Apr 07
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Mit Hilfe von Google Insights for Search lassen sich Suchvolumenmuster über bestimmte Regionen, Kategorien, Zeiträume und Webdienste hinweg vergleichen. Man kann damit schnell, einfach und kostenlos wertvolle Einblicke in das internationale Suchverhalten gewinnen.

Ich möchte an dieser Stelle mit Hilfe von Google Insights for Search analysieren, ob sich klassische saisonale Denkmuster auch im Suchverhalten von deutschsprachigen Internetnutzern wiederfinden lassen. Seien Sie gespannt, welche Erkenntnisse die kommenden Beispiele bringen!

Szenario 1: Die Skisaison ist nicht vorbei

Langsam aber sicher neigt sich die lange Wintersaison in den heimischen Skigebieten dem Ende zu – gleichermaßen mit dem Schnee auf den heimischen Pisten schmelzen auch die Werbemaßaktivitäten in Print und Online dahin.

Google Insights "Skiurlaub Österreich"

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Mrz 08
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Quality Content verdient ein Krönchen Wir wissen es schon lange. Denn immerhin ist das unsere Branche, das Webcontent-Business. Hochwertiger, uniquer, lesbarer, für Ihre Zielgruppe interessanter, strukturierter Webcontent gewinnt.

Ich schließe mich meiner Kollegin Martina Müllner an, die bereits etwas zeitnaher zum offiziellen Google Blogbeitrag  freudig verkündet hat: „Quality Content is Queen“. Ein Satz, den ich gut und gerne unterschreibe, denn der neue Google Algorithmus wird zeigen, dass Websites mit hochwertigen Inhalten auch in Zukunft besser ranken denn je.

Und was bedeutet denn qualitativ hochwertiger Content aus der Google-Sicht eigentlich?

Hier eine kleine Webtext Checkliste für die Suchmaschinen:

  1. Ihr Content ist Unique, eigens für Ihre Website erstellt. Lassen Sie die Finger von „Guttenberg-Methoden“.
  2. Site Titles sind eigens für Ihre Website geschrieben worden, sie sind nicht zu lange und beinhalten wichtige Keywords und Keyword-Phrasen, Ihr Firmenname steht am Ende nicht am Anfang.
  3. Meta Descriptions: sind unbedingt vorhanden, sie beschreiben den jeweiligen Seiteninhalt, beinhalten ebenfalls Keywords und Keyword Phrasen – idealerweise sind sie nicht länger als 155 Zeichen und laden dazu ein Ihre Website zu besuchen
  4. Sie haben lesbare Überschriften in Form des H1 Tags, H2 Tags können auch nicht schaden.
  5. Ihre Website ist gut verlinkt, der eigentliche Text auf Ihrer Website beschreibt Ihre Dienstleistungen oder Produkte, ist aber nicht mit Keywords vollgestopft, sondern semantisch und locker optimiert
  6. Keywords finden sich natürlich auch im Fließtext – denn Google zeigt sehr häufig  Text-Snippets

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Feb 16
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Ende Jänner 2011 ging in Innsbruck die diesjährige ENTER über die Bühne, eine internationale Konferenz zu eTourism und digitaler Kommunikation. Normalerweise eher dem rein akademischen Fachpublikum ein Begriff, punktete die Veranstaltung heuer erstmalig mit dem 1. Austrian eTourism Day. Die Frage, warum für eine rein deutschsprachige Veranstaltung ein englischer Titel gewählt werden musste blieb zwar unbeantwortet, dafür waren so gut wie alle internetaffinen Onlinetouristiker Österreichs anwesend, beziehungsweise via Stream & Twitter so gut wie live dabei. Zum Nachlesen und -schauen hat Günter Exel dankenswerterweise eine feine Multimediareportage bereitgestellt.

Die diskutierten Fragen mögen manch Unbeteiligtem vielleicht innovativ und neu vorgekommen sein – die Gretchenfrage „Wer verfügt denn eigentlich über die Preishoheit?“ wurde allerdings bereits 2005 bei ebenselber Veranstaltung gestellt. Hier scheiden sich naturgemäß die Geister:

Thomas Reisenzahn (Geschäftsführer der Österreichische Hoteliervereinigung) vertritt die Meinung seines Klientel: Der Hotelier muss seinen eigenen Zimmerpreis bestimmen können. Nun wurde aber der Hotelerie seit Beginn des Internetzeitalters erklärt, Marketing/Sales sei wohl besser an Spezialisten auszulagern – diese Aufgabe wurde teils gerne, teil widerstrebend von Tourismusverbänden und artähnlichen Dienstleistern kostenlos erbracht. Ein Kostenbewusstsein für diesen immens wichtigen Unternehmensteil fehlt daher in der Regel vollkommen. Während in anderen Branchen in jedem Businessplan zwischen 30% und 50% des Umsatzes für Werbung, Marketing und Vertrieb verplant sind, sehen sich viele Vermieter mit 10% Buchungsprovision heillos überfordert.

Gregor Kadanka (Geschäftsführer von Mondial) kauft als Veranstalter Nettopreise ein und verkauft nach seinem Gutdünken zu marktfähigen Preisen in selbst geschnürten Bundles.

Bei der Podiumsdiskussion zwar durch Abwesenheit geglänzt, aber trotzdem nicht mehr wegzudenken: Intermediäre, landläufig auch gerne Buchungsportale genannt.

