Montag , 28 Juli 2014

Ranking ohne Linkbuilding!?

Ranking ohne Linkbuilding!?

„Ranking ohne Linkbuilding“ ist sicher keine neue Aussage, doch meist ist diese nicht mit Tatsachen belegbar. Ich möchte heute in meinem Artikel versuchen, diese Aussage mit echten Daten und Tatsachen zu belegen. Zum Einstieg präsentiere ich Euch  vorab die Entwicklung eines Beispielprojekts (Sichtbarkeit zum 29.10 bei 36,96):

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Panda, Penguin, und anderes „Getier“
Aber nun beginnen wir erstmal am Anfang der Geschichte bevor wir in die Praxis einsteigen. Nachdem Google mittels Panda, Penguin und wie alle zuküftigen Tiere vom Suchmaschinengiganten auch heißen mögen viele etablierte und funktionierende Methoden der Suchmaschinenoptimierung über den Haufen geworfen hat, wird es wohl langsam Zeit, etwas umzudenken!

Wofür früher einfach genug Keywordlinks aus mehr oder weniger sinnvollen Quellen ausreichend waren, um im Ranking nach vorne zu kommen, sieht es heute schon komplizierter aus. Nachdem mittlerweilen klar sein sollte, dass mittels Webkatalogen, SocialBookmarks oder auch Blogkommentaren keine Lorbeeren mehr zu gewinnen sind, sollte man auch andere,  vielleicht in den Hintergrund, geratene Bereiche wieder verstärkt aktivieren und in die Optimierungsarbeiten mit einbeziehen.

Content for President

Was ist also nach den Links noch besonders wichtig, um bei Google nach vorne zu kommen? Es dürfte klar auf der Hand liegen – es sind die Inhalte der jeweiligen Seiten selbst. Es heißt nicht umsonst, generiere Inhalte, welche für den Leser einen Mehrwert bieten! Doch wie soll ein Mehrwert algorithmisch bewertet werden? Wenn wir etwas nachdenken, sollte klar sein, dass die Relevanz eines Textes zu einem gesuchten Wort in direkter Korellation zum Mehrwert steht.

Hohe Relevanz zu „Suchwort“ = Hoher Mehrwert für den User

Wie erreichen wir also eine möglichst hohe Relevanz auf unseren Projekten? Seit vielen Jahren ist folgendes Vorgehen sehr weit verbreitet und wird in der breiten Masse auch heute noch praktiziert:

› Lege ein Keyword fest.

› Erstelle einen Text, wobei eine Keyworddichte von X Prozent genau angepeilt wird.

› Packe das Keyword in den title, in die verschiedenen Überschriften (H1-HX).

› Verpasse dem Keyword ein paar stong-Auszeichnungen.

› Setze das Keyword in den title und gleich auch noch in die meta-description.

› Für die ganz Eifrigen und Nostalgiker packen wir das Keyword doch auch gleich in die meta-keywords.

› Stelle das Ganze online und warte auf ein gutes Ranking .

Tja, da werden wir heute jedoch sehr lange auf einen wirklichen Erfolg warten müssen. Es ist ja gut und schön, dass mit diesem Vorgehen tatsächlich einmal gute Erfolge zu erzielen waren, aber sind wir noch im Jahr 2002 ? Ich glaube nicht! Also wird es langsam Zeit, neue Wege zu beschreiten und die Texte nach heute relevanten Gesichtspunkten zu erstellen und optimieren.

Relevanz und nochmal Relevanz

Wie also sollte man heute an die Optimierung eines Textes herangehen?
Wie bereits erwähnt benötigen wir maximale Relevanz, um einen Text entsprechend gut positionieren zu können. Doch was ist nun wirklich relevant beim jeweiligen Suchbegriff? Es sollte klar sein, dass der Suchbegriff selbst sicher eine hohe Relevanz besitzt. Doch was hilft mir der Suchbegriff „Weihnachtsbaum“, wenn im Text sonst nur von „Ostern“ und dem „Hoppelhasen“ berichtet wird? Es versteht sich von selbst, dass der Text im gesamten sicher nicht zum Suchbegriff „Weihnachtsbaum“ relevant ist, auch wenn ich mich noch so sehr bemühe, das Keyword anhand des oben beschriebenen Vorgehens zu platzieren.

Wie also findet man heraus, was für das Keyword „Weihnachtsbaum“  als relevanter Text einzustufen ist? Welche inhaltlichen Eckpunkte werden benötigt, um ein maximales Ergebnis zu erreichen?

Wunderwaffe WDF*IDF?

