EPS-Analyzer im Test – Ein SEO Tool aus Österreich
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Ich möchte heute ein neues SEO Tool vorstellen, diesmal eines aus Österreich. Das Thema SEO Tools und Österreich hat ja in diesem Blog schon eine längere Geschichte. Die deutschen SEO Tools standen ja lange mit uns Österreichern auf Kriegsfuss. Zu klein sei der Markt, als dass sich eine Erweiterung für die Hersteller auszahlt. Einige werden sich erinnern können, ich habe vor einigen Monaten im diesem Blog dazu aufgerufen, den Herstellern zu zeigen, dass wir sehr wohl einen entsprechenden Markt darstellen. Mein Penetranz hat sich ausgezahlt, mit Xovi haben wir dann im August das erste Tool bekommen. Mit der sehr erfolgreichen SEOkomm letzte Woche, der ersten Konferenz für Suchmaschinenoptimierung in Österreich, haben wir unseren Nachbarn dann noch einmal gezeigt, dass der AT Markt sehr interessant sein kann. Was sehen meine Äuglein nun? Auf einmal ziehen fast alle Tools Hersteller nach und bringen Österreichversionen! Da wären einmal SEOlytics, die ihre Version als Anzeige in unserer SEOkomm Konferenzbroschüre angekündigt haben. Und still und heimlich auf einmal auch Searchmetrics und SEO Diver. Liebe Leute von Searchmetrics und SEO Diver, bitte jetzt nicht falsch verstehen. Ich finde es super, dass eure Tools jetzt auch für uns verfügbar sind, aber wenn ihr schon auf der SEOkomm Erfolgswelle mitschwimmt, hätten wir uns doch zumindest um Unterstützung für die SEOkomm in Form von Sponsoring gefreut. Sorry, das musste raus, vielleicht klappts ja nächstes Jahr.
Trotz allem macht es mich jetzt doch etwas stolz, dass meine Bemühungen so erfolgreich waren. Jetzt fehlt nur mehr Sistrix (Johannes, hallo!).
Sofern ich von den angesprochenen Tools eine Testversion bekomme, werde ich auch dessen Österreichtauglichkeit in den nächsten Wochen hier testen.
Jetzt aber zum eigentlichen Thema: ich habe kurz vor der SEOkomm den Macher eines Österreichischen SEO Tools kennengelernt. Ziehmlich cooles Ding, und als Österreichischer Blog lasse ich es mir nicht nehmesn, e mal genauer unter die Lupe zu nehmen.
Auf dem Markt der SEO-Tools existieren ja wie erwähnt mittlerweile einige sehr gute Anbieter, welche den Markt unter sich aufteilen. Der Markt für diese Art von Tools dürfte schon recht “gesättigt” sein. Aus diesem Grund wird es den ein oder anderen sicher überraschen, dass nun der Test eines weiteren SEO-Tools erscheint. Kurz und knapp liegt der Grund darin, dass sich der hier getestete EPS-Analyzer nicht als Konkurrent der bestehenden Tools sieht, sondern eher als eine sinnvolle Ergänzung, um Feature-Bedürfnisse zu befriedigen, welche von den bestehenden Tools nicht zur Gänze erfüllt werden können.
Nun stellt sich natürlich die Frage, wer hinter dem neuen Tool “EPS-Analyzer” steckt. Der Betreiber und Entwickler des EPS-Analyzer kommt, wie schon erwähnt, aus Österreich. Entwickelt wurde der EPS-Analyzer von einem in Linz ansässigen SEO namens Philipp Helminger. Ursprünglich war das Tool nur für die eigene Verwendung gedacht und hatte zum Ziel, die täglichen Arbeiten und Überwachungen der Projekte zu vereinfachen bzw. zu unterstützen. In einem ersten kleinen Beta-Test mit einer Handvoll Testern aus der SEO-Branche stellte sich jedoch heraus, dass auch bei anderen SEOs das Interesse am EPS sehr groß war. Als Masterarbeit entstand dann die Version des EPS-Analyzers, welche schlussendlich für jeden Interessierten zur Verfügung steht.
Wie bereits einleitend erwähnt, versteht sich der EPS-Analyzer nicht als weiterer Konkurrent der bereits am Markt etablierten großen Tools, sondern als sinnvolle Ergänzung bei der täglichen SEO-Tätigkeit. Ein vorab zu erwähnender Unterschied besteht darin, dass der EPS-Analyzer kein Tool mit eigenem Keyword-Datenbestand darstellt und aus diesem Grund nicht für allgemeine Recherchen und historische Analysen gedacht ist – wie dies bei den anfangs erwähnten Tools sehr wohl der Fall ist. Der EPS-Analyzer versteht sich demnach eher als Projekt-Überwachungs-Werkzeug. Dies sollte im Laufe des nun folgenden Tests der einzelnen Features deutlich werden.
