Jan 18
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Stellen Sie sich vor: Sie bekleiden eine Führungsposition, sind ständig im Kundenkontakt und beweisen jeden Tag aufs Neue, dass Sie Ihren Job richtig gut beherrschen. Dann lernen Sie eines Abends eine Frau kennen und während Sie sich frisch machen, zückt die ihr internetfähiges Handy und googelt Sie mal schnell. Und findet: NICHTS. Also ja, ein bisschen Yasni und Stayfriends, aber nichts was ihr bestätigt, dass Ihr Konto und Ihr Ego im Gleichklang sind. Oh, stimmt nicht, da sind noch Meldungen von Ihrem Hobbyfußballverein? Okay, wir glauben auch nicht daran, dass das jetzt den Abend retten könnte. Irgendwann bleiben Sie mit der Rechnung und einer Handynummer (die sich am nächsten Tag als falsch herausstellt) zurück, während sich die Frau denkt: „Hochstapler, wenn der einen so tollen Job hätte, wie er tut, würde man irgendetwas dazu im Netz finden.“

© Doris Heinrichs – Fotolia.com

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Okt 11
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Der Herbst ist traditionell die Zeit, in der die Marketingbudgets für das nächste Jahr geplant werden. Zahlreiche Studien malen ein eindeutiges Bild: Im Jahr 2011 soll noch mehr Budget in Online-Maßnahmen fließen: Virale Kampagnen, Social Media Marketing, Werbung auf Performance-Basis – das und noch mehr steht auf der To do-Liste der Marketingverantwortlichen.

Meiner Meinung nach sollte diese Liste um ein weiteres To do ergänzt werden: Die Neuausrichtung der PR-Agenden auf die Herausforderungen und Ansprüche des 21. Jahrhunderts.

Die Strukturen und Anforderungen der Öffentlichkeitsarbeit haben sich innerhalb kurzer Zeit drastisch verändert. Und sie verändern sich täglich weiter. Damit wird zeitgemäße PR ihrer ursprünglichen Bedeutung heute gerechter denn je: Sie knüpft „öffentliche Beziehungen“ und spricht dabei nicht nur mit Journalisten, sondern mit der gesamten Öffentlichkeit, die im Internet zu Hause ist: User, Blogger, Influencer, Konsumenten, Kunden Ihres Unternehmens und Fans Ihrer Marke.

Ja, es erfordert ein bisschen Mut und Neugier, bewährtes Terrain zu verlassen und Öffentlichkeitsarbeit von einem völlig neuen Blickwinkel zu betrachten. Unternehmen stehen vor der Aufgabe, sich den neuen Methoden der Kommunikation zu öffnen, Transparenz zu zeigen und positive wie negative Kritik zuzulassen. Denn: Die Entwicklungen der Medienwelt sind nicht nur Chance, sondern vielmehr ein Muss, dem man sich nicht entziehen kann. Ist diese Erkenntnis einmal verankert, obliegt es der PR-Agentur die Unternehmensziele im Einklang mit modernen Kommunikationsmitteln versiert umzusetzen.

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Aug 24
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Fotocredits: © ryscheJR - Fotolia.com

Online-Kommunikation ist etwas verflucht Schwieriges. Wenn man zum Beispiel eine neue Facebook-Seite launchen will, sollte man die Sprache der Zielgruppe irgendwie treffen. Dumm nur, wenn man gar nicht weiß, wie die Zielgruppe spricht und plötzlich glaubt, nur weil das mit Facebook, Social Media und Co so hip und funky ist, müsste man auch so sprechen: hip und funky und totally cool.

Schade nur, dass das meistens ganz furchtbar daneben geht. Ich persönlich hasse es zum Beispiel, gleich mal per Du angesprochen zu werden. Dieses pseudoamikale Getue geht mir schon bei Ikea zu weit. Und jetzt auch noch Facebook! Vielleicht fühlen sich ja alle Werber, die gerade Facebook entdecken, durch das viele Blau auf der Facebook-Seite in die Welt von Ikea katapultiert. Und bestellen mir also ganz frech: „Wir möchten mehr darüber erfahren, was Dich beschäftigt und interessiert“. Gänsehaut – allerdings im negativen Sinne.

Noch mehr Gänsehaut bekomme ich, wenn erwachsene Menschen versuchen, pseudojugendlichen Jargon zu sprechen. Ein kleines *lol* hier, ein *omg* da – schon klingt alles dreimal so hip und funky und cool.

Allen Marketern, die sich aufmachen „die junge Zielgruppe via Facebook zu erreichen“ rate ich vor solchen Aktionen ganz dringend, mal ein paar demografische Facts über die Facebook-User zu checken. Auch ein paar Gedanken zur eigenen Zielgruppe wären nicht ganz verkehrt. Denn wenn ich mit meinem Produkt im realen Leben Frauen ab 30 anspreche, brauche ich ja auf Facebook nicht zu brabbeln, als wären meine Kundinnen 13.

