Dez 16

Warum gute Texter twittern sollen? Weil 140 Zeichen, täglich mehrmals abgefeuert, das beste Training für künftige Headline-Kings sind.
“Wir sind Papst!” Jahrhundert-Headlines sind kein Zufall, sondern Handwerk in Perfektion. Wer solche Texte schreiben will und dabei ausschließlich auf den Kuss der Muse baut, sollte sich auf lange, unbefriedigende Wartezeiten einstellen. Denn diese Musen sind furchtbar launische Wesen. Kommen selten vorbei, wenn man sie braucht. Und sind mit Küssen, die in Erinnerung bleiben, ganz schön geizig.
Ich rate daher dringend zu Alternativmethoden. Wenn es darum geht, verdammt gute Titel für Pressetexte, Newsletter, Blogbeiträge oder Websites zu schreiben, nützt es nix. Man muss das Handwerk trainieren. weiterlesen »
Okt 25

Anfang dieses Jahres hat sich das österreichische Bundeskanzleramt entschlossen, Werner Faymann in die sozialen Medien zu bringen. Zu erfolgreich war der amerikanische Präsident im letzten Wahlkampf mit diesem neuen Kanal. Gut Ding braucht manchmal Weile – im Juli wurde dann der mit 180.000EUR dotierte Etat für eine “Informationsstrategie des Bundeskanzlers für einen multimedialen Auftritt mit Social Media Technologien” vergeben.
Am 18.10.2011 liess unser Kanzler dann verlautbaren, im Zuge seiner Social-Media-Strategie auf Twitter verzichten zu wollen – der Aufschrei der Community war groß. Einen Tag später war schon wieder alles anders: Sieben Experten werden für den Bundeskanzler twittern. Manche Sachen kann man anscheinend nicht richtig machen, auch hier gab es unverzüglich kritische Stimmen von Opposition, Regierungspartner und Journalisten.
Ich selbst beschäftige mich schon seit längerem mit der Begleitung von politisch tätigen Menschen auf dem rutschigen Parkett der sozialen Netzwerke. Wer kann nun besser Licht in diese Marketingkampagne bringen, als die zuständige Projektleiterin? Angelika Feigl war vormals Pressesprecherin des Bundeskanzlers, ist seit Jänner 2011 dort für die Entwicklung der Bereiche Neue Medien und Internet verantwortlich und hat sich dankenswerterweise für ein Interview zur Verfügung gestellt.

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Mai 13


Guy Kawasaki (GUYK) kostet gerade 117,09 eaves pro share
t3n Magazin (T3N) kostet gerade 55,95 eaves pro share
Mashable (MASHABLE) kostet gerade 144,36 eaves pro share
Die reichsten Österreicher im Moment sind:
Johnny Jelinek (WEBFEUER) mit 252.281 eaves
Luca Hammer (LUCA) mit 111.707 eaves
The Fox (THEFOX) mit 107.494 eaves
Die teuersten Österreicher im Moment sind:
Johnny Jelinek (WEBFEUER) kostet gerade 55,06 eaves pro share
Natasha Ljubic (WDS7) kostet gerade 55,06 eaves pro share
Luca Hammer (LUCA) kostet gerade 43,05 eaves pro share
Auf Empire Avenue, der Börse des Social Media.
Jeder will wissen ober ein Influencer ist, ob man ein Social Media Rockstar oder doch ein Social Media Strassenmusikant ist. Die Anzahl an Followers auf Twitter, Klout, die Anzahl der Freunde auf Facebook oder die Anzahl der Fans auf der Fanpage sind im Grunde ja nur Teilbereiche eines Gesamtbildes die streng genommen für sich nicht viel aussagen.
Ein kanadisches Startup hat sich dieser zumeist sehr schwierigen Messung des Einflusses angenommen und etwas wie eine Börsenplattform für Social Media gegründet. weiterlesen »
Mrz 22

Anlässlich des 5-jährigen Bestehens des Microblogging-Dienstes Twitter möchten wir dessen Erfoglsgeschichte der letzten Jahre Revue passieren lassen und Ihnen die Reichweite und Popularität der Plattform vor Augen führen.
Das Kurznachrichten-Märchen begann im März 2006 und wird von so manchen US-amerikanischen Kollegen wie eine Hollywood-Romanze beschrieben, in welcher der Mitgründer Jack Dorsey auf einer Parkbank neben einer Kinderrutsche saß, Mexikanisch zu Mittag aß, während ihn die Muse küsste und ihm flüsterte er solle einen SMS ähnlichen Dienst erfinden, der einen Internetuser mit einer kleinen Gruppe von Freunden kommunizieren lässt. Die mitteleuropäische Kurzfassung lautet: Dorsey, Stone und Williams erarbeiteten im März vor 5 Jahren einen Prototypen eines Micro-Blogging-Programms, das heute unter dem Namen Twitter bekannt ist.

