Nov 18
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Für den Erfolg einer Website ist auch die Wahl des richtigen Domainnamens sehr ausschlaggebend. Wie bei allem, kann man dabei sehr viel falsch machen.
Hier sind 10 Tipps, wie Sie den richtigen Domainnamen finden:

1. Die 3 wichtigsten Suchbegriffe finden

Das ist sicher der schwierigste Part, weil Sie betriebsblind sind. Sie denken in Produkte und Lösungen, Ihr Kunde aber sucht nach Problemen. Für die Wahl der richtigen Suchbegriffe und Hilfsmittel verweise ich Sie auf einen älteren Artikel.

2. Die richtigen Domainendung

Die Wahl der richtigen Domainendung ist extrem entscheidend. Vergessen Sie exotische Endungen wie .cc, .biz oder .ws. Diese schaffen es nur sehr selten weit oben in den Google Index. Wollen Sie in Österreich gefunden werden, dann ist eine .at Domain entscheidend. Für Deutschland natürlich die .de Domains und für die Schweiz die .ch Domains. Ratsam ist zusätzlich immer die dazugehörige .com Domain, aber auch über .eu, .net, .org sollte man nachdenken.

3. Vermeiden Sie Kunstwörter

außer Sie haben das Budget und die Möglichkeiten, diese als neue Marke zu etablieren.

4. Die Domain sollte einfach zu tippen sein

Denken Sie nur mal daran, wenn man die Domain jemand über Telefon weitergeben möchte. Der Name sollte natürlich auch leicht zu merken sein.

5. Wählen Sie eindeutige Namen

Beliebte Fallen sind Singular/Plural Varianten. Haben Sie z.B. festplatte.xx und Ihr Konkurrent festplatten.xx, ist die Chance sehr hoch, dass Interessenten versehentlich bei Ihrem Konkurrenten landen und umgekehrt. Wenn möglich solche Varianten gleich mitsichern.

6. So kurz wie möglich

Halten Sie die Domainnamen so kurz wie möglich und stopfen Sie nicht mehrere Suchwörter hinein. Das wird sich auch positiv auf Ihre Visitenkarten und andere Drucke auswirken.
Zu lange Domainnamen vermitteln außerdem keinen seriösen Eindruck in den Google Suchresultaten.

7. Vermeiden Sie Markenrechtsverletzungen

Leichter gesagt als getan, aber investieren Sie hier genug Zeit in die Recherche. Nichts ist schlimmer, als wenn Sie nach monatelanger Arbeit an Ihrer Domain diese dann wegen Markenrechtsverletzungen abtreten müssen.

8. Vermeiden Sie Bindestriche

Wenn Sie mehr als ein Wort in der Domain haben wollen, hat es sich für die Reihung in Google herausgestellt, dass Domains ohne Bindestriche besser gereiht werden. Außerdem ist es für die mündliche Kommunikation besser, weil Bindestriche immer mit dem negativ belasteten “Minus” ausgesprochen werden.

9. Geben Sie nicht auf, wenn die Domain schon vergeben ist

Die meisten Suchwort Domains sind bereits von Domain Händlern besetzt und werden nicht benutzt. Überlegen Sie sich, was sie Ihnen Wert sind und machen Sie dem Besitzer ein Angebot. Manchmal reicht ein Angebot von 100 EUR schon aus, manchmal werden aber einige Tausend Euro erwartet. Fragen kostet nichts!

10. Benutzen Sie Tools für die Abfrage

Benutzen Sie zum Beispiel diese Seite, um die Verfügbarkeit Ihrer gewünschten Domains zu prüfen. Ist sie vergeben, bekommen Sie auch so die Kontaktdaten des Besitzers.

Autor: Oliver Hauser

Oliver Hauser Oliver Hauser ist Gesellschafter der levelseven OG und Autor des Weblog WebmarketingBlog.at. Seine Spezialgebiete sind Suchmaschinenmarketing, Suchmaschinenoptimierung, Webprogrammierung und das Content Management System TYPOlight. Spannende Neuigkeiten zu diesen Themen werden auch über seinen Twitter Account verbreitet. Oliver Hauser ist außerdem Organisator der SEOkomm, der ersten Konferenz für Suchmaschinenoptimierung in Österreich.
 

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6 Responses to “10 Tipps für die Wahl der richtigen Domain”

  1. Links für Samstag, 21.11. | netztaucherbrille Says:

    [...] 10 Tipps für die Wahl der richtigen Domain Für den Erfolg einer Website ist auch die Wahl des richtigen Domainnamens sehr ausschlaggebend. Wie bei allem, kann man dabei sehr viel falsch machen. Hier sind 10 Tipps, wie Sie den richtigen Domainnamen finden: [...]

  2. Das war der erste österreichische SEO Wettbewerb | WebmarketingBlog.at Says:

    [...] Sehr auffällig war auch die Nutzung von Keyword Domains: [...]

  3. Fred Says:

    “8. Vermeiden Sie Bindestriche”

    Da bin Ich mir eigentlich nicht so sicher. Nehmen Wir mal an Ich will das Keyword “Kaffeemühle mit Schlagmesser” als Domainnamen. Um damit auf Platz 1 zu kommen ist es wahrscheinlich besser um “kaffeemühlemitschlagmesser.at” zu nehmen. Wenn Ich jedoch “kaffeemühle-mit-schlagmesser.at” nehme kann Ich damit auch noch auf “Kaffeemühle” einen Platz ergattern.

  4. Irene Says:

    Ich schließe mich Fred an. Gut, meine Seite ist auch mit den Bindestrichen, aber das ist ganz bewusst – wenn es um zwei, drei oder auch mehr Schlagworte geht, die gleichrängig sind. Die sollen alle sichtbar sein.
    Sonst ja, das ist eine schöne Zusammenfassung. Danke.

  5. Jos Says:

    zu Punkt 3. bei der Domainwahl auf Kunstnamen zu verzichten…Halte ich nicht uneingeschränkt für richtig. Im Sinne von CI, Wiedererkennung, Alleinstellungsmerkmalen,Platzierung am Markt, also marketing Argumenten könnte man vielleicht schon mal drüber nachdenken ob man statt http://www.seo-for-you.de nicht doch http://www.prixelpraxel.de wählt…:-)

  6. Alexander Boos Says:

    Hallo!

    Sehr guter Artikel, wie ich finde, der kurz aber knapp die Dinge auf den Punkt bringt.

    Jedoch kann ich bei Punkt 8 auch nicht so ganz zustimmen: Also meine Erfahrung zeigt, dass Google hier eher die einzelnen Wörter in der Domain berücksichtigt und mit aneinandergereihten Phrasen eher weniger anzufangen weiß.

    Ist ja bei den Links im Ganzen auch so: Sonst würde man die Artikel in einem Blog auch einfach aneinanderreihen, was aber sicherlich nicht wirklich ratsam wäre…

    Zum Punkt mit den Kunstnamen: Ok., da gibt es sicherlich beide Seiten. Man kann es ja mit beiden Alternativen versuchen. Ich habe auch einige Kunstnamen-Domains, die muss man dann eben versuchen zu etablieren, das kann dann aber auch “anziehend” wirken und einige “Vorwitzige” ansprechen! ;-)

    Bei einem Blog würde ich allerdings Kunstnamen eher nicht empfehlen…

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