Feature-Überblick
Wie man es bereits aus anderen Tools kennt, gliedert sich auch der EPS-Analyzer in einzelne Bereiche, welche jeweils einen bestimmten Teilbereich sinnvoll abzudecken versuchen. Anders als in den gängigen Tools ist es beim EPS-Analyzer nötig, einige Einstellungen zu Beginn selbst vorzunehmen. Unter anderem zählt hierzu das Definieren von relevanten Keywords für die einzelnen Projekte. Mehr hierzu aber nun in der Analyse der einzelnen Teilbereiche des EPS-Tools.
Projekt-Dashboard
Als erstes nach dem Login befindet man sich in der Projekt-Übersicht. Hier erhält man auf den Blick eine Aufstellung aller verwaltbarer Projekte und dazugehöriger Grundinformationen. Für jedes Projekt wird eine Vielzahl an unterschiedlichen Kennziffern überwacht bzw. erhoben. Einige werden hier bereits in der Projekt-Übersicht dargestellt, um sich einen ersten schnellen Blick auf die aktuelle Projekt-Performance verschaffen zu können. Hierzu zählen unter anderem der aktuelle PageRank-Wert (“Hat er PageRank gesagt?”), auch wenn dieser bekanntlich nicht mehr wirklich große Bedeutung hat, die Besucher und die Page-Impressions des letzten Tages (mehr hierzu beim Analytics Monitor), der Entwicklungs-Trend der Besucher, die aktuelle Ranking-Performance des Projektes und schließlich der Trend dieser. Die Ranking-Performance eines Projektes zeigt an, wie gut das Projekt in den überwachten Bereichen aktuell da steht. Mehr hierzu gibt es im Bereich des Keyword-Monitors.
Sobald man in ein Projekt eingestiegen ist, befindet man sich im Projekt-Dashboard. In diesem Dashboard sind die wichtigsten Werte des aktuellen Tages sehr übersichtlich zusammengefasst. Auf einen Blick erhält man gut gegliedert den aktuellen Stand des Projektes. Die einzelnen Monitore des EPS-Analyzers sind aus dem Dashboard gleich direkt anwählbar.

Keyword Monitor
Als ersten Monitor des EPS möchte ich nun den Keyword-Bereich vorstellen. In diesem Monitor kann man seine Keywords verwalten, Abfragen anlegen und auch eine Keyword-Recherche durchführen. Hier wird auch der Hauptunterschied zu den bekannten Tools ersichtlich: Es besteht kein Tool-eigener Keyword-Datenbestand, sondern der Benutzer kann für jedes Projekt die für ihn wichtigen Keywords selbst definieren. Sobald die Keywords angelegt wurden, können diese zur Überwachung bei unterschiedlichsten Google-Versionen eingetragen werden. Die Rankings der einzelnen Abfragen werden nach der Erstellung immer tagesaktuell abgefragt.
In der Übersicht der überwachten Keywords lassen sich nicht nur die aktuellen Positionen der einzelnen Keywords einsehen, sondern auch zusätzliche Informationen wie die Veränderung zum Vortag, die beste Position, welche bisher erreicht werden konnte, die Entwicklung im Trend und auch das jeweilige Suchvolumen des Keywords. Zusätzlich lassen sich die Daten übersichtlich in einem Chart darstellen und auch einzeln als .csv-Datei für die weitere Verarbeitung exportieren.

Besonders gut gefällt in diesem Chart, dass es die Möglichkeit gibt, unterschiedliche Zeit-Intervalle zu definieren. Somit kann stets die Übersicht gewahrt werden. Neben dem Verlauf der einzelnen Positionen im zeitlichen Ablauf kann auch der Verlauf des Suchvolumens über das Jahr hinweg in einem Chart angezeigt werden.
Eine EPS-eigene Kennziffer stellt die Ranking-Performance dar. Dieser Wert soll die aktuelle Performance des Projektes bei allen relevanten Keywords veranschaulichen – sprich, wie gut steht das Projekt im Moment bei den überwachten Keywords im Komplett-Überblick da. Neben dem aktuellen Wert wird auch die Entwicklung der Ranking-Performance im zeitlichen Verlauf zur Verfügung gestellt, wodurch immer ein optimaler Blick auf die Entwicklung des Projektes in den SERPs verfügbar ist. Über diesen Wert lassen sich auch sehr gut etwaige Filter oder projektweite Strafen seitens Google sehr gut und vor allem schnell erkennen, da die Ranking-Performance tagesaktuell überwacht wird. Im Screenshot ist beispielsweise ein recht „böser“ projektweiter Filter, welcher zum Glück nur rund drei Wochen bestand, erkennbar.

