Okt 21
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Nach dem Marketing Desaster der Firma JAKO (siehe Chronologie) droht nun auch der bisher sehr angesehenen Marke “Jack Wolfskin” das gleiche Schicksal. Was Jack Wolfskin sich jetzt geleistet hat, stellt sich für mich als reiner Drang zur Selbstzerstörung dar, anders kann ich mir das nicht erklären.

Wie alles begann:
Artikel von 40 Verkäufern des Portals Dawanda werden von der WebSite entfernt. Bei Dawanda können Künstler ihre selbstgemachten Dinge verkaufen. Der Grund: Die Anwälte der Firma Jack Wolfskin haben Dawanda auf eine mögliche Markenrechtsverletzung hingewiesen. Es handelt sich dabei um Artikel, auf denen Katzenpfoten in irgendeiner Art und Weise angebracht sind. Zur Erinnerung: das Logo von Jack Wolfskin zeigt den Abdruck einer Wolfstatze.

Hier sehen Sie eines der Produkte, gegen die vorgegangen wurde:

2009-10-21_103923

Damit nicht genug, denn dann bekamen die Verkäufer per Post eine Abmahnung und eine Anwaltsrechnung über fast 1000 EUR.

Aber nun bekommt das Unternehmen die geballte Macht des Internets zu spüren. Zuerst berichtete am Wochenende darauf  der mächtige Blog „Werbeblogger“ über den Fall. Innerhalb der nächsten Tage  zogen mehr als 100 weitere Blogs nach, Hunderte Besucher diskutieren über das Thema. Danach schnappen auch der Spiegel und Fokus online das Thema auf.

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Sep 16
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Virales Marketing kann auch nach hinten losgehen!

In YouTube ist ein Video einer jungen dänischen Mutter aufgetaucht, die den Vater ihres Babys sucht. Das Video wurde international bereits über eine Million mal gesehen und hat weltweit für Anteilnahme gesorgt.
Doch das Video stellte sich nun als Werbegag des dänischen Tourismusverbandes heraus, der damit mehr Touristen ins Land locken wollte. Das ganze entpuppte sich als Schuß in den Ofen: ganz Dänemark ist entsetzt.

Die Mutter “Karen” erzählt von einem betrunkenen One-Night-Stand vor eineinhalb Jahren in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen, der zu ihrem süßen Sohn August führte.

Für die dänische Soziologin Karen Sjoerup lautet die Botschaft der Aktion ganz klar: “Du kannst blonde dänische Frauen ins Bett locken, ohne Kondome zu verwenden.”

Das Pikante an der Sache: die Aktion wurde von Steuergeldern bezahlt…