Media-Zeitalters für Freudensprünge. Endlich endlos coole Features zum Nulltarif (wenn man den Umstand ignoriert, dass im Gegenzug zumeist wertvolle und datenschutzrechtlich problematische Userdaten übermittelt werden).

Ein gutes, weil bekanntes Beispiel ist die Google Maps API. Mittlerweile hat es sich dank einiger Abmahnwellen anderer Kartenersteller herumgesprochen, dass Kartenmaterialien urheberrechtlich geschützt sind und daher die ungefragte Verwendung von Scans oder Screenshots fremder Kartenmaterialien als Anfahrtsplan ein teures Vergnügen ist. Wer einen Lage- oder Anfahrtsplan benötigt, greift daher gerne zu Google Maps. Google Maps lässt sich leicht via Embed Code einbinden. Wer mehr Funktionen benötigt kann die API (Application Interface Protokoll, also eine Programmschnittstelle) verwenden, um auch komplexe Daten und Funktionen zu implementieren.

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Nov 11
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Nachdem wir uns bereits mit Online Strategie, Keyword Recherche und Themenfindung in einem international ausgelegten Kontext auseinandergesetzt haben, widme ich mich nun dem einem weiteren sehr beliebten Thema: Internationales Social Media Marketing.

Zunächst ein paar interessante Daten & Zahlen zu den im Internet verbreiteten Sprachen und den „beliebtesten“ Social Media Netzwerken:

Die Top 10 im Internet verbreiteten Sprachen nach Usern sind*:

  • Englisch mit 536, 3 Millionen online Usern
  • Chinesisch mit 444, 9 Millionen online Usern
  • Spanisch mit 153,3 Millionen Usern
  • Japanisch mit 99,1 Millionen Usern
  • Portugiesisch mit 82,5 Millionen Usern
  • Deutsch mit 75,2 Millionen Usern
  • Arabisch mit 65,4 Millionen
  • Französisch mit 59,5 Millionen
  • Russisch mit 59,7 Millionen
  • Koreanisch mit 39,4 Millionen
  • Der gesamte Rest: 350,6 Millionen

*(Zahlen mit freundlicher Genehmigung der Internet World Stats verwendet.)

Die Universalsprache im Internetscheint anteilsmäßig nach wie vor Englisch zu sein. Und zwar auch für Nicht-Native Speakers – es kann davon ausgegangen werden, dass auch Non-Natives sich der englischen Sprache bedienen, wenn sie mit der eigenen Muttersprache nicht finden, was sie suchen.

Weiters werfen wir einen Blick auf die Social Netzwerke gereiht nach globaler Beliebtheit und deren Wachstum:

Diese unten angeführte Tabelle stammt aus von Vincos Map of Social Networks – Weltkarte der Social Media Netzwerke (basierend auf Alexa und Google).  Stand Juni 2010:

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