Dienstag , 28 März 2017

Wie kann man das Internet-Marketing verstehen?

Obwohl man mir vielleicht wiedersprechen könnte, ist Online-Marketing in vielen Bereichen für Unternehmen sehr wichtig. Die neue Internet-Generation ist nachgewachsen und ihre Kaufkraft wächst ständig. Investitionen in die Internet-Werbung  in den letzten Jahren unterstreichen diese Behauptung. Noch dazu sind veröffentlichte Zahlen im Vergleich zur Realität immer noch sehr niedrig angesetzt.

Die Entwicklung der Gesamtausgaben in der Online-Werbung in Tschechien vom Jahr 2008 bis 2014

Das Volumen der Internet-Werbung hat im Jahr 2014 die Höhe von 15,31Milliarden CZK (552 707 581 €) erreicht. Das ist mehr als das Doppelte gegenüber 2010 (7,72 Mrd. CZK = 278 700 361 €) und 2 Milliarden (72 202 166 €) mehr als im Jahr 2013.

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Quelle: SPIR http://www.inzertnivykony.cz

Internet bietet was die Werbung und Produktenpropagation betrifft, viele verschiedene Möglichkeiten – einzelne Position in den Suchmaschinen (SEO und PPC-Kampagnen), Werbeflächen auf den Webseiten (Banners und kontextbezogene Werbung), E-Mail-Marketing, Facebook, Preisvergleiche, Affiliate, beliebter Inbound und Content Marketing oder verschiedene andere Formen der Partnerschaft. Alle Bereiche abzudecken ist weder einfach noch billig und vor allem ist nicht immer alles dafür geeignet. Die Optionen müssen sorgfältig analysiert werden und es sollen diejenigen gewählt werden, die haargenau zu dem jeweiligen Unternehmen passen.

Konkrete Beispiele für die Art und Weise wie man nicht arbeiten soll, können eine Reihe von „Hurra Aktionen“ sein wie zum Beispiel : …der Umsatz ist extrem gesunken, also benötigen wir irgendwelche SEO Aktionen, wir  kaufen eine E-Mail-Datenbank und werden ein Angebot (Spam) schicken oder wir lassen Facebook laufen und kaufen viele Facebook-Fans.  Dass muss uns doch einige Verkäufe oder Leads bringen…

Also, welche Strategie wählen wir um das Geld nicht aus dem Fenster zu werfen und um die Hoffnungen nicht in die falsche Richtungen zu lenken?

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Quelle: Magronet – Online Marketing Blog http:// http://www.magronet.de/online-marketing-strategie-entwickeln/

Es soll definiert werden, welche Zielgruppe wir mit unserer Webseite ansprechen wollen. Um eine hohe Besucherzahl und Besuchshäufigkeit zu sichern, ist es ratsam in analytischen Instrumenten (zum Beispiel im Google Analytics) zu kontrollieren, was für eine Suchanfrage die Besucher im Web am häufigsten verwenden. Wenn wir PPC analysieren, schauen wir uns zuerst die Reports aus Sklik und AdWords an und so können wir wieder feststellen, wer was gesucht hat, bis der Suchende auf die konkrete Webseite gekommen ist.

Es ist sehr wichtig zu kontrollieren, ob es sich bei Suchanfragen um hoch relevante Fragen handelt, die ein Suchender dann im Web verwendet, wenn er sich im fortgeschrittenen Stadium vom Einkaufsprozess befindet und sich wirklich für die konkrete Ware oder Dienstleistung interessiert, die wir auf unseren Webseiten anbieten.

Im zweiten Schritt analysieren wir, wie sich diese Besuchergruppe zu unserer Kundengruppe entwickelt. Passiert es tatsächlich in so einem Ausmaß, dass ein Geschäft und Umsatz dadurch entsteht? Falls JA, beginnen wir planvoll und zusammenhängend unsere Mittel zu investieren um die Besucherhäufigkeit zu erhöhen. Wir müssen aber damit rechnen, dass wir nicht so genau mit unseren Mitteln zielen können, weil wir hier die potentiellen Kunden ansprechen, die sich eher in der Anfagsphase eines Einkaufprozesses befinden. Diese Menschen zu unseren Kunden zu entwickeln, verlangt mehr Aufwand. Deswegen ist da auch nicht ein sofortiger Return of Investment zu erwarten.

