Um sein Zielpublikum zu erreichen und zu aktivieren, ist es wichtig, interessante Inhalte zu produzieren. Man sollte eine Geschichte erzählen können und zwar so, dass die Funken fliegen. Social Media bietet dazu fantastische Möglichkeiten: Jederkann Inhalte (Texte, Fotos, Videos, Sounds) produzieren, lesen, speichern, taggen, teilen. Diese Funktionen müssen jedoch aktiviert werden, das heißt, diejenigen die Inhalte verbreiten sollen, müssen entsprechende Anreize dafür bekommen. Also kommt’s auf den Inhaltan. Und woher soll ich wissen was meine Leser interessiert? Hier kommen alte Methoden zum Einsatz: zuhören und beobachten. Das wird Ideen für Inhalte liefern und offenbart zudem zahlreiche Informationen: Wer redet über mich? Was wird über mich gesprochen? Was wird über meinen Mitbewerber gesprochen? Ist dies positiv oder negativ? Wo finden diese Konversationen statt? … Mit diesen Informationen kann man sowohl eine Basis für die individuelle Social Media-Mission erhalten als auch die Zielerreichung messen. Damit das einfacher geht, gibt’s dazu ein paar nützliche Tools, wobei die kostenfreien Tools meist vollkommen ausreichend sind. Die meisten Tools sind auf Englisch, funktionieren jedoch auch mit deutscher Sprache (Umlaute).
Sie haben eine Kampagne für Google Analytics manuell getaggt um den Erfolg zu messen? Die Ergebniszahlen in Google Analytics sind unglaubwürdig? Oder einfach falsch?
Mit Problemen wie diesen ist der Webmarketer oft konfrontiert. Für eine genauere Interpretation von Analytics Daten ist es notwendig zu verstehen wie das Tracking von Zugriffsquellen genau funktioniert und warum manche Zahlen so sind wie sie sind und deswegen noch lange nicht falsch sein müssen.
Der URL Builder für Google Analytics sollte dem erfahrenen Webmarketer ja bekannt sein. In diesem Artikel möchte ich allerdings nicht darauf eingehen, was alles getaggt und dann mittels Google Analytics getrackt werden kann, sondern auf eine speziellere Thematik im Bereich des Attribution Management eingehen: weiterlesen »
Facebook hat auf der vor kurzem stattgefundenen f8-Konferenz zahlreiche neue und umfangreiche Tools vorgestellt. Neben den Social Plugins unter anderem auch ein neues Statistik-Tool: Facebook Insights.
Im Gegensatz zu den bisherigen Statistiken vereint das neue Facebook Insights nicht nur die Analyse von Fanseiten und Applikationen, sondern es können sogar eigene Websites damit getrackt werden. Wir möchten uns in diesem Artikel auf die fanseitenbezogenen Statistiken konzentrieren.
Facebook Insights ist (noch?) nicht wie für Administratoren gewohnt direkt auf der Fanseite mit dem Link “Statistiken” aufrufbar, sondern unter der URL http://www.facebook.com/insights.
Dort sind alle Fanseiten aufgelistet, deren Admin man ist. Mit dem Klick auf eine der Fanseiten öffnet sich ein erster Überblick, der in zwei Sektionen aufgeteilt ist:
Facebook bietet mit seinen eigenen Fanseiten-Statistiken gewisse Basisinformationen darüber, wie sich die Fanzahlen entwickeln und die Fangemeinde demografisch zusammensetzt. Wenn Sie aber wissen möchten, wieviele Internetuser Ihre Fanseite tatsächlich besuchen (also auch nicht registrierte oder angemeldete User), woher sie kommen und welche Bereiche sie sich ansehen, hatten Sie bis vor kurzem keine Möglichkeit, dies herauszufinden.
Einige Unternehmen wie Webtrends haben kostenpflichtige Applikationen entwickelt, die es ermöglichen, einzelne Tabs einer Fanseite zu tracken, also mehr über das Userverhalten auf der Fanseite herauszufinden.
Wir möchten Ihnen nun eine Methode vorstellen, mit der Sie Ihre Facebook Fanseite mit Google Analytics messen können (oder zumindest Teile davon).
