Jun 09
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Webcontent International Teil 4: Themen

Andere Länder, andere Sitten und ganz bestimmt: andere Themen.

Heute möchte ich endlich meine Webcontent International Reihe – mit einem reumütigen Lächeln und einer Entschuldigung für die lange Pause – mit dem angekündigten Themenblogbeitrag fortsetzen.

Wo waren wir also stehengeblieben?

Nach Ihren Überlegungen hinsichtlich Ihrer international ausgelegten Online Marketing Strategie sollten Sie sich gemeinsam mit Ihrem Webcontent-Editor oder Ihrer Agentur zusammensetzen, um herauszufinden ob:

  • alle Ihre Produkte oder Dienstleistungen wirklich für ein bestimmtes Zielland ansprechend/passend sind.
  • Ob Produkte und Dienstleistungen auf einen bestimmten Zielmarkt angepasst werden müssen.
  • Und mit welchen Themen Sie Ihren Content transportieren werden um Ihre Kunden in den jeweiligen Ländern anzusprechen.

Wir haben bereits festgestellt, dass eine reine Übersetzung Ihres Contents nicht die gewünschte Performance in den Suchmaschinen bringen wird. Genauso verhält es sich mit bestimmten Themen.

Topics, die einen Amerikaner in helles Entzücken versetzen, lassen einen Franzosen nicht einmal eine müde Augenbraue kräuseln, geschweige denn würde er danach in Google.fr suchen.

Von der Strategie, über die Keywords bis hin zu den Themen: überall finden wir manchmal nur kleine, feine, aber meistens ausschlaggebende und auch größere Unterschiede. Das fängt bereits bei der Struktur und der Domainwahl für ihre internationale Webseitenfassung oder Sprachversion an. Mit den Themen geht es dann weiter.

Bevor Sie daher in die Sprachversion Ihrer Webseite investieren, lohnt es sich zu bestimmen, welche Themen sich gut für verschiedene Länder aufbereiten lassen und welche man einfach bleiben lässt, dafür aber in Alternativen investiert.

Wenn Sie noch überhaupt keine Erfahrungswerte im internationalen Markt haben: investieren Sie in eine Google Adword Kampagne um die neuen Themen über einen bestimmten Zeitraum zu testen.

Ein kleines Beispiel: „Hochzeiten im Schnee“

Nehmen wir an, Sie betreiben eine Eventmanagement Agentur und sind auf Hochzeiten spezialisiert. In der warmen Jahreszeit sind Sie gut ausgelastet.

Im Winter ist es dagegen eher ruhig, denn es ist einfach im deutschsprachigen Raum nicht die bevorzugte Zeit, um zu heiraten.

Während für „uns“ (deutscher Sprachraum) eine Hochzeit idealerweise in den warmen Monaten, im Wonnemonat Mai, im Juni, im Juli, im August und vielleicht noch im September das höchste der Gefühle zu sein scheint – ist für den Engländer, Iren oder Schotten der schneereiche Winter in unseren Breitengraden eine ganz reizende Jahreszeit. Auch das Alpine Lifestyle Thema ist für eine breite Zielgruppe im Vereinigten Königreich sehr ansprechend.

Eine romantisch verschneite, „weiße“  Hochzeit im Schnee (Jänner, Februar, März) wird nicht selten von Briten und Iren gesucht und auch gebucht.

Die meisten deutschsprachigen Heiratswütigen lässt die Idee von Schnee und Matsch im Brautkleid im wahrsten Sinne des Wortes kalt, die Briten und Iren hingegen freuen sich drauf. Denn bei ihnen schneit es relativ selten. Schnee und die Alpen gelten als unglaublich romantisch, es ist etwas Besonderes, im Schnee zu heiraten.

Was macht unser cleverer Hochzeitsmanger: er oder sie investiert ein festgelegtes Budget in eine Google Adword Kampagne, idealerweise mit einer korrespondierenden Landingpage und beobachtet, was passiert.

Läuft die Kampagne gut, steigen unsere Wedding-Planner von Google Adwords auf Content um. Content, der Mehrwert und einen deutlichen Nutzen für den internationalen Kunden hat.

Wie stellen unsere Eventmanager das an?

Sie definieren die häufigsten Fragen und Probleme Ihrer Zielgruppe.

Was muss ein britisches oder irisches Brautpaar bedenken, wenn es in Österreich heiraten will? Dinge wie: Friseur, Blumen, Fotografen, Musik, Heiratsbewilligung, Behördenwege sollten nicht erst durch den Eventmanager im Erstgespräch geklärt werden.

Diese Informationen gehören auf die Website! Warum?

Wegen des ROPO (Research Online Purchase Offline). Je mehr Information vorher zur Recherche bereit steht, umso mehr qualitative hochwertigen, keywordreichen Content können Zielgruppe und Suchmaschinen lesen und als hilfreich/relevant bewerten. Und “bewerten” ist nicht nur wegen der neuen Facebook Like Funktion ein heißes Thema.

Ich habe mir das Hochzeiten Thema übrigens nicht nur einfach so ausgedacht, wir haben “Romantic Winter Wedding” Contentseiten speziell für ein englischsprachiges Klientel bereits mehrfach erfolgreich umgesetzt ;-) .

Im nächsten Beitrag werfen wir einen Blick Richtung Facebook und Co: Social Media International: worauf sollten wir achten?

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Autor: Anna Kainberger

Anna Kainberger Anna Kainberger ist Inhaberin von TWCA the web content agency und hat sich auf das Erstellen von Online Texten und Webcontent in mehreren Sprachen spezialisiert.
Sie ist seit 2005 in den Bereichen SEO, Online Content und vielsprachigem Webcontent tätig und verbrachte 6 Jahre ihrer beruflichen Laufbahn in London. Hat ein Faible für: England, englische Literatur & Visuelles.

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