Jan 25
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Es gibt hier einiges durchzudenken, deshalb starten wir gleich. Ich richte mich hier an die Punkte, die auf vielen SEO-Blogs jetzt so zum Thema Google+ aufgelistet werden. (Bazinga!) soll immer etwas Ironie andeuten.

1. Ich muss in möglichst viel anderen Kreisen sein

Es ist bestimmt positiv das zu erreichen, denn schließlich kann ich so die Aufmerksamkeit meiner Kunden relativ gut steuern. Denn die Inhalte, die ich als Unternehmen X in Google+ bevorzuge, werden für die Leute, die Unternehmen X in ihren Kreisen haben, jetzt auch sehr hervorgehoben unter die Suchergebnisse gemischt. Als umsichtiges und langfristig planendes Unternehmen, werden ich natürlich immer die Konkurrenz-Produkte, die besser und günstiger sind, in meinem Google+ Profil empfehlen.

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Jan 14
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Google hat diese Woche die neuen eigenen Suchresultate “revolutioniert” und einen großen Schritt in Richtung Zukunft gemacht. Zumindest bei google.com, die Länderversionen sollen jedoch bald zügig ausgerollt werden. Das ganze trägt den eigenartigen Namen “Search Plus Your World”. Eines vorweg: als ich es zum ersten Mal versucht habe, dacht ich nur: “tickt Google noch richtig”? Mit diesen Neuerungen hat Google nach meiner Ansicht den Vogel abgeschossen und es wird sicher nicht ohne Konsequenzen bleiben. Aber bevor ich mich weiter auslasse einige Fakten.

Was ist “Search Plus Your World”?

Wie gesagt, seit einigen Tagen bekommt man bei google.com, wenn man mit seinem Google Account angemeldet ist, ein ganz neues Sucherlebnis. Das Suchergebnis wird noch stärker personalisiert als je zuvor, vor allem die Resultate werden durch soziale Komponenten stark angereichert.

Im Detail sind das folgende drei Dinge: weiterlesen »

Dez 21
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Über das Schlagwort Social Media Monitoring wird seit kurzer Zeit viel berichtet, jedoch sind die Konzepte, die dahinter stehen, oft schwer fassbar. Interessante Case Studies sucht man meist vergeblich. Um dieses Thema dem interessierten Webmarketer etwas näher zu bringen, habe ich eine kleine Case Study am Beispiel “Westbahn” aufbereitet.

Vorab zu den Definitionen: ein “Mention” ist Vorkommen der betreffenden Marke, dies kann ein Tweet, ein Posting auf Facebook, ein Artikel einer (Online-) Zeitung, ein Forumsbeitrag oder ein Blogpost sein. Jedes dieser “Mentions” wird anschliessend klassifiziert in positiv, neutral oder negativ. Diese Klassifizierung wird dann “Sentiment” genannt. Somit ist es möglich ein Stimmungsbild einzufangen und dieses kann mit harten Zahlen und Fakten hinterlegt werden. (Kommentare auf Facebook wurden für diese Analyse nicht vollständig ausgewertet.)

Ich sehe Social Media Monitoring als Teilbereich des Reputation Managements, denn über dieses Monitoring sollten Unternehmen konkrete Handlungen und Maßnahmen ableiten, um die Wahrnehmung der eigenen Marke(n) zu verbessern und zu fördern.

Das Fallbeispiel Westbahn bietet sich hier aufgrund der jüngsten Vorkommnisse ideal an, denn anhand dieses Beispiels kann eine rasche Veränderung der Markenwahrnehmung anhand von Zahlen dargestellt werden kann.

Der erste Auswertungszeitraum ist der 14. Dezember bis 19. Dezember, also die Zeit vor den 2 “umstrittenen” Postings:

In diesem Zeitraum konnten wir insgesamt 245 Mentions finden.
Davon waren positiv / neutral / negativ: 123 / 103 / 19

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Dez 16
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Warum gute Texter twittern sollen? Weil 140 Zeichen, täglich mehrmals abgefeuert, das beste Training für künftige Headline-Kings sind.