Manch einer wird sich bereits denken, auf was ich hinaus will. Immerhin haben unter anderem bereits Karl Kratz oder auch der Seonaut darüber berichtet. Zielpunkt ist  auch bei mir die WDF*p*ID- Analyse. Nachdem dieses Thema bei Karl bereits ausgiebig mathematisch erläutert wurde, möchte ich Euch hier mit Formelanalysen und Erklärungen nicht die kostbare Zeit stehlen , sondern verweise für technisch interessierte direkt auf „Karl Kratz´s Artikel“, „WDF, und „IDF“.

Grundlegend lässt sich zusammenfassen, dass neben der Werte des eigenen Dokumentes (WDF) besonders auch das Umfeld (IDF) bei einer Betrachtung wichtig ist. Ein Dokument/Text kann für die eigenen Vorstellungen noch so perfekt aufgebaut sein, wenn das relevante Umfeld (Top 10 bei Google) einfach komplett anders gestrickt ist.

Ab in die Praxis!

So, genug mit den allgemeinen Punkten und Einleitungen – gehen wir über in die Praxis. In der Theorie sehen neue Analysen immer sehr vielversprechend aus. Doch wie steht es mit echten Praxisbeispielen? Funktioniert das theoretisch Erarbeitete auch in der Praxis? An folgend möchte ich meine Analyse/Herangehensweise genauer vorstellen und werde diese auch anhand eines Praxisbeispiels  entsprechend belegen.

Das grundlegende Vorgehen

Mein Vorgehen bei der Konzeption bzw. Umsetzung des Projektes lässt sich wie folgt übersichtlich zusammenfassen:

› Relevante Keywords identifizieren und definieren

› Das SERP-Umfeld für jedes Keyword genaustens untersuchen

  • Wie viel Content stellen die Top 10 auf ihren Seiten zur Verfügung?
  • Welche Keywords abseits des Hauptkeys werden von vielen Konkurrenten verwendet?
  • Wie häufig kommen die unterschiedlichen Keywords im Bezug auf den Umfang des Inhalts vor?
  • Das Mittel hierfür à WDP*p*IDF-Tool

› Content erstellen, welcher im Umfang und Häufigkeit der verwendeten Keywords möglichst nahe an die Top-10-Konkurrenten angelehnt ist.

Für die genaue Analyse nehmen wir uns ein kleines Tool zur Hand, welches uns alle Werte übersichtlich aufbereitet und nur darauf wartet, ausgewertet zu werden.

Zuerst verschaffe ich mir einen Überblick der aktuellen Top 10 bei meinem gewünschten Keyword. Als Beispiel habe ich das aktuelle Keyword „HochgeschwindigkeitsSEO“ verwendet und untersuche den AT-Markt. Zum 24.10.2012 ergab sich folgende Aufstellung der Positionen  1 bis 10 in den SERPs:

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Als erstes fällt auf, dass der Großteil der Projekte einen sehr umfangreichen Inhalt besitzt.

› Platz 1 ~ 4.200 Wörter

› Platz 2 ~ 5.300 Wörter

› Platz 3 ~ 3.000 Wörter

› Platz 4 ~ 4.500 Wörter

› Platz 5 ~ 8.000 Wörter

Gleich zu Beginn wird klar, dass man für dieses Keyword mit einem 400-Wörter-Standard -Text wohl nicht weit kommen wird. Also steht fest, dass, wenn ich hier mitmischen möchte, ich meinem Content zwischen 3.000 und 8.000 Wörter spendieren sollte.

Da ich nun eine Vorgabe habe, wie lange der Text sein sollte, benötige ich nun als nächstes Informationen, welche Wörter im Text vorkommen sollten. Auch hierfür gibt es eine schöne Auswertung, welche übersichtlich darstellt, welche Wörter von den untersuchten Konkurrenten verwendet werden.

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Stark auffallend sollte sein, dass die Top 5 eine erstaunliche Ähnlichkeit bei den verwendeten Keywords an den Tag legen. Alle Top-5-Projekte beinhalten folgende Keywords im Text mit einem signifikant hohen Vorkommen:

› HochgeschwindigkeitsSEO

› Google

› Contest

› Optimierung

› September

› Seo

› Zeit

› und weitere Keywords…

Es liegt also klar auf der Hand, dass ein Text mit diesen Keywords eine sehr hohe Relevanz zum Suchbegriff  „HochgeschwindigkeitsSEO“ aufweist und dadurch in den SERPs vorne mit dabei ist.

› Erkenntnis: Der Text sollte mehr als 3.000 Wörter lang sein und die obgigen Keywords müssen in signifikanter Häufigkeit auftreten.

Wie oft soll welches Keyword denn nun genau vorkommen?

