Mrz 18
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Mit Februar 2011 hat sich einer der österreichischen Portal-Urgesteine aufgrund verlängerter Ladezeiten von der ÖWA verabschiedet. Über diese offizielle Begründung konnten Fachleute nur schmunzeln – das ominöse Script hat 650Byte – die Verbesserung der Ladezeit liegt somit also im Promillebereich. Pragmatische Rechner werden die Ursache daher eher in dem dramatischen Trafficeinbruch von 32% innerhalb der letzten zwei Jahren und dem damit verbundenen Umsatzabsturz vermuten.

Wie auch immer – die ÖWA ist damit nicht zum ersten Mal ins Gerede gekommen, Skandale und Skandälchen stehen seit Jahren immer wieder in den Medien. Das Substantiv „Sistierung“  wird den meisten Lesern wohl ausschließlich im Zusammenhang mit der ÖWA geläufig sein. Grund genug, sich Pro & Contras mal genauer anzusehen.

Was ist die ÖWA eigentlich?

Die österreichische Webanalyse (ÖWA) wurde 1998 gegründet und hat es sich zur Aufgabe gemacht, den österreichischen Online-Werbemarkt transparenter zu gestalten und zu fördern. In der realen Welt könnte man die Aufgabe durchaus mit der Österreichische Auflagenkontrolle (ÖAK) vergleichen, die Werbetreibenden aufschlussreiches Zahlenmaterial über die Anzahl der verkauften Printmedien liefert.

Es werden mittels eines serverzentrierten und standardisierten Verfahrens folgende objektive und vergleichbare Zugriffsdaten von Online-Angeboten erhoben und veröffentlicht:

Unique Clients (UC)
Ist ein von mindestens einer Person verwendetes Endgerät (PC, PDA, Mobiltelefon etc.), von dem aus auf das ÖWA gezählte Angebot mittels eines Browsers zugegriffen wird. Ein Unique Client kann von mehreren Personen bedient werden (z.B. Familien-PCs), eine Person kann andererseits auch auf mehrere Unique Clients zugreifen (z.B. PC zu Hause und am Arbeitsplatz).

Visits
Ein Visit definiert den Besuch eines Nutzers bei einem Online-Angebot. Er stellt einen zusammenhängenden Nutzungsvorgang dar, bei dem zumindest eine Seite eines Online-Angebotes (PageImpression) abgerufen wird. Ein Visit umfasst daher eine oder mehrere PageImpressions.

PageImpressions (PI)
Eine PageImpression stellt den Sichtkontakt eines Nutzers mit einer Seite eines Online-Angebotes dar. Eine PI wird nur dann gezählt, wenn die Seite eines Online-Angebotes von einem Nutzer angefordert wird. Die Ausweisung von PI ist nur zulässig für Seiten, die auf Anforderung des Nutzers generiert werden.

Anteil PI aus AT in %
Diese Kennzahl gibt an, wieviel Prozent der Page Impressions eines Angebots aus Österreich stammen.

Usetime
Die Usetime beschreibt die durchschnittliche Dauer eines Visits.

Wie funktioniert es technisch?

Der Zählpixel verweist auf eine unsichtbare Grafik, die mittels kurzem Script auf den einzelnen Seiten der Angebote implementiert wird. Bei jeder Nutzeraktion wird diese Grafik von einer ÖWA-Zählbox abgerufen, die den Aufruf auswertet.

Technische Funktionsweise der ÖWA

Technische Funktionsweise der ÖWA

Die ÖWA gewährleistet durch regelmäßige Kontrollen die einwandfreie Klassifizierung (Einbindung der ÖWA-Tags) der gemessenen Websites und die korrekte Zählung der Zugriffe. Werbeträgerangebote werden einmal im Quartal, Angebote ohne Werbung einmal im Jahr einer genauen Prüfung unterzogen.

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Nov 09
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Gerade wir angehenden und/oder selbsternannten Marketingexperten umgeben uns bekanntlich liebend gerne mit der Aura des Mystischen und Geheimnisvollen – deshalb kommt das allseits beliebte Bullshit-Bingo speziell in unserer Branche sehr oft dankbar zum Einsatz.

Nachdem sich ohnehin nie jemand fragen traut, was diese verdammten Abkürzungen denn eigentlich bedeuten … hier einige geläufige Drei-Buchstaben-Kürzel aus dem Performance-Marketing. Wichtig für alle, die Online-Werbung kaufen oder verkaufen müssen.

