Nur um die wichtigsten Daten gleich vorweg zu nehmen, Obermutten ist ein beschauliches 80-Seelen Dorf und liegt in der schönen Gemeinde Mutten Graubünden. Diese kleine Gemeinde sorgt neuerdings in der Facebook Gemeinde für Furore.
Wer hat’s erfunden?
Ganz genau – die Schweizer! Dabei ist die Idee mehr Aufmerksamkeit zu erhaschen recht simpel. Jeder der beim Besuch der Fanpage auf „Like“ klickt, kommt samt seinem Profil an das Anschlagbrett der Gemeinde. Dadurch kann man sich auch außerhalb der EU auf neutralem Gebiet niederlassen – ganz bequem durch einen Klick und ohne lästige Passkontrollen.
Bereits nach einer Woche hatte das Dorf fünfunddreißig Mal so viele Fans wie Einwohner. Zum Vergleich: Obermutten hat 2.800 Fans (Stand 4. Oktober), Darmstadt (viertgrößte Stadt des Landes Hessen) 1.062 Fans. weiterlesen »
Normalerweise schaue ich sie nicht, die unzähligen Castingshows, bei denen jeder zwanghaft seine verborgenen “Talente” zeigen will. Neulich hatte ich mal wieder kurz Zeit im Fernsehen etwas durchzuzappen und bin bei der österreichischen Variante von “Deutschland sucht das Supertalent”, nämlich “Die große Chance” hängengeblieben. Wie vermutet ist das meiste in solchen Sendungen absoluter Mist, aber bei einer Kandidatin bin ich diesmal hängengeblieben. Aber warum schreibe ich das in einem Marketing Blog? Erinnern wir uns nochmal etwas zurück an Paul Potts, einem Gewinner der englischen Variante der Show, dessen erster Auftritt mit mittlerweile über 100.000.000 Views in YouTube ein Paradebeispiel eines viralen Videos ist. Oder Susan Boyle, mit ebensovielen Views bei YouTube. Beide wurden vor ihrem ersten Auftritt regelrecht ausgelacht, bevor die Zuschauer danach nicht mehr wußten, ob sie weinen oder applaudieren sollen. weiterlesen »
So wollte Peter Shankman seinen Artikel im BusinessInsider ursprünglich nennen. Aus Gründen der Rücksichtnahme wurde dann dochWhy I Will Never, Ever hire a “Social Media Expert” daraus.
Ein starker Beginn für einen starken Rant. So gut dass ich es nicht lassen kann auch hier darüber zu schreiben, denn ich habe bereits im Juni 2010 hier einen Artikel mit dem Titel: Social Media – Kulturrevolution oder Marketing Gedöhns? geschrieben, der im Grunde die gleiche Aussage hatte.
Der neueste virale Trend namens „Planking“, der sich von Australien wie ein Lauffeuer auf den Rest der Welt verbreitet hat, ist spätestens seit der legendären ZIB 2 vergangene Woche auch in Österreich in aller Munde. Die Idee dahinter ist simpel: Spaß, Spiel und Aufsehen erregen. Eine tiefgründige Bedeutung hat der Trend aus Down Under nicht. Der ein oder andere Marketingexperte weiß es jedoch vielleicht für sich und sein Unternehmen zu nutzen.
Der Begriff Planking leitet sich vom englischen „plank“ = Brett ab. Ziel der ausübenden Planker ist es, sich an den ausgefallensten Orten so flach wie möglich, steif wie ein Brett auf den Bauch zu legen. Gesicht nach unten, Arme ausgestreckt an die Körperseite, Beine langgezogen, Körperspannung. Opfer des Australischen Volkssports sind Tische, Straßenschilder, Plakatwände, Riesenschildkröten, Flüsse, Nachrichtenpults, Basketballkörbe – der Kreativität der Planker sind (zumindest theoretisch) keine Grenzen gesetzt. weiterlesen »
Oder: was hat Boney M. mit der Sperrstunde in Wien zu tun? Kurz gesagt: das Video “Ursula Stressned“, hat das Potenzial viral zu werden. Eine super Idee und ein wirklich toll nachgestelltes Video machen auf ein Problem aufmerksam. Protest 2.0 sozusagen. Noch dazu witzig gemacht (auch die Originale).