Diese Information können wir ebenfalls aus der tabellarischen Übersicht ableiten. Wie man erkennen kann, variiert die tatsächliche Häufigkeit der Vorkommen unter den Projekten sehr stark.

› Platz 1: 77x HochgeschwindigkeitsSEO

› Platz 2: 53x HochgeschwindigkeitsSEO

› Platz 3: 38x HochgeschwindigkeitsSEO

Die Häufigkeit, wie oft das Keyword vorkommt, hilft uns also für den Aufbau unserer Landingpage reichlich wenig. Wenn man jedoch einen Blick in die Spalte „EPS-KF“ wirft, so erkennt man, dass die Top-Projekte hier einen sehr ähnlichen Wert aufweisen – d.h. alle zwischen 4,27 und 4,87. Dieser Wert entspric ht der bereits weiter oben erwähnten WDF*p*IDF-Berechnung. Der unbekannte Faktor (p) ist hierbei ein intern, selbst gewählter und entwickelter Korrektur- und Normierungsfaktor.

› Platz 1: EPS-KF von 4,87 und eine WDF von 0.52

› Platz 2: EPS-KF von 4,35 und eine WDF von 0.47

› Platz 3: EPS-KF von 4.27 und eine WDF von 0.46

› Platz 4: EPS-KF von 4.37 und eine WDF von 0.47

› Platz 5: EPS-KF von 4,85 und eine WDF von 0.52

Langsam dürfte bei den präsentierten Werten klar werden, dass es sich um keinen Zufall handeln kann, dass die Top-Projekte so extrem bei den unterschiedlichen Werten zusammenliegen.

› Erkenntnis: Neben dem textuellen Umfang sollte der eigene Text in den Wertebereich bei den Faktoren WDF und EPS-KF der Top-Projekte vordringen, um mitmischen zu können.

Da größere Tabellen immer leicht verwirrend und unübersichtlich wirken können, habe ich hier noch eine andere Darstellung der Top-Projekte und der Häufigkeitsverteilung deren relevanter Keywords zur Veranschaulichung.

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Es lässt sich sehr gut erkennen, dass die Charts der Top-4-Projekte eine signifikante Ähnlichkeit im Verlauf und in der Ausprägung der einzelnen Werte aufweisen. Beim direkten Vergleich der einzelnen Keywords sehen wir ebenfalls, dass die Schnittmenge verdächtig hoch ausfällt.

› Erkenntnis: Ich muss meinen Chart-Verlauf so gut wie möglich an die Verläufe der Top-Positionierten anpassen, um gut platziert zu werden.

Abschließend werfen wir noch einen Blick auf die Gesamtübersicht der analysierten Projekte und Daten, wodurch wir die bisherigen Erkenntisse der einzelnen Bereiche nochmals sehr gut ableiten können:

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Die Gemeinsamkeiten und Ausprägungen der einzelnen Projekte lassen sich direkt aus dem Chart ableiten und für eigene Optimierungen verwenden. Die signifikantesten Ausschläge wurden markiert und decken sich sehr genau mit den bereits oben beschriebenen Hauptkeywords in diesem Bereich. Zusätzlich bekommt man einen sehr guten Überblick, welche Keywords von den Top-Projekten zusätzlich noch verwendet werden und welche folglich für ein besonders relevantes Umfeld wichtig sind.

Ende gut, alles gut!

Nachdem wir nun die grundlegende Herangehensweise und auch ein praktisches Beispiel abgehandelt haben, wird es nun Zeit für ein kleines Fazit der ganzen Geschichte.

Es dürfte klar sein, dass der Aufbau der Inhalte sowie hierbei das relevante Umfeld immer wichtiger werden und das Fundament einer zukunftsicheren Projekt-Strategie darstellt. Wer in diesem Vorgehen eine Wunderwaffe für Top-Positionierungen sieht, ist leider doch etwas überoptimistisch.

Zu Beginn habe ich etwas polemisch vom „Ranking ohne Linkbuilding“ gesprochen – doch gänzlich ohne Linkbuilding klappt es nur in den seltensten Fällen bzw. in extremen Nischen. Egal, um welchen  Themenbereich es sich handelt, die relevante Content- und Umfeld-Optimierung  ist eine extrem wichtige Basis für den Erfolg im Ranking. Es dürfte klar sein, dass in Bereichen, wie Kredit, Versicherungen, etc., nur über den Content nichts zu gewinnen ist. ABER – mit Hilfe bestmöglich optimierter  Inhalte kommt man mit viel weniger Linkbuilding ans Ziel als weniger gut optimierte Konkurrenten.

