Die Grundlagen haben wir. Da wir uns nur mit drei der Techniken beschäftigen, wollte ich auf eine kurze Zusammenfassung aller sechs Prinzipien verweisen. In diesem leicht angestaubten Video erklärt sie Cialdini selbst.
Kommt jetzt endlich der erste Trick? Fast! Um genau zu sein, behandelt die Artikelserie sogar vier Tricks bzw. Techniken. Denn es gibt ein Phänomen, welches alle anderen Techniken nutzen. weiterlesen »
Als ich das erste Mal etwas über die Verwendung von psychologischen Überzeugungstechniken las, da dachte ich mir direkt: Mensch, dieses Thema beherbergt nicht nur unglaublich viel Potenzial, es ist auch gefährlich, vielleicht sogar moralisch bedenklich. Ich fragte mich, ob ich wirklich darüber schreiben sollte und kam erstmal zu diesem vorläufigen Entschluss:
Die Anwendung dieser Techniken verhalf mir dazu, meine Erfolgsrate bei Linkverhandlungen dramatisch zu steigern. Was so gut funktioniert, dass will man vielleicht als Wettbewerbsvorteil für sich behalten.
Außerdem wollte ich dieses sensible Thema nicht unbedingt zu sehr in den Fokus rücken. Denn niemand lässt sich gerne „austricksen“. Auch nicht mit fairen Mitteln. Wer darüber schreibt, muss sich vielleicht mit wütenden Kritikern auseinandersetzen. Ich verbringe jedoch lieber Zeit mit der Familie, als im Internet einen Sturm im Wasserglas anzuheizen
Statt selbst die Verantwortung dafür zu übernehmen, sei einfach auf Robert Cialdini verwiesen. Er ist der Frontmann der Forschung zum Thema psychologische Überzeugungstechniken und bringt es selbst am besten in seinem Buch „Die Psychologie des Überzeugens“ auf den Punkt:
„Jede der vorgestellen Beeinflussungstechniken – egal wie hinterlistig – kann in Abhängigkeit zur Motivation des Anwenders, zum Nutzen oder Schaden Anderer eingesetzt werden.“ —- Robert Cialdini