Obwohl Quora (gegründet von zwei Facebook-Veteranen) bereits im Dezember 2009 mit einer privaten Beta-Version startete und seit Juni 2010 mit Einladung öffentlich zugänglich ist, gibt es rund um die Frage-Antwort-Plattform seit einigen Wochen einen regelrechten Hype. Doch was steckt eigentlich hinter diesem Hype und was ist so besonders an der Plattform?
Wenn wir heute nach der Lösung eines Problems oder der Antwort auf eine Frage suchen, gehen viele von uns zunächst auf Google und/oder direkt auf Wikipedia. Doch was ist, wenn das Suchergebnis nicht die gewünschte Information bzw. den Link dorthin vermittelt? Der nächste Schritt ist, dass man sein Netzwerk auf Facebook, Twitter, XING oder in sonst einem Sozialen Netzwerk konsultiert, und manchmal bekommt man eine hilfreiche Antwort. Doch in manch anderen Fällen befindet sich niemand im virtuellen Bekanntenkreis, der die richtige Antwort bzw. Lösung weiß, vor allem wenn es sich um fachspezifische Fragen handelt.
Hier kommt Quora ins Spiel: Es ist ein Soziales Netzwerk speziell für Fragen und Antworten, eine Art “umgekehrtes Bloggen”: Anstatt sein Wissen ungefragt zu publizieren und auf konkrete Fragen zum Blogartikel im Kommentarbereich zu antworten, stellt der Quora-User eine Frage in den Raum und wartet, bis jemand Kompetenter sie beantworten kann. Oder umgekehrt wartet der Kompetente darauf, bis jemand eine Frage zu seinem Fachgebiet stellt. Die Fragen werden in Kategorien sortiert, denen man wie auf Twitter “folgen” kann, genauso wie man einzelnen Quora-Usern oder sogar einzelnen Fragen folgen kann.
Haben Sie jemals Nachrichten von Ihren Facebook Freunden bekommen samt Hinweise oder Einladung, eine bestimmte Seite zu besuchen? Noch dazu in Verbindung mit einer neugierig machenden Nachricht wie “Hey watch this, so cool!” (“Hey, schau dir das an, ist echt cool!”)? Im Normalfall würden Sie nicht lange zögern und der Einladung folgen, vor allem wenn die Nachricht von einem wirklich guten und vertrauenswürdigen Freund kommt. Aber würden Sie jemals daran denken, dass die Nachricht von einem Eindringling, Spam oder auch Virus stammen könnte?
So vor kurzem geschehen: Ein Bekannter von uns hat eine “surprise”, also Überraschung, von Facebook erhalten, aber dann sehr schnell erfahren müssen, dass sein Computer auf diesem Wege mit einem Trojaner infiziert wurde, der den Computer auch gleich eifrig als Spamversender nutzte.
Stellen Sie sich vor: Sie bekleiden eine Führungsposition, sind ständig im Kundenkontakt und beweisen jeden Tag aufs Neue, dass Sie Ihren Job richtig gut beherrschen. Dann lernen Sie eines Abends eine Frau kennen und während Sie sich frisch machen, zückt die ihr internetfähiges Handy und googelt Sie mal schnell. Und findet: NICHTS. Also ja, ein bisschen Yasni und Stayfriends, aber nichts was ihr bestätigt, dass Ihr Konto und Ihr Ego im Gleichklang sind. Oh, stimmt nicht, da sind noch Meldungen von Ihrem Hobbyfußballverein? Okay, wir glauben auch nicht daran, dass das jetzt den Abend retten könnte. Irgendwann bleiben Sie mit der Rechnung und einer Handynummer (die sich am nächsten Tag als falsch herausstellt) zurück, während sich die Frau denkt: „Hochstapler, wenn der einen so tollen Job hätte, wie er tut, würde man irgendetwas dazu im Netz finden.“
Als fleißiger Suchmaschinenoptimierer hat man sehr viele eigene und vielleicht auch Kundenprojekte auf verschiedenen Server oder Webspaces mit verschiedenen IP Adressen verteilt. Und das ist auch gut so. Aber gerade dann sollte man sich auch Gedanken über die zentrale Sicherung dieser Websites machen! Einige der eigenen Projekte werden sicherlich auf den gut gepflegten und gesicherten Hauptservern gehostet sein. Was aber mit den Sites, die auf zahlreichen 1 EUR Webhosts liegen? Das Thema Datenverlust schwingt somit immer wie ein Damoklesschwert über dem gemeinen SEO. Aber selbst wenn der eigene Webserver gut gesichert wird, wird meist immer das gesamte Dateisystem und alle MySQL Datenbanken gesammelt gesichert. Ein Restore im Ernstfall kann damit schon mehrere Stunden benötigen, die man im Idealfall noch ohne Techniker im Rechenzentrum meistern kann.