CPI (=Cost per Impression)

Jeder Seitenaufruf des Werbemittel, sprich Kontakt kostet. Angeboten meist als Tausenderkontaktpreis (TKP) – so bedeutet zB ein TKP von 30 EUR, dass jede Impression 3c kostet (=30/1000) Vorsicht beim Einkauf: veröffentlichte Preislisten auf TKP-Basis sind in der Regel als Verhandlungsbasis zu verstehen. Das volle Risiko liegt beim Werbekäufer, daher den ROI mit sinnvollen Annahmen planen.

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Sep 07
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In meinem ersten Artikel möchte ich gerne – quasi als Einstand – etwas Theorie und Zahlenmaterial zum besseren Verständnis liefern. Ich denke, dass damit der Ist-Zustand, aber auch das Potential von Mobile Marketing als ernstzunehmender Player in der Werbewelt deutlich wird.

Augenblicklich befinden wir uns in einem Übergangszustand – ähnlich wie vor etwa 15 Jahren, als das Internet in unsere Welt Einzug hielt, oder aber auch die Mobiltelefone – um die es ja gerade im Mobile Marketing geht. Fragt man heute bei Personen nach, die nicht zwingend mit dieser Materie eng verbunden sind, so wird man entweder breite Unverständnis oder vielleicht Wortfetzen als Antwort bekommen, die in Richtung “Werbe SMS” abzielen. Wird dies auch im Umfeld der Mobile Marketer inzwischen müde belächelt, so muss ich sagen: Es stimmt. SMS Marketing war und ist auch heute noch ein Teil des Mobile Marketings. Gott sei Dank, aber längst nicht mehr der Hauptbestandteil…

Heute kann die folgende Frage durchaus Berechtigung haben:

Bin ich ein Depp ohne eine App?

Ich darf Ihnen sagen: Nein, Sie sind es nicht. Genau aus dem vorhin zitierten Grund, dass wir uns gerade eben in einer Phase befinden, in welcher Mobile Marketing gerade beginnt, groß zu werden. Aber ich möchte Ihnen auch sagen: Der Zeitpunkt sich jetzt mit dem Thema zu beschäftigen ist günstig. Gerade jetzt ist man in der Lage von jungen Strukturen zu profitieren, die noch nicht über Jahre gewachsen und unflexibel geworden sind. Man kann sich im Moment nicht nur an vorhandenen Standards bedienen, man kann vielmehr Standards mitdefinieren.

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Mrz 03
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Kurz, ohne viele Worte, möchte ich das folgende Video vorstellen. Es werden sehr eindrucksvoll einige Kennzahlen über die aktuelle Internetnutzung dargestellt.

Dez 01
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Lerne deinen Feind kennen: um soziale Netzwerke gezielt in Marketingaktionen einzuplanen, ist es natürlich sehr wichtig zu wissen, wie viele Prozent der Benutzer männlich bzw. weiblich sind. Diese Zahlen sind aber meistens sehr schwer zu bekommen. Folgende Übersicht sollte helfen:
Frauenanteil an sozialen Netzwerken

Sehr auffällig:

  • 16 der 19 angeführten Netzwerke haben einen höheren Frauenanteil!
  • Bei Social News Diensten tummeln sich mehr Männer als Frauen.
  • Facebook und Twitter (das überrascht mich am meisten!) benutzen mehr Frauen als Männer!

Den kompletten Bericht gibt es hier.

Nov 08
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Wie schnell wachst das Social Web überhaupt? Eine sehr interessante Frage und meistens bekommt man oft doch recht abstrakte Zahlen. Um sich das Wachstum zu verdeutlichen, möchte ich folgende Anwendung von Gary Hayes vorstellen. Sie beginnt mit dem Laden dieser Seite und zählt verschiedene Aspekte hoch. Man kann übrigens zwischen den Themen “Social Media”, “Mobile” und “Games” umschalten.
Sehr spannend finde ich übrigens, dass “nur” doppelt soviele Suchanfragen bei Google gemacht werden wie Videos bei Youtube geschaut werden!

Aug 26
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Das Suchmaschinenoptimierungsportal SEOmoz von Rand Fishkin hat wieder die Ergebnisse der aktuellen Umfrage veröffentlich, was die Top-Faktoren für eine gute Positionierung bei Suchmaschinen sind. Befragt wurden die angesehendsten SEO Experten weltweit.

Das sind die top 5 Faktoren:

  1. Linktext in externen Links ( 73%)
  2. Link Popularität (Anzahl/Qualität der externen Links) (71%)
  3. Unterschiedlichkeit verlinkender Domains (67%)
  4. Keywords im Title ( 66%)
  5. Vertrauenswürdigkeit der Domain (66%)

Die ganze Auswertung gibts hier, eine Liste aller Faktoren hier.