Um meine Ausführungen nun zu einem Ende zu bringen, komme ich nochmal auf mein Beispiel-Projekt vom Anfang zurück. Auch hier wurde nicht komplett auf Linkbuilding verzichtet, jedoch wurde hier sehr übersichtlich und sparsam mit Links vorgegangen.  Rund 50 verschiedene Domains verweisen auf das Projekt, wodurch eine Grundbasis an Links zwar vorhanden ist, der Inhalt und die Relevanz selbst jedoch den Großteil übernehmen.

› Fazit: Komplett ohne Links wird es wohl auch zukünftig nichts mit Top-Rankings werden. Man hat jedoch wieder mehr Möglichkeiten, auf der OnPage-Seite zu tunen, um sich so massive Linkbuildingbudgets zu sparen und trotzdem gute Ergebnisse erzielen zu können.

Philipp Helminger
Philipp Helminger ist Inhaber von EP-Solutions – Fresh Online Marketing Solutions sowie Betreiber und Entwickler der SEO-Software EPS-Analyzer. Zusätzlich betreibt er einige Großprojekte in unterschiedlichen Bereichen. Bereits um das Jahr 2000 entdeckte er seine Leidenschaft für das Internet und begann, Webseiten zu entwickeln. Aus dieser Leidenschaft heraus studierte er an der FH-Hagenberg erst "Medientechnik und -Design" und anschließend "Information Engineering und Management". Während des Studiums spezialisierte er sich immer weiter auf die Thematik Suchmaschinenoptimierung und verwirklichte bis heute eine Vielzahl an eigenen Projekten. Der Schwerpunkt seiner Tätigkeit liegt auf eigenen Projektierungen bzw. der SEO-Software EPS-Analyzer und nur minimal auf der Betreuung von Kundenprojekten.
Philipp Helminger
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50 Kommentare

  1. Moin … endlich das erste Tool :)

    Schreib noch was über EPS = …?

    Viele Grüßle,

    Karl

  2. Hi Philipp,
    genialer Artikel. Zu erst habe ich ja gedacht, dass du nur auf die Onpage-Maßnahmen hinaus willst. Ich finds gut, dass du nachher zugibst, dass auch dein Beispielprojekt einige Links hat. So ganz ohne Links wird man zumindest bei Top Begriffe nicht voran kommen.

    Allerdings kann man mithilfe des WDF*p*IDF schon eine Menge erreichen ;)
    Auch ich würd gern noch mehr über den EPS hören.

    Gruß,
    Sabrina

  3. Also der EPS-KF entspricht dem WDF*p*IDF, wobei der Korrektur-Faktor “p” durch umfangreiche Tests passend erarbeitet wurde – sprich, so lange getuned bis die Auswertungen auf möglichst viele Testfälle korrekt anwendbar sind.

    Der EPS-Analyzer (eine eigens entwickelte SEO-Tool-Suite) selbst steht nur im Hintergrund in Verbindung mit meinem WDF-IDF-Tool und stellt nur programmtechnische Basiselemente bereit.

    Aktuell läuft das Tool noch im internen Beta-Test. Jedoch können sich Interessierte gern für die 2te Stufe des Beta-Tests anmelden ( http://eps-analyzer.de/EPS-KFBETA/ ). Maximal 100 Test-Accounts stehen für die nächste Stufe zur Verfügung und werden in den nächsten Tagen aktiviert. :-)

    Für Fragen jeglicher Art stehe ich selbstverständlich sehr gern zur Verfügung. Ihr könnt euch auch an den Seo Leo wenden, da auch er im Projekt mit involviert ist. :-)

  4. merci für die ausführliche Beschreibung ;)

    EPS = KF ??? KF ist wohl die Keywordfrequency innerhalb der gewichteten Terme = EPS also abzüglich Füllwörter etc ?!

  5. Liest sich nett, kann man das Tool schon benutzen bzw. ist es im EPS-Analyser integriert? Gruß Peer

  6. @ Sabrina
    ich muss zugeben, ich habe anfangs die These etwas “hart” formuliert *g*,
    aber ich dachte mir, eine kleine Spitze zu Beginn kann durchaus auch Interesse zum Weiterlesen wecken. ;)

    Komplett ohne Links wird es in absehbarer Zeit sicher nicht klappen. Aber ich vertrete die Meinung, dass ich mit einem guten Projektaufbau mit viel weniger Linkaufbau gute Ergebnisse erreichen kann.