Ein kleiner Zusatz im Keyword Monitor stellt die Recherche dar. Hierbei kann man für alle hinterlegten Keywords eine Keyword-Recherche abrufen. Der Vorteil hierbei liegt in der Möglichkeit, die Daten direkt als PDF zu exportieren.
Link Monitor
Der nächste Bereich im EPS ist der sogenannte Link Monitor. In diesem Monitor kann ich zum Beispiel Linkpartnerschaften verwalten. Außerdem ist es möglich, dass diese völlig automatisch überwacht werden. Linkpartner können mit allen relevanten Daten wie E-Mail, Telefon, Notizen etc. angelegt und anschließend einzelnen Links zugewiesen werden. Hierdurch lassen sich vollautomatisch alle getauschten bzw. anderweitig erhaltenen Links auf die eigenen Projekte sehr gut zentral verwalten und überwachen. Zukünftig wäre es vielleicht noch eine gute Idee, die Partner direkt aus dem EPS heraus anschreiben zu können, sofern Unstimmigkeiten mit einem Link aufkommen. Dies ist leider in der aktuellen Version noch nicht möglich.
Bei der Überwachung der einzelnen Links wird der jeweilige Link nicht nur auf Existenz geprüft, sondern zusätzlich wird der Linktext auch auf follow/nofollow geprüft. Neben diesen relevanten Daten wird immer zusätzlich der aktuelle PageRank-Wert mit überwacht und Veränderungen direkt in der Übersicht angezeigt. Der Vollständigkeit halber und auch, um die einzelnen Links weiter bewerten zu können, werden die Links und Sites bei Google/Yahoo für jeden Link einzeln mit ausgewertet.
Das Kernstück des Link Monitors stellt die sehr umfangreiche Backlink-Analyse dar. Hier braucht sich der EPS absolut nicht hinter den großen Anbietern zu verstecken, denn die Analyse der Backlinks ist sehr übersichtlich und vor allem äußerst umfangreich. Ich möchte kurz zusammenfassen, welche Informationen und Möglichkeiten die Backlink-Analyse zur Verfügung stellt. Die Beschreibung aller Bereiche würde doch etwas umfangreich ausfallen.
- wöchentliche automatische Überprüfung
- jede Wochen-Analyse ist separat zu jedem Zeitpunkt abrufbar
- Schnellübersicht mit der Veränderung von Link-/Domain-/IP-Pop zur jeweiligen Vorwoche
- Chart-Darstellung der PageRank-Verteilung, Untergliederung in follow/nofollow und Unterscheidung in Text/Img -Links
- Verteilung der Links gruppiert nach den TLDs
- Analyse und Zusammenfassung der Linktexte und Linkziele
- Verhältnis von Startseiten- zu Unterseiten-Verlinkungen
- Auflistung jedes einzelnen Links mit PageRank der Startseite/Linkseite, interne und externe Links, der jeweilige Anchor-Text, Typ des Links, follow/nofollow und schließlich die IP.
All diese Daten stehen jede Woche vollautomatisch zur Verfügung. Ein relativ neues Feature stellt der Backlink-Vergleich dar. Hier ist es möglich, zwei unterschiedliche Kalenderwochen einer gegenüber zu stellen. Man kann dadurch sehr gut die Entwicklung der Backlinks analysieren, indem man z.B. die KW 20 mit der KW 45 vergleicht und dadurch erfährt, welche Links hinzugekommen bzw. welche entfallen sind.

Site Monitor
Im Bereich des Site Monitors lassen sich Grundinformationen und Analysen direkt zum jeweiligen Projekt abrufen. Dazu zählt beispielsweise der Verlauf von Kennziffern wie Links/Seiten bei Google/Yahoo oder der Verlauf des PageRanks wie auch die Entwicklung von Link-/Domain-/IP-Pop im zeitlichen Verlauf.