Dazu muss man sich eines Tricks bedienen, weil der Google Analytics-Code aus technischen Gründen nicht direkt in die Fanseite integriert werden kann: Den Facebook Google Analytics Tracker (FBGAT).
Kurz, ohne viele Worte, möchte ich das folgende Video vorstellen. Es werden sehr eindrucksvoll einige Kennzahlen über die aktuelle Internetnutzung dargestellt.
Oft wird man nach dem ROI (Return of Investment) von Social Media Kampagnen gefragt. Schwer zu beantworten, sehr hilfreich ist aber das folgende Video von Socialnomics mit einigen sehr griffigen Beispielen:
Ich habe gerade bei den Search Cowboys ein nettes Video über die Geschichte von Google gefunden. In 2 Minuten werden kurz und knackig die wichtigsten historischen Daten von Google aufgezeigt.
Sehenswert!
Wie Microsoft vor kurzem im IEBlog bekannt gab, soll der uralte Browser Internet Explorer 6 offiziell nun doch bis 2014 unterstützt werden.
Als Grund wird angegeben, daß der Browser mit Windows XP ausgeliefert worden ist und deshalb auch für den gleichen Zeitraum unterstützt werden müsse.
Jeder kennt es, jeder nutzt es: Google Analytics.
Es ist zweifelsohne ein geniales Tool für Statistiken, jedoch gibt es einige Aspekte, die mich ziehmlich stören:
die hoch gepriesene Verknüpfung mit Google Adwords funktioniert nicht zuverlässig
die Daten sind nie aktuell, es wird immer nur einmal pro Tag aktualisiert
die Akualisierung mit Google Adwords kann sogar bis zu 2 Tagen dauern
alle Daten liegen bei Google im Ausland, was datenschutzrechtlich ein großes Problem werden kann
Deswegen suche ich nach einer Alternative, die ich später auch unseren Kunden anbieten kann. Leistungsumfang und Benutzerfreundlichkeit soll natürlich gleich hoch wie bei Google Analytics sein.
So bin ich gestern über Piwik gestolpert und gleich vorweg, ich bin begeistert.
Piwik ist ein ziemlich junges Projekt, bezeichnet sich selbst als Open Source Alternative zu Google Analytics und basiert auf PHP und MySQL. Es muss also auf einem eigenen Server installiert werden. Die Integration in die eigene Web Site erfolgt gleich wie bei Google Analytics über ein JavaScript Include.
Die Auswertungen sind sehr chic und benutzerfreundlich und sind in Flash realisiert.
Hier mal ein erster Eindruck:
Für die ersten Tests habe ich den Piwik Code parallel zum Google Analytics Code auf einigen unserer Web Sites installiert um genaue Vergleich machen zu können.
Ein erster Ladezeitenvergleich ergibt, dass Piwik, einen schnellen Server vorausgesetzt, ziemlich gleich schnell ladet wie Google Analytics:
Hier einige Vorteile von Piwik:
Open Source
schnelle und einfache Installation
einfache Integration in Web Sites
chickes Interface
einfache Bedienung dank AJAX und FLASH
man ist Herr über seine Daten
schnelle Ladezeit
gute User- und Rechteverwaltung
erweiterbar durch Plugins
einzelne Flash Elemente der Statistik lassen sich leicht in andere Web Seiten einbinden
Templates anpassbar, eigenes Branding ist möglich
Nachteile:
noch in der Beta Phase
braucht eigenen Server (inkl. Datensicherung, Rechenzeit, Speicherplatz, Verfügbarkeit,…)
Dokumentation ist noch nicht fertig
viele Features, die man aus Google Analytics gewohnt ist, fehlen noch
Fazit:
Piwik mausert sich zur vollwertigen Alternative zu Google Analytics. Bis es aber soweit ist, können noch einige Monate vergehen. Bis dahin werde ich es ausgiebig testen, beobachten und mit den Google Analytics Daten vergleichen.
Weitere Erfahrungsberichte werden hier erscheinen.
Fragen können hier gepostet werden oder rechts unter “Online Chat” direkt an mich gestellt werden.