    Es gibt auch einige Bereiche, in denen die Relevanzanalysen mittels WDF-IDF nur sehr begrenzt anwendbar sind – dies ist besonders in jenen der Fall, in welchen große Brands stark bevorzugt sind. Ein Beispiel ist hier z.B. das Key “Babynahrung” – wenn man sich hier Hipp oder Milupa ansieht, wird klar, dass hier sicher nichts über den Content läuft. ;)

    Während der Entwicklung habe ich sehr viel unterschiedliche Bereiche getestet und in ~90% der Fälle sind signifikant ähnliche Muster zu erkennen, aus welchen individuelle Maßnahmen für das eigene Vorgehen ableitbar sind.

  7. @Thomas
    nein das ist so nicht richtig.
    Ich habe dem Ergebniswert (WDF*p*IDF) einen eigenen Namen verpasst. EPS-KF bedeutet einfach EPS-Keyword-Faktor.

    EPS selbst ist einfach nur die “Grundbezeichnung” meiner Tools. :-)

  8. Genialer Artikel!
    Ich werde die Theorien mit meinem neuen Projekt testen.

    Ich bin gespannt!

  9. @Peer
    Das Tool ist nicht direkt an den EPS.Analyzer gekoppelt und soll nach dem Beta-Tests auch allein zur Verfügung stehen.

  10. Bei “Hohe Relevanz zu „Suchwort“ = Hoher Mehrwert für den User”
    funktioniert der Link nicht.

  11. Freue mich schon auf den BetaTest. Klingt sehr vielversprechend. Kannte auch das andere Tool noch nicht. Werde ich mir direkt mal anschauen ;-)

  12. @K.Moser
    dabei handelt es sich um keinen link :) ist nur zum verdeutlichen unterstrichen.

    @Malte
    das freut mich das interesse vorhanden ist. der betatest wird in den nächsten tagen starten

  13. Vielen Dank Philipp :) Würde auch sehr gerne am BetaTest teilnehmen falls möglich ;)

  14. Puh, das ging flott – die 100 Beta-Accounts sind leider bereits nach nichtmal 2 Stunden komplett weg.

    @Thomas ich kann dich gern für die weiteren Phasen vormerken, solltest du keinen Account mehr ergattert haben :)

  15. Hi Leo,

    Leider war ich zu spät für einen der 100 Beta-Accounts. Hab’ Dir mal eine Mail geschrieben, vielleicht gibt’s ja noch den einen oder anderen “Nachzügler-Account”? ;-)

    Gruß,
    Sebastian

  16. Sorry Philipp… habe jetzt gerade “Hi Leo” geschrieben, dabei meinte ich doch, dass ich den Leo angeschrieben habe, zu dir wollte ich selbstverständlich “Hi Philipip” schreiben :-) Bin heute wohl bißchen verwirrt…

  17. hehe kein Problem :-)

    Ich nehm dich natürlich auch gleich mit auf die Liste drauf und geb bescheid sobald die nächste Phase startet.

  18. Hallo Philipp,

    sehr interessanter Artikel. Aber als Texter muss ich sagen, dass die Konkurrenz in EINEM Text wohl kaum jemals 3000 Wörter und mehr unterbringen wird. So habe ich es zumindest verstanden. Schließlich geht a) der Mehrwert durch diese Textwand vollkommen verloren und b) leidet das Layout und damit die Usability, oder nicht?

    Grundsätzlich ist das aber alles sehr interessant und ich werde mich auch mal an der WDF*p*IDF-Berechnung versuchen. Die gesunde Linkbasis schadet ja nie, aber natürlich freut sich der Texter, wenn seine Arbeit wieder mehr geschätzt wird ;)

    Grüße

  19. In gewisser Weise hast du natürlich recht.
    Es ist sicher eine Gradwanderung zwischen viel Content und ansprechender Optik bzw. Übersichtlichkeit.

    Aber es geht ja nicht darum das du überall 3000 Wörter und mehr benötigst. Es geht eher darum, dass du ähnlich viel benötigst wie die Konkurrenz. Wenn die Top Projekte nur 300 Wörter Inhalt haben, dann reicht das für dich ebenfalls.

    Wenn alle Konkurrenten > 3000 Wörter haben solltest du auch in den Bereich vordringen, in so einem Fall “schockiert” man den User nicht, da alle anderen Projekte im Umfeld ja ebenfalls so umfangreich sind.

  20. Sehr gute Zusammenstellung. Danke dafür. Interessante immer wieder wie detailgenau man im OnSite Bereich optimieren kann!