Im Bereich der Projekt-Analyse lässt sich ein grundlegendes Projekt-Audit abrufen, welches das Projekt hinsichtlich folgender Bereiche analysiert und bewertet:
- technische Analyse
- SEO-Analyse Basic
- SEO-Performance
- SEO-Statistik
- Social-Media-Analyse
Im dritten Punkt des Site Monitors lässt sich zusätzlich noch eine grundlegende Keyword-Analyse des jeweiligen Projektes abrufen. Diese Analyse untergliedert die einzelnen Keywords in 1-,2-,3-Wort-Kombinationen und prüft, in welchen Bereichen die einzelnen Keywords vorkommen (H1-H6, title, meta-description, strong, italic, underline, etc. ). Für einen schnellen Überblick erspart das viel Zeit.
Externe Projekte
Selbstverständlich ist es nicht nur interessant, Informationen über die eigenen Projekte zu erhalten. Als SEO sollte man bekanntlich auch immer das Umfeld sowie auch die Konkurrenten genauestens im Auge behalten und analysieren. Hierzu kann man einerseits Backlink-Analysen von beliebigen Projekten durchführen, andererseits auch einen sogenannten Quick-Check starten, welcher grundlegende Informationen wie Alter des Projektes, Keyword-Analyse, Links/Sites bei Google und Yahoo etc. schnell und übersichtlich erhebt. Der Backlink-Check für externe Projekte ist vom Umfang und Datenbestand ident mit dem bereits erwähnten Check im Link Monitor. Alle durchgeführten Analysen lassen sich auch abspeichern, um diese zu einem späteren Zeitpunkt schnell und einfach laden zu können. Besonders hat mir hierbei die Geschwindigkeit des Backlink-Checkers gefallen! Es sollte allgemein bekannt sein, dass umfangreiche Backlink-Checks oftmals sehr lange dauern (>10 Minuten). Im EPS lassen sich auch größere Projekte in wenigen Minuten komplett analysieren. Hier wurde bei der Entwicklung wohl eine gute Möglichkeit gefunden, die nötigen Daten in minimaler Zeit zu erheben und auszuwerten.
Analytics Monitor
Der Analytics Monitor bietet die Möglichkeit, grundlegende Daten, welche normalerweise über Tracker wie Google Analytics etc. erhoben und analysiert werden, zusätzlich direkt im EPS zu erhalten. Hierfür kann entweder der Tracker, welcher seitens des EPS zur Verfügung gestellt wird, verwendet oder auch ein eigener Tracker hinterlegt werden. Wer also seine Daten lieber bei sich am Server behält, kann seinen eigenen Tracker hinterlegen. Im Moment steht hierfür leider nur Piwik als externer Analytics-Tracker zur Verfügung. Laut Betreiber sollen hier aber zukünftig weitere Schnittstellen verfügbar gemacht werden. Man kann neben der Piwik Installation des Tools auch einen eigenen Piwik Server verwenden, so wie ich das in meinen Tests gemacht habe.
Selbstverständlich liefert der Analytics Monitor des EPS nicht jene Daten, welche z.B. Google Analytics zur Verfügung stellt – das ist auch nicht das Ziel dieses Monitors! Der Sinn dahinter besteht eher darin, dass grundlegende Daten zusammen in einem Tool aggregiert werden. Hierzu zählen folgende Bereiche:
- Besucherzahlen
- Top-Unterseiten
- Top-Suchbegriffe
- über welche Suchmaschinen kommen die Besucher?
- über welche externen Webseiten kommen die Besucher?
- Welche Systemkonfigurationen haben die Besucher?
- Aus welchen Ländern stammen die Besucher?
- Wie lange halten sich die Besucher auf dem Projekt auf (Absprungrate)?

Konkurrenz Monitor
Neben Informationen zum eigenen Projekt ist für einen SEO selbstverständlich auch immer die Konkurrenz sehr interessant. Im Bereich des Konkurrenz Monitors werden automatisch alle relevanten Konkurrenten identifiziert sowie auch analysiert. Für diese Auswertungen kommen die Daten der Ranking-Überwachung zum Einsatz. Es wird also analysiert, welcher Konkurrent in den überwachten Bereichen am häufigsten und an welchen Stellen vorkommt. Neben dem Vorkommen ist selbstverständlich auch die Stärke der jeweiligen Konkurrenten von Interesse. Auch hierfür werden für eine individuelle Bewertung Daten präsentiert. Besonders gut gefällt mir hierbei die Möglichkeit, die unterschiedlichen Konkurrenten im Verlaufs-Chart hinzufügen und somit nicht nur den eigenen Verlauf genau analysieren zu können, sondern auch den Verlauf der Konkurrenz immer genau im Auge zu behalten.

