In YouTube ist ein Video einer jungen dänischen Mutter aufgetaucht, die den Vater ihres Babys sucht. Das Video wurde international bereits über eine Million mal gesehen und hat weltweit für Anteilnahme gesorgt.
Doch das Video stellte sich nun als Werbegag des dänischen Tourismusverbandes heraus, der damit mehr Touristen ins Land locken wollte. Das ganze entpuppte sich als Schuß in den Ofen: ganz Dänemark ist entsetzt.
Die Mutter “Karen” erzählt von einem betrunkenen One-Night-Stand vor eineinhalb Jahren in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen, der zu ihrem süßen Sohn August führte.
Für die dänische Soziologin Karen Sjoerup lautet die Botschaft der Aktion ganz klar: “Du kannst blonde dänische Frauen ins Bett locken, ohne Kondome zu verwenden.”
Das Pikante an der Sache: die Aktion wurde von Steuergeldern bezahlt…
Daß man virales Marketing nicht nur für Produkte einsetzen kann, zeigt folgendes Beispiel:
Jährlich passieren viele Unfälle im Straßenverkehr durch die Benutzung vom Handy am Steuer. Vor allem das Schreiben von SMS ist bei Jugendlichen während der Autofahrt sehr beliebt. Um dieses Risiko aufzuzeigen drehte die englische Polizei Video gegen SMS am Steuer. Es ist jedoch kein gewöhnliches Video, sondern ein Schock-Video.
Es soll den Jugendlichen ganz klar zeigen, was die Folgen vom SMSen am Steuer sein können.
Aber Achtung: das Video ist wirklich nichts für schwache Nerven.
Es grenzt an einen Skandal.
Grund ist die neue und extrem provokante Werbekampagne zum Weltaidstag, die voll auf virale Verbreitung sorgt.
Der Slogan: “Aids ist ein Massenmörder”; im Video dazu hat eine Frau Sex mit Adolf Hitler. Begleitend dazu gibt es Poster, auf denen Frauen Sex mit Adolf Hitler, Sadam Hussein oder Josef Stalin haben.
Es wird schon heftig über die rechtlichen und ethnischen Fragen diskutiert.
Ich will hier gar nicht meine Meinung dazu abgeben. Nur eines: aus dem Blickpunkt des viralen Marketings schlägt die Kampagne ein wie eine Bombe. Jeder bloggt und diskutiert darüber.
Am 31.08.2009 ist der fünfte Blogday. An diesem Tag kann jeder Blog fünf Blogs vorstellen, die ihm gefallen. Im Vorfeld werden die Autoren der betreffenden Blogs informiert, daß sie erwähnt werden. Zu guter letzt wird ein Link auf die Blogday-Seite und die entsprechende Technorati-Seite gesetzt.
Es ist für gute, aber noch nicht so bekannte Blogs eine gute Chance neue Leser zu bekommen.
Im Prinzip handelt es sich um einen Link Bait, ich finde es aber außerdem eine coole Aktion und werde am 31.08.2009 auch fünf Blogs zum Thema Webmarketing vorstellen, die ich gerne lese.
Seit einigen Tagen geistert ein geniales Video im Internet, in dem der unbekannte Bruno Kammerl über eine gigantische Wasserrutschenschanze nach 35m punktgenau in einem kleinen Swimming Pool landet. Unglaublich!
Echt oder Fake? Durch die Diskussionen darüber verbreitete sich der Clip extrem viral im Internet.
Vieles sprach dafür, daß alles echt ist, tauchten nicht auch die Xing und Facebook Profile von Bruno Kammerl auf. Sogar auf seiner Web Site berichtete er über die professionelle Planung seines Projekts “Megawoosh”.
Heute habe ich folgenden genialen YouTube Spot von Schweiz Tourisus gefunden. Ein wirklich gutes Beispiel, wie man virales Marketing im Bereich Tourismus machen kann.