Das ewige Spannungsfeld zwischen dem touristischen Produzent und Vertrieb offenbart sich in seiner ganzen Härte, wenn man Angebote namhafter Reiseveranstalter wie „eine Woche Tirol im 4* Hotel mit Halbpension um 99EUR“ im zufällig ausgewähltem Supermarkt nachrechnet – jede vernünftige Grenzkostenrechnung wird hier lauthals “Alarm, Stop, Retour” schreien. Insiderberichten zufolge kauft Eurotours, laut Eigendefinition immerhin die größte Incoming Agentur Zentraleuropas, das Hotelzimmer in Tirol in der Hochsaison um schlappe 11EUR pro Person ein.

So kauft Eurotours ein

So kauft Eurotours ein

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Feb 03
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Seit heute ist der Termin für die SEOkomm 2011, die österreichische Konferenz für Suchmaschinenoptimierung, fix:
die SEOkomm 2011 wird am 25.11.2011 in Salzburg stattfinden.

Nach der erfolgreichen Premiere der Konferenz im November letzten Jahres gilt die SEOkomm schon jetzt als beste SEO Konferenz im zweiten Halbjahr im gesammten deutschsprachigen Raum.

Das wurde über die SEOkomm 2010 gesagt

Marcus Tandler

Marcus Tandler, Tandler Doerje Partner

“Die österreichische SEO- & Online-Marketing Szene hat endlich eine würdige Lead-Conference! Die SEOkomm hat es direkt beim ersten Versuch geschafft eine feste Größe im Konferenzkalender zu werden. Tolle Speaker, mit einigen sehr uniquen und interessanten Vorträgen, und eine excellente Organisation – so macht networking Spaß :-)

Evert Veldhuijzen

Evert Veldhuijzen, www.stateofsearch.com:
The SEOkomm is definitely one of the best SEO conferences I’ve ever attended. A very fast wireless network (with even a cable network, just as a backup!), a great venue (university of Salzburg) with good audio quality and a very big screen and a good organization by Oliver Hauser of levelseven and Christoph Cemper were the keys to success!”

Marco Janck

Marco Janck (Seonaut), Sumago, Veranstalter der SEO Campixx in Berlin und Gründer von Radio4SEO:
“Ich fand die Konferenz mehr als gelungen und gerade weil sie das zweite Halbjahr des SEO Konferenzjahres befüllt, wird sie wohl zur Pflicht-Veranstaltung für mich werden.”

Feb 02
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Dass Google User-Empfehlungen verstärkt in das Thema local search integrieren will, ist nichts neues.  Neu ist die deutschsprachige Version von  Google Hotpot : Damit sollen die User

  • Orte bewerten (Text bzw. Sternchenvergabe)
  • Orte an Freunde weiter empfehlen
  • Google Maps Ergebnisse personalisieren

Erfahrungsberichte und Bewertungen können entweder öffentlich oder nur für Freunde sichtbar sein. Google Hotpot ist in Google Places integriert und somit kann jeder Google Place potenziell in Hotpot angezeigt werden.

Versuche der Personalisierung

Webprotokoll

Um personalisierte Ergebnisse anzuzeigen, verwendet Google das Webprotokoll und somit frühere Suchanfragen des User. In unseren Tests haben wir jedoch bisher im Ranking keine Unterschiede zwischen einer Suche innerhalb von hotpot und einer neutralen Suche auf Google Maps feststellen können.

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Feb 02
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Es ging gestern durch die Blogosphäre wie ein Lauffeuer: die so auf ihr Image bedachte Suchmaschine Bing von Microsoft kopiert still und heimlich Suchergebnisse von Google. Das Dumme daran, Google hat Bing eine Falle gestellt und Bing fällt doch glatt darauf herein.
Aufgedeckt hat es gestern der SEO Spezialist Danny Sullivan von Search Engine Land. In seinem Posting beschreibt er seine Entdeckung. Böse Zungen behaupten, dass ihm diese Info von Google zugespielt wurde, damit es sich schnell und viral verbreitet. Wie auch immer, gestern und heute ist das sicher Thema Nummer eins.

Mittlerweile gibt es auch von Goolge einen offiziellen Bericht und auch von Microsoft eine Stellungnahme. Aber was genau ist passiert?

Goolge hat Suchbegriffe für einige frei erfundene Wörter konstruiert und hat danach einige Angestellte mit Internet Explorer und installierter Bing Toolsbar danach suchen lassen. Natürlich wurde auch fleißig darauf geklickt. Und siehe da, nach kurzer Zeit tauchten exakt die gleichen Ergebnisse auch bei Bing auf. Hier zwei Beispiele:

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Nov 09
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Gerade wir angehenden und/oder selbsternannten Marketingexperten umgeben uns bekanntlich liebend gerne mit der Aura des Mystischen und Geheimnisvollen – deshalb kommt das allseits beliebte Bullshit-Bingo speziell in unserer Branche sehr oft dankbar zum Einsatz.

Nachdem sich ohnehin nie jemand fragen traut, was diese verdammten Abkürzungen denn eigentlich bedeuten … hier einige geläufige Drei-Buchstaben-Kürzel aus dem Performance-Marketing. Wichtig für alle, die Online-Werbung kaufen oder verkaufen müssen.

CPI (=Cost per Impression)

Jeder Seitenaufruf des Werbemittel, sprich Kontakt kostet. Angeboten meist als Tausenderkontaktpreis (TKP) – so bedeutet zB ein TKP von 30 EUR, dass jede Impression 3c kostet (=30/1000) Vorsicht beim Einkauf: veröffentlichte Preislisten auf TKP-Basis sind in der Regel als Verhandlungsbasis zu verstehen. Das volle Risiko liegt beim Werbekäufer, daher den ROI mit sinnvollen Annahmen planen.

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