Für eine schnelle Bewertung von Konkurrenten steht zusätzlich noch ein Schnell-Vergleich zur Verfügung. Mit diesem können bis zu zehn Projekte direkt verglichen werden.
Der Konkurrenz-Bereich ist im Moment noch nicht ganz so umfangreich wie ich es mir persönlich wünschen würde, jedoch sind laut Betreiber für die kommende Version umfangreiche Erweiterungen in diesem Bereich eingeplant. Da kann man wohl gespannt sein, was sich hier noch tut.
Reporting
Als letztes Modul möchte ich noch kurz den Bereich “Reporting” vorstellen. Wer kennt das nicht? – Kunden oder vielleicht auch du selbst möchtest immer einen regelmäßigen Überblick erhalten bzw. über die Entwicklung und Veränderungen eines Projektes informiert sein? Das funktioniert am besten mit übersichtlich aufbereiteten Reports. Im Reporting-Modul wird jede Woche ein umfangreicher Report automatisch generiert und zum Download angeboten. Zusätzlich kann man sich den Report sowohl selbst, als auch gleich direkt an Kunden schicken lassen. Hierfür können auf Projekt-Ebene zwei unterschiedliche E-Mail Adressen hinterlegt werden, an welche der Report vollautomatisch verschickt werden soll. Dies ist natürlich besonders interessant, wenn ich einem Kunden wöchentlich einen Report zukommen lassen möchte. Ein automatisiertes Reporting spart selbstverständlich einiges an Zeit, welche man wohl besser anderweitig und sinnvoller einsetzen kann. Inhalt jedes Reports sind folgende Punkte:
- grundlegende Projekt-Informationen wie PageRank, indizierte Seiten bei Google/Yahoo, Links bei Google/Yahoo und die aktuelle Situation von Link-/Domain-/IP-Pop
- Übersicht der aktuellen Backlink-Situation inkl. Charts und Entwicklung
- Projekt-Ranking und Ranking-Performance
- Verlauf der einzelnen überwachten Keywords.
Die einzelnen Bereiche des Reports sind mit umfangreichen erklärenden Texten bestückt, sodass auch Kunden mit geringem Hintergrundwissen die einzelnen Bereiche genauestens erklärt bekommen. Wünschenswert wäre hier für die Zukunft eine Art „Konfigurator“ für die einzelnen Reports, wie es neuerdings auch Xovi recht gut anbietet.
Bundles / Preisgestaltung
Nachdem ich den EPS-Analyzer nun umfangreich vorgestellt habe, ist es natürlich besonders interessant, was der Spaß eigentlich kostet und vor allem, was ich für mein Geld bekomme. Besonders wichtig finde ich, dass egal, welches Bundle gebucht wird, immer JEDE Funktion im vollen Umfang zur Verfügung steht. Bei einem kleinen Bundle muss also auf keine Funktion verzichtet werden. Folgende Bundles stehen in der aktuellen Version zur Verfügung:
- Starter für 39€
- Basic für 69€
- Profi für 129€
- Ultimate für 199€
Von den Funktionen her haben alle Bundles die gleichen Möglichkeiten. Der Unterschied in den einzelnen Bundles ist jedoch, dass einzelne Bereiche unterschiedlich oft verwendet werden können bzw. der Umfang der Überwachungen limitiert ist. Dies zeigt sich unter anderem bei der Anzahl der Keywords, welche überwacht werden können oder auch bei der Anzahl der überwachbaren Linkpartner. Besonders gut finde ich jedoch, dass es keine Begrenzung auf Projektbasis gibt. Ich kann also auch im kleinesten Bundle eine Vielzahl an Projekten anlegen und beispielweise jeweils nur 2 Keywords überwachen. Für größere und umfangreichere Projekte bietet sich jedoch auf jeden Fall ein größeres Bundle an.
White-Label
Neben den bisher beschriebenen Funktionen gilt es auch noch die Möglichkeit, auf den Branding-freien Betrieb bzw. Branding-freies Reporting kurz einzugehen. Der Betreiber bietet die Möglichkeit an, die eigene Corporate Identity (CI) für Reportings etc. zu hinterlegen. Dies hat selbstverständlich den Vorteil, dass das Reporting, welches an Kunden verschickt wird, auch die eigene CI verwendet. Für etwaige White-Label-Lösungen bietet der Betreiber des EPS-Analyzers auf Wunsch individuelle Anpassungen an.
