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Teil 3: Strategie fertig? Ready, Steady, Keywords – GO!

Nota Bene: Bei schlechten Übersetzungen helfen auch Keywords nicht mehr viel…

Bevor ich über für ein internationales Klientel aufbereitete Keywords rede, muss ich etwas loswerden:

Ich muss mich tagtäglich mit schlecht übersetzten Webseiteninhalten auseinandersetzen.  Manchmal ist das wirklich zum Brüllen komisch. Aber meistens ist es eher zum Fremdschämen.

Sie kennen das bestimmt aus dem Urlaub. Man präsentiert Ihnen stolz eine deutsche Speisekarte und Sie müssen beim Lesen herzhaft über drollige Fehlinterpretationen Ihrer Muttersprache lachen.

Was im Urlaub noch für einen Lacher gut war, kann für die Sprachversion Ihrer Webseite fatal sein. Ganz abgesehen davon, dass Ihr Webseiteninhalt optimiert gehört, sind es nicht selten schlecht übersetzte Inhalte, die einen potentiellen Kunden zweifeln lassen, ob er hier überhaupt richtig ist.

Die Herausforderung für Ihre Internationale Webpräsenz besteht darin, die richtige Mischung an eigens recherchierten Keywords und einem kulturell richtig interpretierten und gleichermaßen ansprechendem Text zu finden.

Und das ist schwer. Besonders, wenn man selbst kein Wort Japanisch spricht. Ich bin mir dessen durchaus bewusst. Außerdem unterscheiden sich die Suchgewohnheiten von Land zu Land.

Deshalb sind hier ein paar Tipps für eine erfolgreiche Internationalisierung Ihrer Webseiteninhalte:

  • Arbeiten Sie mit einem web-affinen Übersetzer oder einer Agentur, die bereits mit Keywords, Long Tail Optimierung, Handlungsaufforderung und Begriffen wie „LSO“ (Latent Semantische Optimierung) vertraut sind.
  • Lassen Sie Ihren Webtext von einem Muttersprachler erstellen oder zumindest gegenlesen. Nur ein Native Speaker kann Ihnen Auskunft über die Qualität Ihres Webtextes in der jeweiligen Sprache geben.

Und jetzt rede ich endlich von den angekündigten Keywords:

  • Ihre Keywords für einen neuen Exportmarkt sollten Sie von einem Experten/Native Speaker eigens recherchieren lassen, denn nur er kann die Suchgewohnheiten in diesem Land passend antizipieren.
  • Ihre Strategie für den neuen Exportmarkt sollte in diese Keyword-Recherche hineinfließen, schließlich geht es darum, genau Ihre Zielgruppe zu treffen.
  • Eine gute Mischung aus Long-Tail und Einzelkeywords ist erwünscht. Heiß umkämpfte Einzelkeywords haben meines Erachtens gegenüber dem Long-Tail Äquivalent oder der Phrasenoptimierung Nachrang – denn langfristig bringen Ihnen die beiden letztgenannten Ansätze mehr.

Im nächsten Blogbeitrag dreht sich alles um: Andere Länder – andere Sitten. Warum Ihre Themen nicht 1:1 übernommen werden sollten und warum Content still King ist.

Lesen Sie weitere Artikel aus der Serie Webcontent International

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Autor: Anna Kainberger

Anna Kainberger Anna Kainberger ist Inhaberin von TWCA the web content agency und hat sich auf das Erstellen von Online Texten und Webcontent in mehreren Sprachen spezialisiert.
Sie ist seit 2005 in den Bereichen SEO, Online Content und vielsprachigem Webcontent tätig und verbrachte 6 Jahre ihrer beruflichen Laufbahn in London. Hat ein Faible für: England, englische Literatur & Visuelles.

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One Response to “Webcontent International: Keywords”

  1. Andreas B. Says:

    Bei manchen schlechten Übersetzungen muss man sich wirklich manchmal für den Seitenbetreiber schämen. Es gibt zwar auf wenigen Seiten grobe Schnitzer, aber dort, wo es sie gibt, fallen sie sofort auf. Viele übersetzen auch englisch klingende Begriffe nicht mit, beispielsweise „Handy“, obwohl da ein englischer Muttersprachler nicht an ein Mobiltelefon denken wird. Auf solche Feinheiten sollte man natürlich unbedingt achten.

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