Apr 28
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Nicemonkey, Fotolia

Das royale Heiratsfieber hat auch den Webmarketingblog.at erreicht. Warum wir uns um die Vermählung von Prinz William und Kate kümmern? Ganz einfach, weil die künftige Braut Kate Middleton am Tag ihrer Hochzeit nicht nur eine Menge Freiheiten verliert, sondern auch tonnenweise Suchergebnisse. Eine Suchabfrage* am Vortag der Hochzeit ergibt: Zum Namen Kate Middleton gibt es stolze 103.000.000 Suchergebnisse. Die weltweite Berichterstattung hat schon ganze Arbeit geleistet: Kates Name nach der Umbenennung in das königshauswürdigere Catherine Middleton bringt 54.100.000 Suchergebnisse.

Namen ändern: Dumm gelaufen aus SEO-Sicht

Trauriger sieht es aus, wenn man Kates künftigen offiziellen Titel googelt: „Her Royal Highness Princess William of Wales“ schafft „nur“ 1.340.000, in der deutschen Übersetzung „Ihre Königliche Hoheit, Prinzessin William von Wales“ gar nur traurige 8.810 Ergebnisse.

Nun hat die bürgerliche Kate Middleton allen Heiratswilligen, die darüber nachdenken, den Namen des Partners anzunehmen, einen entscheidenden Vorteil voraus: In Ihrem Fall wird die internationale Berichterstattung ganz schnell dafür sorgen, dass es auch zum neuen Namen bald beeindruckend viele Suchergebnisse gibt.

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Jan 18
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Stellen Sie sich vor: Sie bekleiden eine Führungsposition, sind ständig im Kundenkontakt und beweisen jeden Tag aufs Neue, dass Sie Ihren Job richtig gut beherrschen. Dann lernen Sie eines Abends eine Frau kennen und während Sie sich frisch machen, zückt die ihr internetfähiges Handy und googelt Sie mal schnell. Und findet: NICHTS. Also ja, ein bisschen Yasni und Stayfriends, aber nichts was ihr bestätigt, dass Ihr Konto und Ihr Ego im Gleichklang sind. Oh, stimmt nicht, da sind noch Meldungen von Ihrem Hobbyfußballverein? Okay, wir glauben auch nicht daran, dass das jetzt den Abend retten könnte. Irgendwann bleiben Sie mit der Rechnung und einer Handynummer (die sich am nächsten Tag als falsch herausstellt) zurück, während sich die Frau denkt: „Hochstapler, wenn der einen so tollen Job hätte, wie er tut, würde man irgendetwas dazu im Netz finden.“

© Doris Heinrichs – Fotolia.com

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Aug 03
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Wir kennen sie alle, die vermeintlichen Stars, die Paris Hiltons dieser Welt. Oft erst richtig bekannt geworden durch “gestohlene” private Sex Videos, die von bösen Menschen im Internet verkauft wurden. Mit ziehmlicher Sicherheit aber als “Marketing Aktion” selbst veröffentlicht. Man kann davon halten was man will, funktioniert hat es in den meisten Fällen.

Unangenehmer Nebeneffekt: es wird nun immer häufiger in  Google nach diesen “Sex Tapes” von allen hübschen Schauspielerinnen gesucht. Richtig schlimm wird es dann für diese, wenn die eine oder andere Porno Website dann gefakte Videos von ihnen verkauft, und diese Seiten dann auch noch in Google beim eigenen Namen ganz vorne auftauchen. So ging es auch Eva Mendes (bekannt aus “Hitch, der Date Doktor” oder “2 Fast 2 Furious”). Immer mehr Männer suchten nach “Eva Mendes Sex Tape”, was dem Ansehen der Schauspielerin nicht besonders gut tat. Laut Google gab es schon über 400.000 Treffer zum Suchbegriff:

Man sieht auch sehr gut bei Google Insights for Search, dass durchaus Interesse bestand:

Was also tun, wenn sich alle nur mehr für ein nicht vorhandenes Sex Video interessieren?
Ganz klar: gutes Reputation Management mit einem Link bait, und zwar einem richtig guten. Was ein Link bait genau ist, habe ich in einem älteren Artikel schon einmal genau beschrieben.

Was braucht man für einen guten Link bait? Einen richtig guten Köder. Und was wäre ein besserer Köder als ein Sex Tape von Eva Medes selber?

Eva stellt also IHR Sex Tape vor, dass aber nicht wie vermutet ein Sex Video sondern ein “Sex Klebeband” ist. SEX steht bei ihr für “Secure EXtremly well”.

Mit viel Geschick und Humor wurde ein solches produziert und in den letzten Tagen geschickt angekündigt. Nun ist es erschienen, und ich muss sagen: GENIAL!

Sehen sie selbst: (keine Angst, es ist absolut bürotauglich!)

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Okt 21
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Nach dem Marketing Desaster der Firma JAKO (siehe Chronologie) droht nun auch der bisher sehr angesehenen Marke “Jack Wolfskin” das gleiche Schicksal. Was Jack Wolfskin sich jetzt geleistet hat, stellt sich für mich als reiner Drang zur Selbstzerstörung dar, anders kann ich mir das nicht erklären.

Wie alles begann:
Artikel von 40 Verkäufern des Portals Dawanda werden von der WebSite entfernt. Bei Dawanda können Künstler ihre selbstgemachten Dinge verkaufen. Der Grund: Die Anwälte der Firma Jack Wolfskin haben Dawanda auf eine mögliche Markenrechtsverletzung hingewiesen. Es handelt sich dabei um Artikel, auf denen Katzenpfoten in irgendeiner Art und Weise angebracht sind. Zur Erinnerung: das Logo von Jack Wolfskin zeigt den Abdruck einer Wolfstatze.

Hier sehen Sie eines der Produkte, gegen die vorgegangen wurde:

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Damit nicht genug, denn dann bekamen die Verkäufer per Post eine Abmahnung und eine Anwaltsrechnung über fast 1000 EUR.

Aber nun bekommt das Unternehmen die geballte Macht des Internets zu spüren. Zuerst berichtete am Wochenende darauf  der mächtige Blog „Werbeblogger“ über den Fall. Innerhalb der nächsten Tage  zogen mehr als 100 weitere Blogs nach, Hunderte Besucher diskutieren über das Thema. Danach schnappen auch der Spiegel und Fokus online das Thema auf.

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Sep 16
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Virales Marketing kann auch nach hinten losgehen!

In YouTube ist ein Video einer jungen dänischen Mutter aufgetaucht, die den Vater ihres Babys sucht. Das Video wurde international bereits über eine Million mal gesehen und hat weltweit für Anteilnahme gesorgt.
Doch das Video stellte sich nun als Werbegag des dänischen Tourismusverbandes heraus, der damit mehr Touristen ins Land locken wollte. Das ganze entpuppte sich als Schuß in den Ofen: ganz Dänemark ist entsetzt.

Die Mutter “Karen” erzählt von einem betrunkenen One-Night-Stand vor eineinhalb Jahren in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen, der zu ihrem süßen Sohn August führte.

Für die dänische Soziologin Karen Sjoerup lautet die Botschaft der Aktion ganz klar: “Du kannst blonde dänische Frauen ins Bett locken, ohne Kondome zu verwenden.”

Das Pikante an der Sache: die Aktion wurde von Steuergeldern bezahlt…