Feature-Entwicklung
Die vorliegende Version des EPS-Analyzers hat vor wenigen Tagen den Beta-Test verlassen und wurde passend zur SEOkomm am 17.11 in der Version 1.0 veröffentlicht. Das Team arbeitet im Moment jedoch schon an einer weiteren Version mit erweiterten Funktionen, welche Kunden kostenfrei nach Fertigstellung zur Verfügung gestellt wird.
Hier möchte ich noch erwähnen, dass der Betreiber sehr bemüht ist, auf Anregungen und Wünsche seitens der Anwender einzugehen. Das ein oder andere Feature wurde auf mein Anregen bereits integriert
Wenn also etwas fehlt oder der Wunsch nach einem zusätzlichen Feature aufkommt, hat der Betreiber des EPS immer ein offenes Ohr. Außerdem habe ich den Eindruck erhalten, dass diese Wünsche, sofern sie umsetzbar sind, auch zu 90 Prozent wirklich integriert werden. Dies stellt natürlich eine hervorragende Möglichkeit dar, direkt die eigenen Feature-Bedürfnisse in das Tool kostenfrei integrieren zu lassen.
Fazit:
Mir gefällt EPS-Analyzer wirklich sehr gut und ich bin überrascht, was in der ersten Version schon alles geboten wird. An den einen oder anderen Ecken kneift es noch ein wenig, aber sobald ich das aufzeige, wird das innerhalb von wenigen Stunden immer gefixed. Sehr erstaunlich finde ich übrigens, dass hinter dem ganzen Tool nur eine Person steckt. Wirklich unglaublich.
Philipp Helminger hat mir dankenswerter Weise 3 Einmonatslizenzen (Basic) für die Leser dieses Blogs zur Verfügung gestellt. Wer den vielversprechenden EPS-Analyzer gerne testen will, hinterlaßt bitte bis 09.12.2010 12:00 sein Kommentar, welches der oben beschriebenen Features die interessanteste Ergänzung zu seinem bereits vorhandenen SEO Tool wäre.
Weitere Posts zum Thema:





















November 25th, 2010 at 14:28
Hi,
Danke für den ausführlichen Bericht. Schön langsam tut sich ja etwas in Österreich. Einerseits heißt das, dass nun endlich brauchbare Tools auch für AT zur Verfügung stehen, andererseits muss man nun auch als österreichischer SEO seine Tools gut wählen, um Konkurrenzfähig zu bleiben. Bisher hatten wir hierzulande ja eher leichtes Spiel im Vergleich zu den deutschen Kollegen.
Das Tool würde mich sehr interessieren, besonders natürlich wieder einmal Konkurrenz- und Keyword-Analyse. Davon kann man nie genug bekommen!
LG, Michael
November 25th, 2010 at 14:28
Also ich schau mir das Teil sehr gerne an.
Wichtig für mich persönlich ist weniger die Recherche, sondern Backlinkmonitoring und Rankingübersicht (hier aber leider für >1.500 Keywords, die ich in gewichteten Gruppen habe)
Beim selbstprogrammierten Tracker bin ich eher skeptisch, Google Analytics kann hier schon einiges. Aber die kochen auch nur mit Wasser, also her damit
November 25th, 2010 at 14:31
Hoppla, ich meinte natürlich Monitoring, nicht Analyse.
November 25th, 2010 at 14:46
@ Michael und Thomas,
da ihr gleich die beiden ersten Kommentare gepostet habt, gilt selbstverständlich das Angebot der Einzelmonatslizenz für euch
Meldet euch doch bitte einfach kurz bei mir (kontakt@eps-analyzer.de) dann richte ich euch die Accounts umgehend ein.
LG
Philipp
November 25th, 2010 at 14:59
@thomas: Piwik ist nicht selbstprogrammiert, das ist eine der derzeit besten Google Analytics Alternativen. EPS greift über die API die Daten ab.
Schau mal auf http://www.piwik.org. Ich werd über kurz oder lang alle meine Projekte darauf umstellen.
November 25th, 2010 at 15:06
Da war ich doch glatt etwas “voreilig” habe selbst die Verlosung der Lizenzen zum 9.12 überlesen. Schande über mich.
Bitte einfach bei mir melden.
@ Thomas und Michael: da ich euch nun schon jeweils eine Monatslizenz zugesagt habe sollt ihr diese natürlich auch erhalten
Die 3 zur Verlosung stehenden bleiben trotzdem bestehen.
@Thomas: Der Tracker wurde nicht selbst entwickelt. Wie Oliver geschrieben hat, kommt die OpenSource alternative Piwik zum Einsatz. Wer jedoch seine Tracking-Daten nicht auf “fremden” Servern wissen möchte, kann direkt im EPS auch einen eigenen Piwik-Server angeben und behält folglich volle Kontrolle über die eigenen Tracking-Daten. Eine Anbingung an Google Analytics ist für eine weitere Version bereits geplant.