1973 Die Berliner Brüder Heinz und Jürgen Huth landen unter dem Namen NIGHTTRAIN einen Hit mit ihrem Song “Hallo Bimmelbahn”:
Als fleißiger Suchmaschinenoptimierer hat man sehr viele eigene und vielleicht auch Kundenprojekte auf verschiedenen Server oder Webspaces mit verschiedenen IP Adressen verteilt. Und das ist auch gut so. Aber gerade dann sollte man sich auch Gedanken über die zentrale Sicherung dieser Websites machen! Einige der eigenen Projekte werden sicherlich auf den gut gepflegten und gesicherten Hauptservern gehostet sein. Was aber mit den Sites, die auf zahlreichen 1 EUR Webhosts liegen? Das Thema Datenverlust schwingt somit immer wie ein Damoklesschwert über dem gemeinen SEO. Aber selbst wenn der eigene Webserver gut gesichert wird, wird meist immer das gesamte Dateisystem und alle MySQL Datenbanken gesammelt gesichert. Ein Restore im Ernstfall kann damit schon mehrere Stunden benötigen, die man im Idealfall noch ohne Techniker im Rechenzentrum meistern kann.
Heute möchte ich somit wieder einmal ein Tool vorstellen, dass genau dieses Horrorszenario anspricht. Wenn man sehr viele verteilte Webprojekte hat, was macht dann eine gute Sicherung aus?
einfach: mit wenig Aufwand muss die Sicherung für alle Files (FTP) und die dazugehörigen Datenbanken (MySQL) installierbar sein
mnimale Anforderungen: die Sicherung muss auf jedem noch so billigen Webspace machbar sein
zentral: die Sicherungen müssen zentral auf einem Platz gesammelt werden
sicher: man muss sich darauf verlassen können
automatisiert: am besten einmal pro Tag
platzsparend: damit nicht zu viele Daten anfallen, dürfen nur Unterschiede gesichert werden
einfache Rücksicherung: im Notfall muss per Knopfdruck ein beliebiger Stand der gesamten Website wiederherstellbar sein
Jetzt mag der eine oder andere sagen: die meisten Dinge deckt mein Perl oder PHP Script ohnehin schon ab. Ja, schon richtig, war bei mir auch so. Jedoch so komfortabel und einfach wie meiner neuesten Errungenschaft war es nie: SiteVault.
Fast jeder kennt sie und jeder hätte gerne selber eines: Virale Videos wie der “Begehbare Kühlschrank”, die “Tanzenden Babies” oder viele andere haben eine enorme Reichweite und gewinnen selbst nach Monaten oder Jahren regelmäßig viele neue Views dazu. Nicht immer stecken große Marken dahinter, manchmal ist es auch ganz einfach ein privater Schnappschuss per Video, so wie “David After Dentist”. Aber auch kleineren Marken und lokalen Unternehmen gelingt manchmal ein ganz großer Wurf. Eines dieser seltenen Exemplare und noch dazu aus Österreich ist das Video “Trumer Beer Machine” der Trumer Privatbrauerei. Mit mittlerweile über 180.000 Views in relativ kurzer Zeit ein absoluter Erfolg. Dieses Video ist in mehrerer Hinsicht ein perfektes Beispiel, worauf man als Unternehmen achten sollte, um eine höchstmögliche Verbreitung eines Videos und seiner Marke sicherzustellen:
Eine gute Idee, von der man weiß, dass es viele Leute interessiert oder unterhält.
Eine gute Umsetzung des Videos, bei dem die Dramaturgie möglichst ohne Unterbrechung über die ganze Dauer des Videos anhält: Dabei ist der Schnitt des Videos wichtiger als die Bildqualität. Aber natürlich toll, wenn beides stimmt.
Eine gute Initialstreuung, denn das beste Video hilft nichts, wenn man es nicht gleich den richtigen Leuten zeigt. Deshalb ist es gerade am Anfang wichtig, die Multiplikatoren zu finden und ihnen das Video vorzustellen, die aufgrund ihres umfangreichen Netzwerkes eine hohe Reichweite haben: Powerblogger mit vielen Lesern und Abonnenten, Facebook-Seiten mit vielen interessierten Fans, und vor allem auch den eigenen Fans, sofern man solche in ausreichend großer Zahl hat