Wenn wir uns auf die Zielgruppe orientieren, müssen wir uns auf die verwandten Phrasen und Suchwörter gezielt orientieren. Eine Banner-Kampagne mit Re-Marketing kann uns unterstützen. Wir können die Besucheranzahl auf thematisch verwandten Webseiten erhöhen, dort wo wir eher erwarten, dass sich unsere Zielgruppe befindet.

Falls wir NEIN als Antwort bekommen, ist es notwendig zu analysieren, warum bei einer so hohen Besucheranzahl,  so wenige Geschäfte getätigt werden. Liegt es an der Wettbewerbsfähigkeit, am Preis oder an Problemen die ein User mit unserer Webseite haben könnte?

Die Fragen, die wir uns da stellen müssen, lauten:

  • Entspricht der Webinhalt dem, was die Kunden suchen?
  • Orientieren sich die Kunden in unserem Web?
  • Sieht das Web professionell und glaubwürdig aus?

Wenn wir das Problem erkennen, entfernen wir es und richten unsere Aufmerksamkeit  auf qualitativ hochwertigere Besucheranzahl.

Die Hauptquelle für Anfragen kann eine Empfehlung sein, also Word-of-mouth Art. Wichtig ist auch sich auf das PR und Aufbau von Kundenbeziehungen zu richten so dass wir unsere Kunden binden können.

Genauso wichtig wie bei den obigen Fragen ist es zu wissen,  welchen Mehrwert bildet das eigene Angebot für unsere Zielgruppe?

Verkaufe ich solche Produkte, die mein Wettbewerb ebenfalls im Angebot hat, dann muss ich meinen Kunden einen anderen Mehrwert bieten. Dies könnten zum Beispiel sein:

  • keine Versandkosten
  • längere Widerspruchsfrist
  • besonderes Knowhow

Je vergleichbarer das Produkt ist, desto mehr muss man beim Service anbieten und dadurch die Kunden überzeugen, dass seine Firma eine bessere Wahl bzw. Mehrwert hat.

Was die möglichen Online Marketing Ziele betrifft, sind sie notwendig um die eigene Strategie bewerten zu können. Diese Ziele können zum Beispiel Engagement, Verkäufe, Leads oder Branding sein. Zu diesen Online Marketing Zielen existieren verschiedene Arten von Indikatoren, die eine Aussage über Erfolg und Misserfolg darstellen können. (M.Großkopf, 2013)

Jede Firma soll kontinuierlich die Geschäftsentwicklung ihrer eigenen Websiten erhöhen genauso wie den Wert des Kunden. Wenn wir aus aktueller Besucheranzahl mehr gewinnen wollen, tauchen wir tiefer in Usability Analyse ein. Wir testen die Veränderungen in den Eingangs- und Schlüsselwebseiten. Um das Maximum aus den bereits gewonnenen Kunden zu bekommen können wir via Email-Marketing den Mehrwert für den Kunden herausfinden. Die Vorgangsweise dafür ist immer segmentiert zu arbeiten und keinen Spam zu verwenden. Für die Up-Selling und Cross-Selling Techniken ist Facebook eine ideale Plattform. Hier kann man erfolgreich die Kundenkommunität aufbauen und das Kundenengagement erhöhen.

Das größte Wachstum was die Online-Werbung betrifft ist die Handy-Werbung. Von Jahr zu Jahr steigt die Anzahl der User, die intelligente Smartphones mit dem Internet verwenden. Genauso schnell steigt die Bedeutung von Handy-Werbung an. Laut dem Bericht von der Agentur eMarketer, die digitale Medien analysiert, wird Handy-Werbung in den nächsten vier Jahren den größten Teil vom Werbung-Weltmarkt darstellen.

Bis Jahr 2018 werden:

  • Gesamtausgaben für digitale Werbung mehr als 150 Mld. USD sein
  • Davon werden 118 Mld. USD für Handy-Werbung ausgegeben

Der Internetzugang durch mobile Geräte steigt enorm und derzeit wird am Handy öfters gesurft als im Notebook oder am Tablett. Die zwei wichtigsten Anbieter, die 2/3 der Weltmarkt mit mobiler Werbung abdecken, sind Google mit 47% Anteil und Facebook mit 22% Anteil.

Folgende Links waren zur Recherche sehr hilfreich. Daraus wurde auch zitiert:

https://twitter.com/petrhalik

http://proficio.cz/jak-na-internetovy-marketing#more-708

http://www.inzertnivykony.cz/

http://www.magronet.de/online-marketing-strategie-entwickeln/

blog: Matthias Großkopf, 2.November 2013

 

Info: Dieser Beitrag entstand im Rahmen einer Seminararbeit

 

Andrea Dettenhofer

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