November 26th, 2010 at 10:31
An der Verlosung nehm ich natürlich auch gern teil
lgw
November 26th, 2010 at 13:54
Also ich würde es gerne nehmen. Keyword-Recherche ist schon sehr interessant. Besonders, wenn man die Konkurrenz checken will.
Her damit und vielen Dank.
VG
November 29th, 2010 at 07:27
bin dabei
November 30th, 2010 at 15:46
[...] sollte sich den Test von Oliver Hauser genauer zu Gemüte führen. In seinem Blogbeitrag `EPS-Analyzer im Test – Ein SEO Tool aus Österreich´ erklärt er die einzelnen Features des EPS-Analyzers sehr detailliert, sodass Interessierte [...]
November 30th, 2010 at 19:48
[...] der sollte sich den Test von Oliver Hauser genauer zu Gemüte führen. In seinem Blogbeitrag `EPS-Analyzer im Test – Ein SEO Tool aus Österreich´ erklärt er die einzelnen Features des EPS-Analyzers sehr detailliert, sodass Interessierte im Nu [...]
Dezember 2nd, 2010 at 08:15
Einige Kleinigkeiten sind hier noch nicht ganz klar geworden und die Tool-Website mag gerade nicht laden…
Den direkten zugriff auf Analytics finde ich toll, insofern die Möglichkeit zum Umschalten zwischen Projekten besteht. Ich nutze dazu schon seit einigen Monaten Trakkboard, das ist an vielen Stellen aber so buggy dass es nur wenig Freude bereitet und trotz Anpreisung kann man da SEO-Technisch nicht so enorm viel rausziehen. Das wäre also in einem entsprechenden Tool wirklich sinnig ^-^
Weiterhin Interessant ist natürlich sich auch Daten für Google AT anschauen zu können, das ist noch viel zu wenig vertreten am Markt, auch wenn ich denke dass da in den nächsten Monaten noch bei den üblichen Anbietern aufgerüstet wird.
Keywordrecherche: Falls die Mitbewerberdichte sich auf die organischen SERPs bezieht und nicht auf AdWords (wir machen ja schließlich SEO und kein SEA) ist das ein Faktor den man normalerweise nicht ‘mal eben’ ermitteln kann. Die Einschätzung der Konkurrenz in den TOP 10 ist doch meist das Bauchgefühl nach dem schnellen Blick. Falls das hier mit drin ist wäre das eine geniale Ergänzung zur eigenen KEI Metrik in Excel.
Dezember 2nd, 2010 at 08:29
Hi Abro,
habe umgehend die Funktionalität getestet und alles ist eigentlich online
Funktioniert es bei dir immer noch nicht?
Im Moment ist Analytics noch nicht angebunden und nur Piwik steht, als OpenSource Alternative zu Google Analytics, zur Verfügung. In der nächsten Version soll jedoch auch Analytics mit eingebunden werden.
Die Überwachung der einzelnen Keywords bei Google kannst du selbst konfigurieren und damit auch Google AT verwenden
Im Moment werden die Daten der Keywordrecherche, wie du bereits vermutest, von Google AdWords bezogen und sollen in dieser ersten Ausprägung als einfache Recherche-Hilfe dienen um lohnenswerte Keywords wenigstens grob vorab bewerten zu können. Eine Alternative Bewertung anhand der Konkurrenz wäre sicher ein sehr interessanter Bereich, jedoch dürfte dies sehr schwer zu bewerten sein, da wie du schon sagtest, oft das Bauchgefühlt eine große Rolle spielt. Ich werde mir diesbezüglich aber einmal Gedanken machen ob eine Erweiterung in diese Richtung nicht doch irgendwie machbar und integrierbar wäre
Dezember 4th, 2010 at 18:27
Ich finde mehrere Features interessant – zum einen das Projekt-Dashboard, um einen schnellen Überblick zu gewinnen, dann den Keyword-Monitor, der sogar das Suchvolumen ausgibt und schließlich natürlich auch den Site-Monitor.
Das Tool kommt mir irgendwie wie eine Mischung aus Sistrix und Seitwert vor, mit einigen Features angereichert. Klingt auf jeden Fall spannend. Würde ich gern einmal testen!
Dezember 12th, 2010 at 13:03
Wie versprochen gibt es 2 einmonatige Basic-Accounts für den EPS-Analyzer zu gewinnen.
