Der Fall Jack Wolfskin, oder wie kann man seinen guten Ruf ruinieren?
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Nach dem Marketing Desaster der Firma JAKO (siehe Chronologie) droht nun auch der bisher sehr angesehenen Marke “Jack Wolfskin” das gleiche Schicksal. Was Jack Wolfskin sich jetzt geleistet hat, stellt sich für mich als reiner Drang zur Selbstzerstörung dar, anders kann ich mir das nicht erklären.
Wie alles begann:
Artikel von 40 Verkäufern des Portals Dawanda werden von der WebSite entfernt. Bei Dawanda können Künstler ihre selbstgemachten Dinge verkaufen. Der Grund: Die Anwälte der Firma Jack Wolfskin haben Dawanda auf eine mögliche Markenrechtsverletzung hingewiesen. Es handelt sich dabei um Artikel, auf denen Katzenpfoten in irgendeiner Art und Weise angebracht sind. Zur Erinnerung: das Logo von Jack Wolfskin zeigt den Abdruck einer Wolfstatze.
Hier sehen Sie eines der Produkte, gegen die vorgegangen wurde:

Damit nicht genug, denn dann bekamen die Verkäufer per Post eine Abmahnung und eine Anwaltsrechnung über fast 1000 EUR.
Aber nun bekommt das Unternehmen die geballte Macht des Internets zu spüren. Zuerst berichtete am Wochenende darauf der mächtige Blog „Werbeblogger“ über den Fall. Innerhalb der nächsten Tage zogen mehr als 100 weitere Blogs nach, Hunderte Besucher diskutieren über das Thema. Danach schnappen auch der Spiegel und Fokus online das Thema auf.