Also: Durchatmen, ruhig bleiben und immer daran denken: Das Leben ist keine Disco! Und pssst, jetzt kommt ein Geheimnis: Auch Facebook ist keine Disco! Es reicht also völlig, wenn man so kommuniziert, wie man immer kommuniziert. So einfach wäre das.

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Apr 21
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Perfekt inszeniert: Während die Welt bis vor ein paar Tagen noch rätselte, warum man jetzt „Like“ drückt statt „Fan“ zu werden, hat sich Facebook auf seiner Developer-Konferenz in San Francisco erstmals in die Karten blicken lassen. Die Ankündigungen in der Keynote-Speach von Mark Zuckerberg versprechen – um es mal ganz vorsichtig zu sagen – Bahnbrechendes.

Wer auch immer die Zeit findet, den Vortrag über die f8 Facebook-Seite zu sehen, sollte sich das nicht entgehen lassen.

Das wichtigste in Kürze: Facebook setzt alles daran, nicht nur den aktuellen „Social Graph“ eines Menschen abbilden zu können, sondern auch seine Aktivitäten im Netz mit dem Facebook-Profil zu verbinden. Ein Beispiel: Auf News-Seiten oder in Online-Shops wird man bald „Like“ Buttons von Facebook finden– der einfache Konnex zu Facebook ist aber nur der erste Schritt. Viel wichtiger ist, dass Facebook ankündigt, Kommunikation auch in die andere Richtung möglich zu machen: So werden zum Beispiel Sportwebsites, bei denen „Like“ gedrückt hatte, Updates in den Stream des Users spielen können. Klingt revolutionär? Ist es auch.

Und das ist nur eine von vielen Innovationen und Revolutionen, die Mark Zuckerberg erwähnt . Die Empfehlung lautet daher: Anschauen!

Mrz 24
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Online-PR heißt, seine Öffentlichkeitsarbeit neu zu denken. Und zwar radikal. Denn mit klassischen wir über uns Botschaften machen Sie sich im Web keine Freunde. Eine Lektion, die für viele PR-Veteranen gar nicht so einfach zu lernen ist. Von Superlativen geprägte Presseaussendungen, die den eigenen Kunden als das Zentrum des Universums erscheinen lassen, waren in der 1.0 Welt das Nonplusultra. Für jedes sensationell,  überragend,  hochqualitativ oder herausragend gab es Extra-Streicheleinheiten vom Kunden.

Dass Journalisten über diese Übertreibungen immer schon geschmunzelt haben, ist natürlich auch PR-Leuten bekannt. Der Unterschied zu heute: Wenn der Journalist im stillen Kämmerlein über die Formulierungen gekichert hat, hat man davon kaum etwas mitbekommen. Selten, dass ein Journalist zum Telefon gegriffen hat und in einer PR-Agentur nachgefragt hat, ob der Autor angesichts solch hochtrabender Texte eigentlich noch mit beiden Beinen auf unserer Erde haftet. Und selbst wenn: Bis zum Auftraggeber hat es diese Information niemals geschafft.

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Mrz 17
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Hallo, ich bin Ernst, 42 Jahre alt, 80 Kilo schwer und ein sportlicher Skifahrer, welchen Ski können Sie mir empfehlen?. Wir staunten nicht schlecht, als sich vor gut zwei Jahren Anfragen dieser Art an unsere PR-Agentur mehrten. Wieso kam Ernst auf die Idee, dass er ausgerechnet bei einer PR-Agentur mit seinem Anliegen richtig aufgehoben war?

Ganz einfach: Ernst hatte auf der Website eines Skiherstellers, für den wir tätig sind, unsere Kontaktdaten gefunden. Und mal einfach darauf losgeschrieben.

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Mrz 02
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Was macht ein Journalist, wenn er zu einer Marke oder einem Thema recherchiert? Er googelt. Meine SEO-Freunde werden jetzt ihre helle Freude mit mir haben: Genau aus diesem Grund bilden verschiedene Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung die Basis erfolgreicher Online PR. Gute Findbarkeit und Präsenz zu Core-Themen sind die Voraussetzungen, die man mitbringen sollte, wenn man sich mit dem Gedanken trägt, in Online PR zu investieren.

Oder aber man koppelt in den ersten Monaten die SEO- und Online-PR-Aktivitäten. Was Sinn macht, denn im Duett sind SEO und Online PR besonders erfolgsversprechend. Achten Sie also bei der Auswahl der Agentur, die für Ihre Online PR verantwortlich zeichnen sollte, auf einige Basics:

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