Die Gewinner sind:
Andiministrator und Christian von gutschein-shopping24.de
Herzlichen Glückwunsch euch beiden.
Bitte meldet euch einfach bei mir unter kontakt AT eps-analyzer.de damit ich euch eure Accounts einrichten kann.
Dezember 12th, 2010 at 14:52
Super, danke für die gute Nachricht
Dezember 12th, 2010 at 14:54
seit vorgestern kann man übrigens die analytics daten nicht mehr nur von piwik sondern auch von google analytics regelmäßig importieren lassen! jetzt macht der EPS analyzer gleich nochmal viel mehr spaß! unbedingt ausprobieren!
Februar 2nd, 2011 at 18:32
Hallo Oliver, ich habe das oben von Dir erwähnte SEO-Diver Tool für Österreich im Einsatz. Gefällt mir auch ganz gut. Vielleicht machst Du mal nen Beitrag, der die Tools für den österreichischen Markt vergleicht?
Februar 16th, 2011 at 12:02
Hi,
ich hätte mal eine Frage oder Anmerkung.
Wie sieht es denn bei dem Tool aus, wenn ich Keywordpositionen von mir und meinen Konkurrenten prüfen möchte?
Sagen wir mal ich habe einen Kunden und der möchte sich besser für Suchmaschinen positionieren.
Und ich möchte Ihm einen Vergleich seiner Positionen und die Positionen seiner Konkurrenten aufzeigen. Also natürlich die Positionen für zuvor recherchierte Keywords.
Ist eine solche Positionsanalyse damit möglich?
LG.
Adam
Februar 16th, 2011 at 12:04
Hi,
ich hätte mal eine Frage oder Anmerkung.
Wie sieht es denn bei dem Tool aus, wenn ich Keywordpositionen von mir und meinen Konkurrenten prüfen möchte?
Sagen wir mal ich habe einen Kunden und der möchte sich besser für Suchmaschinen positionieren.
Und ich möchte Ihm einen Vergleich seiner Positionen und die Positionen seiner Konkurrenten aufzeigen. Also natürlich die Positionen für zuvor recherchierte Keywords.
Ist eine solche Positionsanalyse damit möglich?
LG.
Adam
Muss das leider nochmal posten, weil ich kein Häkchen für E-Mail Benachrichtigung gemacht hatte
! Bei einer Antowort möchte ich natürlich eine Nachricht bekommen
!
Februar 16th, 2011 at 12:11
Hi Adam,
selbstverständlich ist es möglich, Positionen bei Google für festgelegte Keywords zu überwachen. Die Überwachung erfolg sogar lagesaktuell!
Auch ist es möglich die jeweilige Konkurrenz in den Top 10 auch mit anzeigen zu lassen. (http://eps-analyzer.de/blog/wp-content/uploads/2011/02/ranking-verlauf.jpg)
Eine Vorstellung des Keyword-Bereiches findest du auch hier im Blog: http://eps-analyzer.de/blog/02/02/2011/der-keyword-monitor-stellt-sich-vor/
Wenn du noch weitere Fragen hast, kannst du dich gerne melden.
LG
Februar 17th, 2011 at 09:34
Ok, soweit so gut
!
Also das Tool zeigt mir dann meine Position zu den Keywords an und die Konkurrenten auf der ersten Seite zu dem Keyword.
Gibt es da denn auch Anhaltspunkte über die Optimierungsmachbarkeit?
Wird z.B. die Rankingdynamik auf der ersten Seite erkennbar sein?
Februar 17th, 2011 at 09:41
Hallo Adam,
eine direkte Bewertung der Optimierbarkeit gibt es im Moment nicht, da dies doch sehr subjektiv und ohne eine tiefere Analyse aller Konkurrenten in den TOP10 nicht wirklich bezifferbar ist.
Es sind jedoch schon Funktionen für eine tiefere und umfassendere Konkurrenz-Betrachtung in arbeit
Juni 15th, 2011 at 10:26
[...] Testbericht. Vor einiger Zeit habe ich schon ausführlich Xovi vorgestellt und auch den EPS-Analyzer. Diese beiden Tools verwende ich in meiner Arbeit mehrmals täglich, genauso wie die [...]
August 13th, 2011 at 10:24
[...] monitoren zu lassen. Lösungen dafür habe ich ja in diesem Blog schon öfter vorgestellt, z.b. EPS-Analyzer oder Xovi. Aber Vorsicht, nicht jede Verschlechterung kann gleich auf das Panda Update [...]