“Wir sind Papst!” Jahrhundert-Headlines sind kein Zufall, sondern Handwerk in Perfektion. Wer solche Texte schreiben will und dabei ausschließlich auf den Kuss der Muse baut, sollte sich auf lange, unbefriedigende Wartezeiten einstellen. Denn diese Musen sind furchtbar launische Wesen. Kommen selten vorbei, wenn man sie braucht. Und sind mit Küssen, die in Erinnerung bleiben, ganz schön geizig.

Ich rate daher dringend zu Alternativmethoden. Wenn es darum geht, verdammt gute Titel für Pressetexte, Newsletter, Blogbeiträge oder Websites zu schreiben, nützt es nix. Man muss das Handwerk trainieren. weiterlesen »

Nov 14
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Wer in den letzten Monaten seinen Feedreader oder Twitter Kanal nicht völlig ausgeblendet hat, der wirdden Spekulationen rund um die Google+ und seinen Seiten für Unternehmen nicht erfolgreich entkommen sein. Anfang dieser Woche war es nun soweit und Google hat das lange erwartete Facebook Fanpage Pedant offiziell vorgestellt.

Mit in Kreisen sortierbaren Followern und einer umfangreichen Integration verschiedener Services in Google+ bzw. Integration des +1 Buttons in die Suche und den Reader will man User durch ein Gesamtkonzept überzeugen. Doch reicht das auch aus um Google+ zu einem interessanten Kanal für Unternehmen zu machen? Aus aktueller Sicht kann ich diese Frage nur mit 5 Gründen, die gegen Google+ Seiten für Unternehmen sprechen, verneinen. weiterlesen »

Nov 08
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Die Pages sind da! …und der Wildwuchs an diversen Seiten der offensichtlich dazugehört.

Nun, was aber tun mit einer frisch angelegten Fanpage Google+ Unternehmensseite?
Google Adwords wurde leider noch nicht integriert auf Google+, meiner Meinung nach ist das aber nur ein Frage der Zeit, denn Google wird natürlich bestrebt sein auch sein soziales Produkt zu vermarkten monetarisieren.

Eine Kleinigkeit in diese Richtung ist mir heute schon aufgefallen: Anscheinend wird es in Kürze “Social Extensions” geben, und der erste Hinweis dazu ist in diesem Blogeintrag im “Inside Adwords” Blog:

Dieses klitzekleine Bild ist bis dato alles, was man von diesen “Social Extensions” bis jetzt sehen kann. weiterlesen »

Okt 25
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Anfang dieses Jahres hat sich das österreichische Bundeskanzleramt entschlossen, Werner Faymann in die sozialen Medien zu bringen. Zu erfolgreich war der amerikanische Präsident im letzten Wahlkampf mit diesem neuen Kanal. Gut Ding braucht manchmal Weile – im Juli wurde dann der mit 180.000EUR dotierte Etat für eine “Informationsstrategie des Bundeskanzlers für einen multimedialen Auftritt mit Social Media Technologien” vergeben.

Am 18.10.2011 liess unser Kanzler dann verlautbaren, im Zuge seiner Social-Media-Strategie auf Twitter verzichten zu wollen – der Aufschrei der Community war groß. Einen Tag später war schon wieder alles anders: Sieben Experten werden für den Bundeskanzler twittern. Manche Sachen kann man anscheinend nicht richtig machen, auch hier gab es unverzüglich kritische Stimmen von Opposition, Regierungspartner und Journalisten.

Ich selbst beschäftige mich schon seit längerem mit der Begleitung von politisch tätigen Menschen auf dem rutschigen Parkett der sozialen Netzwerke. Wer kann nun besser Licht in diese Marketingkampagne bringen, als die zuständige Projektleiterin? Angelika Feigl war vormals Pressesprecherin des Bundeskanzlers, ist seit Jänner 2011 dort für die Entwicklung der Bereiche Neue Medien und Internet verantwortlich und hat sich dankenswerterweise für ein Interview zur Verfügung gestellt.

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