Aug 03
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Wir kennen sie alle, die vermeintlichen Stars, die Paris Hiltons dieser Welt. Oft erst richtig bekannt geworden durch “gestohlene” private Sex Videos, die von bösen Menschen im Internet verkauft wurden. Mit ziehmlicher Sicherheit aber als “Marketing Aktion” selbst veröffentlicht. Man kann davon halten was man will, funktioniert hat es in den meisten Fällen.

Unangenehmer Nebeneffekt: es wird nun immer häufiger in  Google nach diesen “Sex Tapes” von allen hübschen Schauspielerinnen gesucht. Richtig schlimm wird es dann für diese, wenn die eine oder andere Porno Website dann gefakte Videos von ihnen verkauft, und diese Seiten dann auch noch in Google beim eigenen Namen ganz vorne auftauchen. So ging es auch Eva Mendes (bekannt aus “Hitch, der Date Doktor” oder “2 Fast 2 Furious”). Immer mehr Männer suchten nach “Eva Mendes Sex Tape”, was dem Ansehen der Schauspielerin nicht besonders gut tat. Laut Google gab es schon über 400.000 Treffer zum Suchbegriff:

Man sieht auch sehr gut bei Google Insights for Search, dass durchaus Interesse bestand:

Was also tun, wenn sich alle nur mehr für ein nicht vorhandenes Sex Video interessieren?
Ganz klar: gutes Reputation Management mit einem Link bait, und zwar einem richtig guten. Was ein Link bait genau ist, habe ich in einem älteren Artikel schon einmal genau beschrieben.

Was braucht man für einen guten Link bait? Einen richtig guten Köder. Und was wäre ein besserer Köder als ein Sex Tape von Eva Medes selber?

Eva stellt also IHR Sex Tape vor, dass aber nicht wie vermutet ein Sex Video sondern ein “Sex Klebeband” ist. SEX steht bei ihr für “Secure EXtremly well”.

Mit viel Geschick und Humor wurde ein solches produziert und in den letzten Tagen geschickt angekündigt. Nun ist es erschienen, und ich muss sagen: GENIAL!

Sehen sie selbst: (keine Angst, es ist absolut bürotauglich!)

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Okt 21
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Nach dem Marketing Desaster der Firma JAKO (siehe Chronologie) droht nun auch der bisher sehr angesehenen Marke “Jack Wolfskin” das gleiche Schicksal. Was Jack Wolfskin sich jetzt geleistet hat, stellt sich für mich als reiner Drang zur Selbstzerstörung dar, anders kann ich mir das nicht erklären.

Wie alles begann:
Artikel von 40 Verkäufern des Portals Dawanda werden von der WebSite entfernt. Bei Dawanda können Künstler ihre selbstgemachten Dinge verkaufen. Der Grund: Die Anwälte der Firma Jack Wolfskin haben Dawanda auf eine mögliche Markenrechtsverletzung hingewiesen. Es handelt sich dabei um Artikel, auf denen Katzenpfoten in irgendeiner Art und Weise angebracht sind. Zur Erinnerung: das Logo von Jack Wolfskin zeigt den Abdruck einer Wolfstatze.

Hier sehen Sie eines der Produkte, gegen die vorgegangen wurde:

2009-10-21_103923

Damit nicht genug, denn dann bekamen die Verkäufer per Post eine Abmahnung und eine Anwaltsrechnung über fast 1000 EUR.

Aber nun bekommt das Unternehmen die geballte Macht des Internets zu spüren. Zuerst berichtete am Wochenende darauf  der mächtige Blog „Werbeblogger“ über den Fall. Innerhalb der nächsten Tage  zogen mehr als 100 weitere Blogs nach, Hunderte Besucher diskutieren über das Thema. Danach schnappen auch der Spiegel und Fokus online das Thema auf.

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Sep 16
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Virales Marketing kann auch nach hinten losgehen!

In YouTube ist ein Video einer jungen dänischen Mutter aufgetaucht, die den Vater ihres Babys sucht. Das Video wurde international bereits über eine Million mal gesehen und hat weltweit für Anteilnahme gesorgt.
Doch das Video stellte sich nun als Werbegag des dänischen Tourismusverbandes heraus, der damit mehr Touristen ins Land locken wollte. Das ganze entpuppte sich als Schuß in den Ofen: ganz Dänemark ist entsetzt.

Die Mutter “Karen” erzählt von einem betrunkenen One-Night-Stand vor eineinhalb Jahren in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen, der zu ihrem süßen Sohn August führte.

Für die dänische Soziologin Karen Sjoerup lautet die Botschaft der Aktion ganz klar: “Du kannst blonde dänische Frauen ins Bett locken, ohne Kondome zu verwenden.”

Das Pikante an der Sache: die Aktion wurde von Steuergeldern bezahlt…