Heute möchte ich somit wieder einmal ein Tool vorstellen, dass genau dieses Horrorszenario anspricht. Wenn man sehr viele verteilte Webprojekte hat, was macht dann eine gute Sicherung aus?
einfach: mit wenig Aufwand muss die Sicherung für alle Files (FTP) und die dazugehörigen Datenbanken (MySQL) installierbar sein
mnimale Anforderungen: die Sicherung muss auf jedem noch so billigen Webspace machbar sein
zentral: die Sicherungen müssen zentral auf einem Platz gesammelt werden
sicher: man muss sich darauf verlassen können
automatisiert: am besten einmal pro Tag
platzsparend: damit nicht zu viele Daten anfallen, dürfen nur Unterschiede gesichert werden
einfache Rücksicherung: im Notfall muss per Knopfdruck ein beliebiger Stand der gesamten Website wiederherstellbar sein
Jetzt mag der eine oder andere sagen: die meisten Dinge deckt mein Perl oder PHP Script ohnehin schon ab. Ja, schon richtig, war bei mir auch so. Jedoch so komfortabel und einfach wie meiner neuesten Errungenschaft war es nie: SiteVault.
Der Topunternehmer Maxi Mustermann hat expandiert. Am schnellsten geht so was bekanntlich, in dem er einen Marktführer kauft, welcher seit vielen Jahren gut im Geschäft ist.
Gestern hat er dann zufällig einen der Rechtsanwälte getroffen, dessen Kanzlei die Übernahme abgeschlossen hat. Schickes neues Auto hat der, einen nagelneuen Lamborghini Gallardo LP 550-2.
Das erinnert ihn gleich an den Steuerberater, der die Due Diligence seiner Transaktion durchgeführt hat. Dieser freut sich über eine neue Tennishalle in seiner schmucken und dezenten Villa am Stadtrand.
Nun fragt sich Eigentümer Maxi Mustermann nicht ganz unberechtigt, warum für ihn selbst diese Übernahme außer Problemen nichts gebracht hat? Er hat die besten Consulter und Spezialisten engagiert – alle haben von Synergienutzen, sicheren Erfolgsfaktoren und freiliegenden Umsatzpotentialen geschwärmt. Warum ist denn 1+1 eigentlich nicht 3, wie es von den ganzen Experten angekündigt war? Ganz im Gegenteil, seine frisch gekaufte Firma verliert dramatisch Umsätze und rutsch tief in die Verlustzone ab.
Fast jeder kennt sie und jeder hätte gerne selber eines: Virale Videos wie der “Begehbare Kühlschrank”, die “Tanzenden Babies” oder viele andere haben eine enorme Reichweite und gewinnen selbst nach Monaten oder Jahren regelmäßig viele neue Views dazu. Nicht immer stecken große Marken dahinter, manchmal ist es auch ganz einfach ein privater Schnappschuss per Video, so wie “David After Dentist”. Aber auch kleineren Marken und lokalen Unternehmen gelingt manchmal ein ganz großer Wurf. Eines dieser seltenen Exemplare und noch dazu aus Österreich ist das Video “Trumer Beer Machine” der Trumer Privatbrauerei. Mit mittlerweile über 180.000 Views in relativ kurzer Zeit ein absoluter Erfolg. Dieses Video ist in mehrerer Hinsicht ein perfektes Beispiel, worauf man als Unternehmen achten sollte, um eine höchstmögliche Verbreitung eines Videos und seiner Marke sicherzustellen:
Eine gute Idee, von der man weiß, dass es viele Leute interessiert oder unterhält.
Eine gute Umsetzung des Videos, bei dem die Dramaturgie möglichst ohne Unterbrechung über die ganze Dauer des Videos anhält: Dabei ist der Schnitt des Videos wichtiger als die Bildqualität. Aber natürlich toll, wenn beides stimmt.
Eine gute Initialstreuung, denn das beste Video hilft nichts, wenn man es nicht gleich den richtigen Leuten zeigt. Deshalb ist es gerade am Anfang wichtig, die Multiplikatoren zu finden und ihnen das Video vorzustellen, die aufgrund ihres umfangreichen Netzwerkes eine hohe Reichweite haben: Powerblogger mit vielen Lesern und Abonnenten, Facebook-Seiten mit vielen interessierten Fans, und vor allem auch den eigenen Fans, sofern man solche in ausreichend großer Zahl hat
Wie auch schon im letzten Jahr möchte ich wieder die (nach meiner Ansicht) besten und/oder erfolgreichsten viralen YouTube Spots des letzten Jahres zusammenfassen. Sollte ich den einen oder anderen Spot von 2010 vergessen haben, bitte einfach per Kommentar mitteilen. Ich werde ihn dann an die Liste anhängen.