  21. ich kann dem obrigen beitrag nur beiwohnen, habe mir jüngst ein e book mit diesem thema angeschafft und habe genau nach diesen anforderungen gearbeitet, innerhalb von 14 tagen habe ich mein ranking deutlich gesteigert. stehe mit einigen keywords sogar an erster stelle mit meiner seite.

    beste grüße

    daniel

  22. Sehr schöner und interessanter Artikel. Gern mehr davon!

    Schade nur, dass die Beta-Phase des Tools bereits “ausgebucht” ist… :(

  23. Hallo Philipp,
    ich möchte mich Alex anschließen: 3000 Wörter in einem Text mit Mehrwert darzustellen ist mehr als eine Gratwanderung. Ich verstehe schon dass es von der Konkurrenz abhängt, aber ich würde stark hoffen, dass die nicht 3000 Wörter mit 77mal einem Keyword irgendwo reingepfriemelt haben, weil ich da als Mensch ganz schnell überfordert und zusätzlich Keyword übersättigt die Absprungrate in die Höhe treiben werde.

    Muss das denn tatsächlich auf einer Seite sein?

    Du schreibst zu Beginn ja nur, dass die Top 5 soundsoviel Wörter Content rund um ein Keyword haben. Früher ist man davon ausgegangen, hat die Konkurrenz 10 Einzelseiten mit dem einen Keyword, und wir wollen ebenfalls in diese Region: ebenfalls 10 Seiten oder mehr mit dem Keyword X á ca. 250-300 Wörter – also verdauliche Portionen mit Mehrwert – anlegen. (Saubere On-Page etc. natürlich inklusive) Aber das war natürlich lange vor (WDF*p*IDF) Erkenntnissen.

  24. @ Anna
    Naja, wenn die Top 10 > 3000 Wörter auf der jeweiligen Seite haben, kann es nicht falsch bzw. ein Text ohne Mehrwert sein. Es muss entsprechend relevant sein (im Sinne von Google) – denn sonst würden die Projekte nicht in den Top 10 stehen. Dies mal als Grundvoraussetzung.

    Es sagt niemand, dass es einfach ist, umfangreiche Texte mit Mehrwert und Struktur zu erstellen – denn wenn es so einfach wäre, würde es ja jeder in ein paar Minuten machen. ;-) Der Arbeitsaufwand ist definitiv sehr hoch, aber es lohnt sich.

    Als Beispiel möchte ich hier gleich nochmal Karl Kratz anführen (er machts einfach wunderbar ;-) ) http://www.risikolebensversicherungen.com
    Hier reden wir von weit mehr als 3000 Wörtern – die Übersichtlichkeit und der Informationswert für den Besucher leiden jedoch definitiv nicht darunter.

    Es dürfte klar sein, dass man einen entsprechend aufbereiteten Inhalt nicht für ein paar € bei jedem Texter um die Ecke bekommt. ;-) Wir sprechen hier bei umfangreichen Inhalten von 3- bis 4-stelligen Beträgen für eine optimale Contentaufbereitung. Textbroker etc. dürfte hier die falsche Anlaufstelle sein.

    Wenn deine Konkurrenz den Inhalt auf 10 Seiten mit jeweils 300 Wörtern aufsplittet und damit Erfolg hat in den Serps, kannst du selbstverständlich genauso vorgehen. Ich habe lediglich ein Beispiel mit umfangreichen Inhalten angeführt – selbstverständlich gibt es auch viele Beispiele, bei denen die Top 10 ~300 Wörter Inhalt haben.

    Die Quintessenz des Ganzen soll lediglich sein: WENN meine Konkurrenten >3000 Wörter Inhalt besitzen (auf derjenigen Page, die für das betreffende Keyword rankt), DANN muss ich Gleiches bieten, um mitspielen zu können.

  25. Richtig geiles Thema, beschäftige mich seit Karls Vortrag sehr viel damit.

    Danke Philipp, für diese gute Aufbereitung.

    Ich hoffe, das Tool bald selbst testen zu können :-)

  26. Hallo Philipp,
    Danke, genau das wollte ich wissen: muss es genau gleich sein wie bei der Konkurrenz. Und die Antwort ist ja. Das Karl Kratz Beispiel ist nett, – aber haben Sie schon viele Kunden, die das so umgesetzt haben/oder haben wollen?
    Keine Sorge mit Billiganbietern haben wir nichts zu tun. Für mich wird es erst so richtig spannend, wenn wir unseren Kunden beim Erarbeiten Ihrer Content Strategie (und deren Umsetzung) ein völlig neues Seitenlayout verkaufen (müssen), weil ihre Konkurrenz sich für ein Endlos-scroll-layout entschieden hat ;-) Ich würde das Tool übrigens auch gerne testen – mfG, Anna

  27. @ Anna,
    ja auch ich selbst habe bereits eigene Projekt nach diesem Vorgehen erfolgreich optimiert und nach vorne gebracht. Der Sistrix Verlauf am Anfang des Artikels zeigt eine Beispielprojekt, welches mit Hilfe von sehr umfangreichen Inhalten nach vorne gebracht wurde.

