
Twitter, überall hört man es, die wenigsten bei uns wissen jedoch wirklich was es damit auf sich hat. Seit dem Wahlkampf von Obama ist jedoch klar, dass man dieses kostenlose Werkzeug sehr gut zur Eigenvermarktung, zur Absatzsteigerung eines Unternehmens oder zum Aufbau einer persönlichen Reputation einsetzen kann. Das funktioniert aber nur, wenn meine Community (bei Twitter „followers“ genannt) auch gross genug ist.

Wie genau definiert sich Twitter. Fragen wir mal Wikipedia:
“Twitter ist ein soziales Netzwerk und ein Mikro-Blogging-Dienst. Angemeldete Benutzer können Textnachrichten mit maximal 140 Zeichen senden und die Nachrichten anderer Benutzer empfangen. Die Nachrichten werden „Updates“ oder „Tweets“ (engl. to tweet, deutsch zwitschern) genannt. Das soziale Netzwerk beruht darauf, dass man anderen Benutzern folgt (engl. „following“), das heißt die Updates anderer Benutzer abonniert. Benutzer, die den eigenen Updates folgen, nennt man „Follower“. Auf der Twitter-Startseite kann man Updates eingeben und die Updates der Personen, denen man folgt, nach der Zeit sortiert sehen. Der Absender kann entscheiden, ob er die Updates allen zur Verfügung stellen oder den Zugang auf eine Freundesgruppe beschränken will.”
Hier einiege prominente und gut umgesetzte Beispiele:
Barack Obama:
Barack Obama hat sehr geschickt zwei verschiedene Twitter Zugänge ausgenutzt, um seine Anhänger über Neuigkeiten im Wahlkampf sehr zeitnah zu informieren und einzubinden. Zum einen ist da sein offizieller Account BarackObama mit über 200.000 followers und zum anderen obamainaugural, der immerhin auch um die 15.000 Anhänger über die Neuigkeiten bei der Angelobung informiert hat. So bekamen diese Anhänger am wichtigen Tag über ihre Handies immer sofort die wichtigsten Neuigkeiten mitgeteilt.

Paulo Coelho
Das Beispiel von Paulo Coelho (Schriftsteller) zeigt, dass man durch eine professionelle Twitterpräsenz den Verkauf eines neuen Buches steigern kann.

Und hier haben wir gleich das erste Problem. Wenn ich auf Twitter in Deutsch schreibe, werde ich nie in derselben Liga spielen wie z.B. Obama oder Paulo Coelho der in Englisch schreibt. Kommt dazu, dass hierzulande Twitter noch kaum kommerziell genutzt wird, was wiederum den Vorteil hat, dass man noch als „early adopter“ einsteigen kann und dann eben dabei ist, wenn’s losgeht.
Twitter kann man übrigens auch sehr gut dazu nutzen, den eigenen Blog zu vermarkten, z.B. über das zweite kleine Icon von Links unter dem Artikel unter “Weiterempfehlen”.
Wie gehe ich am besten vor, um mit Twitter erfolgreich zu sein:
- Folge den Meinungsbilder und erfahre wie Twittern funktioniert
- Versuche mit Meinungsbildern über Twitter ins Gespräch zu kommen (funktionert über den @-Befehl). Schreibt einem ein solcher zurück, erlangt man die Aufmerksamkeit seiner Followers.
- Verlinke auf News, die noch nicht die ganze Welt kennt.
- Verlinke auf deinen Blog oder Firmen-News die Substanz haben. Dies erhöht wiederum die Leserschaft auf deinem Blog.
- Versuche vielgesuchte Keywords im Internet in deine Tweets einzubinden. So wird man über die Twitter-Suchmaschinen später gefunden.
- Hinterlasse deine Twitter-ID auf allen Social Networks wie Xing, Facebook oder Myspace.
- Schreibe ab und zu in Englisch, falls eine internationale Follower-Gemeinde für die Reputation interessant ist. Das zieht eine viel grössere Usergruppe an.
- Verfolge was über deine Person oder Firma bei Twitter geschrieben wird. Search.twitter.com funktioniert wie Google Alerts und hält dich über die Twitter-Aktivitäten auf dem Laufenden.
Neugierig geworden?
Dann legen Sie sich gleich auf twitter.com ein kostenloses Profil an suchen gleich nach Leuten, denen sie folgen wollen. Mein im Aufbau befindliches Profil ist übrigens auch in Twitter.