Erster Tweet vom 21. März 2006 von @Jack
Der allererste Tweet wurde gestern vor 5 Jahren von @Jack (Dorsey) verschickt und lautete relativ unspektakulär „just setting up my twttr“. Seitdem hat sich in der Twittersphäre einiges getan:
Mrz 18

Kurzer Twitter Tipp zwischendurch:
seit kurzem ist es nun möglich, auch Twitter dauerhaft über das verschlüsselte Protokoll https:// zu betreiben. Dies ist vor allem dann dringend zu empfehlen (aber nicht nur!), wenn man sich in unverschlüsselten öffentlichen WLANs herumtreibt, damit niemand sein Passwort mitlesen kann. Warum Twitter das nicht automatisch für alle Benutzer umstellt, ist mir völlig unklar. Ich empfehle daher allen Twitter Benutzer dies wie folgt zu tun:
Rechts oben die Einstellungen öffnen:

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Nov 23

Eine Herausforderung in der Welt der Social Networks besteht darin, sich selbst DIE notwendigen relevanten Informationen so zu filtern, dass man nicht an Überinformation stirbt. Gerade bei “weltbewegenden”, topaktuellen Themen kann es passieren, dass man eine Information viele Male in gleicher oder ähnlicher Form in seinem Newsstream vorfindet. Das kann nerven und führt am eigentlichen Sinn – der Echtzeitinformation – vorbei. Schon alleine Facebook und Twitter bieten eine unüberblickbare Fülle an Informationen. Nimmt man dann noch Digg, Reddit, Foursquare, Blogs und andere Newsquellen auf, so wächst die Informationsflut ins Unermessliche.
ALLE Informationen zu verfolgen und zu selektieren ist eine Sisyphusarbeit. Und ganz ehrlich: Ich verfolge und selektiere nicht alle Neuigkeiten. Ich selektiere mir lediglich die Informationen, die wichtig für mich sind (zumeist thematisch sortiert). Gut zu wissen aber, dass der Rest nicht weit entfernt ist – wenn ich einmal nach einem für mich “Offtopic” Thema suche.
Wie also selektiere ich? Relativ einfach: Ich baue mir Social Dashboards.
Das ist nicht weiter schwierig und kostet auch kein Geld. Alle Möglichkeiten die ich hier nennen werde, sind 100% kostenlose Tools.
ALLE Möglichkeiten bauen aber auf einem Grundsatz auf: SEGMENTIEREN SIE IHRE INFORMATIONEN
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Aug 26

Um sein Zielpublikum zu erreichen und zu aktivieren, ist es wichtig, interessante Inhalte zu produzieren. Man sollte eine Geschichte erzählen können und zwar so, dass die Funken fliegen. Social Media bietet dazu fantastische Möglichkeiten: Jeder kann Inhalte (Texte, Fotos, Videos, Sounds) produzieren, lesen, speichern, taggen, teilen. Diese Funktionen müssen jedoch aktiviert werden, das heißt, diejenigen die Inhalte verbreiten sollen, müssen entsprechende Anreize dafür bekommen. Also kommt’s auf den Inhalt an. Und woher soll ich wissen was meine Leser interessiert? Hier kommen alte Methoden zum Einsatz: zuhören und beobachten. Das wird Ideen für Inhalte liefern und offenbart zudem zahlreiche Informationen: Wer redet über mich? Was wird über mich gesprochen? Was wird über meinen Mitbewerber gesprochen? Ist dies positiv oder negativ? Wo finden diese Konversationen statt? … Mit diesen Informationen kann man sowohl eine Basis für die individuelle Social Media-Mission erhalten als auch die Zielerreichung messen. Damit das einfacher geht, gibt’s dazu ein paar nützliche Tools, wobei die kostenfreien Tools meist vollkommen ausreichend sind. Die meisten Tools sind auf Englisch, funktionieren jedoch auch mit deutscher Sprache (Umlaute).