  28. Hi Philipp, Gratulation zu diesem höchst interessanten Artikel!
    Da zeigt sich wieder einmal, dass es im Bereich SEO ein Vorteil ist, sich mit Programmierung und Co. auszukennen. Ich werd unseren Crawler dank Deines Artikels gleich mal aufwerten …

  29. Hallo Phillip, drei Nachfragen noch.

    1. Wie verfährt man Keywordkombinationen?
    Alle Beispiele und Artikel die ich bisher gefunden hatte, bezogen sich auf Singlekeys. Oder werden Keywordkombinationen auch auf ihre einzelnen Begriffe zerlegt, berechnet und angepasst?

    2. Man passt also die Relevanzwerte seinem Serp-Umfeld an oder baut diese noch aus – oder?
    Also erst die Top-10 analysieren und dementsprechend seinen Content anpassen bzw. noch ausbauen.

    3. Setzt ihr eigentlich unterschiedliche Korrektur-Faktoren ein (Branche, Keywordstärke etc.)?

  30. @ Timo
    zu deinen Fragen:

    1) es können auch Keywordkombinationen abgefragt werden z.b. “schöne blaue Schuhe”. Die Analyse bricht alles auf 1 Wort Kombis herunter.

    2) Ja genau so ist der Gedanke dahinter – eigentlich ist dieser Gedanke ja nicht neu. Konkurrenten nachbauen, Linkbilder nachbauen etc. Einfach das Projekt so aufbauen wie die Konkurrenz nur einen Tick besser ;-)

    3) ja im Hintergrund haben wir Korrekturfaktoren im Einsatz. Zwischen Branchen oder Keywordstärken wird jedoch aktuell noch nicht unterschieden. Aber man weiß ja nie was noch alles dazu kommt :-)

  31. Vielen Dank Phillipp für die rasche Antwort. Schaue ich mir die verschiedenen Tools und Vorgehensweisen an, variieren diese doch ein wenig. Bleibt die Frage ob man Füll- und Stoppwörter vor der Analyse entfernen sollte. Tools wie http://www.seorch.de beziehen auch gleich noch den Title-Tag, die Meta-Daten und die URL mit ein. Wie verfahrt ihr denn da. Für die Testversion war ich ja leider zu spät.

  32. Cooler Beitrag! Jetzt sind mir endlich mal die Augen geöffnet worden. Bisher habe ich das Thema ziemlich unter den Tisch fallen lassen.

  33. Ich finde es sehr spannend, dass sich SEO jetzt wieder mehr in die Richtung OnPage Optimierung entwickelt und das Sammeln von Links ein wenig in den Hintergrund gerät.

    Die Beiträge von Karl Kratz verfolge ich auch schon länger und finde seine Arbeit bemerkenswert. Auch die Informationen zu WDF und Co. sind sehr spannend, nur leider schlecht umsetzbar. Daher freue ich mich, dass jetzt in die Richtung eine Suite auf den Markt gebracht wird.

    Das Tool klingt wirklich vielversprechend, hoffentlich ist es bald für die Öffentlichkeit nutzbar. :)

  34. Wirklich eine super Erklärung! Ich werde mich mit dem Thema auf jeden Fall ausführlicher beschäftigen.

  35. Hallo Philipp,

    angeregt durch den Artikel habe ich heute SEOlyze einmal ausprobiert. So ganz kann ich die ermittelten Werte aber noch nicht einordnen. Das liegt offenbar hauptsächlich daran, dass ich mir nicht sicher bin, ob ich deinen Ansatz des Korrekturfaktors P richtig interpretiere.

    Wenn ich die Ausführungen zum IDF richtig verstanden habe, ist dieser umso kleiner, je mehr Dokumente aus dem untersuchten Dokument-Pool den jeweils betrachteten Begriff enthalten. Denn je mehr Dokumente einen Begriff enthalten, desto weniger relevant kann ein einzelnes Dokument hinsichtlich dieses Begriffs sein.

    Jetzt habe ich anhand einiger ausgewählter Begriffe nachgerechnet.

