Donnerstag , 18 Januar 2018

Google Adwords Call Extensions (pay per call / bid per call)

In den nächsten Wochen ist es so weit, Google wird in UK und US das Feature „bid per call“ ausrollen. Nachdem in den letzten Monaten bereits einzelne größere Affiliate Netzwerke damit begonnen „per per call“-Programme ihren Merchants und Affiliates zur Verfügung zu stellen, gibt es in Kürze auch die Möglichkeit bei Google Adwords pro Anruf zu bezahlen. Dies funktioniert jedoch nur mit Google Forwarding Numbers, welche aktuell nur in US und UK verfügbar sein.

Dieses Feature könnte wieder einige Möglichkeiten bieten, den Ad Rank zu beeinflussen. So soll der Ad Rank neben den herkömmlichen Einflusskriterien (Quality Score und max. CPC) zukünftig auch durch Call-QS und max. CPP(max. cost-per-phonecall) beeinflusst werden. Wie stark der Einfluss des max. CPP tatsächlich auf den Ad Rank ist, dürfen wir mal gespannt sein. Der max. CPP wird je Anzeigengruppe festgelegt. Jede Anzeigegruppe muss dabei schon eine bestimmte Anzahl an Klicks erhalten haben, um das Feature überhaupt nutzen zu können.

Weiters gibt es bereits eine Whitelist von „non-standard cost numbers“ (Nummern auf die der Anrufer weitergeleitet werden darf). Auf dieser Liste findet man auch bereits AT und DE Vorwahlen vermerkt sind. So darf man den Anrufer in Österreich beispielsweise auf 0810er und 0820er Nummern weiterleiten. In der Anzeige wird jedoch vermerkt, dass es um keine Standardnummern handelt und eventuell Mehrkosten anfallen könnten.

Interessant zum Start sind für mich persönlich zwei Dinge:

  1. Kann man mit US/UK Accounts bereits auf deutsche / österreichische Nummern weiterleiten und so den Ad Rank beeinflussen?
  2. Wie lange wird es dauern, bis das Feature bei uns ausgerollt wird, denn gerade im lokalen PPC Bereich als auch in spezifischen Branchen sind Leads per Telefon durchaus interessant.
Thomas Wusatiuk
Thomas Wusatiuk ist Head of Performance Marketing bei get on top gmbh und ist seit mehr als 9 Jahren im Bereich Online Marketing aktiv. Neber seiner Tätigkeit bei get on top verbringt er die meiste Zeit mit der Optimierung seiner eigenen Projekte. Thomas ist ein großer "Produktivitäts-Fanatiker" und immer auf der Suche nach neuen Ideen, neben seinen Projekten auch seine Mitarbeiter immer besser und schneller zu machen.
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