    Mein Beispiel, herausgegriffen aus einer SEOlyze-Analyse:
    Drei unterschiedliche Begriffe auf derselben Webseite, alle drei nicht der ursprünglich gesuchte Begriff, auf dem die 10 untersuchten Suchergebnisse beruhen. Alle drei Begriffe kommen auf der Seite jeweils vier mal vor. Bei 520 Wörtern Gesamtumfang der Seite ergibt das für jeden der drei Begriffe logischerweise den selben WDF von 0,26.
    Nun kommt Begriff-1 in 5 der untersuchten Dokumente vor, Begriff-2 in 6 der untersuchten Dokumente, Begriff-3 in 7 der untersuchten Dokumente. Wenn ich es richtig verstehe, dass als Grundgesamtheit immer die selbe Anzahl Dokumente (nämlich die zuvor ermittelten 10 Suchergebnisse) angewandt wird, ist folglich der IDF für Begriff-1 am größten und für Begriff-3 am kleinsten. Dementsprechend ist auch das Ergebnis von WDF*IDF für Begriff-1 am größten und für Begriff-3 am kleinsten. Der EPS-KF-Wert allerdings verhält sich genau umgekehrt: Für Begriff-1 ist er am kleinsten und für Begriff-3 am größten.

    Schließe ich daraus korrekt, dass du den Korrekturfaktor P so gewählt hast, dass du die ursprüngliche Aussage des IDF quasi umkehrst? Das Ergebnis der WDF*P*IDF-Berechnung (EPS-KF) würde dadurch für einen Begriff umso größer, je mehr Dokumente es mit diesem Begriff im Dokumenten-Pool gibt.

    Das wäre für die Keyword-Untersuchung der ersten 10 Suchergebnisse ja auch nur logisch. Schließlich geht es hier um die Bewertung der Begriffe und nicht der Dokumente. Wenn ein Begriff, der nicht der ursprünglich gesuchte Begriff ist, in vielen der Suchergebnisse auftaucht, steht er offenbar in einem engen inhaltlichen Zusammenhang zum gesuchten Begriff, was sich durch einen hohen EPF-KF ausdrückt.

    Außerdem ist der Wert für P keine Konstante, oder? Zumindest hat sich bei meinem Nachrechnen für jeden der oben genannten drei Beispielbegriffe ein anderer Wert für P ergeben.

  36. Ich muss gestehen, schande über mein Haupt, dass ich den Artikel erst jetzt gelesen habe. Aber eigentlich ist doch das was Karl beschreibt nicht so neu. Ich denke mal an das IBP Tool, was vor Jahren sein hoch hatte und dann in der Vergessenheit verschwand.
    (Ich nutze es seit je her)
    Hier werden auch unter dem Gesichtspunkt der Seite A und eines Keywords die Top 10 ausgegeben und daran die Optimierungsvorschläge gemacht. Gleiches ist ja hier nur enger auf einen Text zugeschnitten. Das macht Karls Aussage nicht weniger wert, ich verstehe den Hype nur nicht, den so neu ist das nicht…

  37. Ein wirklich gelungener Artikel. Fast überall schreibt man, dass man Backlinks aufbauen muss. Dieser Artikel zeigt, dass es auch alternative Wege gibt.

  38. Ich habe bis jetzt 3 Tool zu dem Thema WDF getestet, wobei seolyze immer am besten abschneidet, dicht gefolgt von XOVI.
    Neue Potentiale bei der Onpage-Optimierung können mit WDF gehoben werden, wenn die Texte lesbar bleiben ;-)

  39. Ich stufe deinen Erfolg als sehr kurzfristig ein. Außerdem sind es auch nicht allzu viele User, die auf dein Projekt kamen. Das wird mit einem guten Linkbuilding hoffentlich noch sehr viel mehr sein.

  40. @Carsten,

    hm also das Projekt performt bis heute wunderbar auf gleichbleibenden Niveau. Wie du zu deiner Annahme “kurzfristig” kommst könntest du ja noch etwas begründen ;-) Zusätzlich stellt sich mir die Frage wie du die User, welche auf das Projekt kommen quantitativ erfassen möchtest? Ich als Betreiber kann das super mit Tracking-Tools aber du als aussenstehender? Wenn du hier bitte auch diese These etwas genauer erläutern könntest.

    Nebenbei die täglichen Besucher bewegen sich bei mittleren xx.xxx am Tag ;-) Ich seh hier KEINEN Bedarf mit Linkbuilding noch mehr rauszuholen.

  41. Tool geschriebener Artikel. Ich arbeite als Seotexter sehr viel mit dem XOVI-Tool idf x wdf und erziele damit allein durch Onpage sehr gute Erfolge im Nischenbereich (z. B. über 100 Top-Ten-Rankings für eine 6 Monate neue HP – ohne Linkbuilding). Bei höherer Wettbewerbsintensität reicht es nicht. Auch ist es wichtig den wdf x idf-Vergleich zu den Top Ten als Rahmen zu sehen, in dem man seinen semantischen Schwerpunkt setzt.

  42. @Christoph

    Du hast ne Mail von mir!

  43. Ich fände es toll, wenn die Projekte auch immer mit echter
    Url genannt werden! :-)

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