Bei den Geo Tags handelt es sich um Meta Tags , die aussagen wo der Betreiber einer Seite räumlich auf der Welt zu finden ist. Mit räumlich sind dabei Daten wie Land, Bundesland, Postleitzahl und natürlich die Längen- und Breitengrade gemeint.
Kurz:
Für Google haben die Geo-Meta-Tags keine besondere Bedeutung. Google achtet auf die IP-Adresse des Servers und die länderspezifische Domains (z.B. .at, .de,…).
Es gibt auch eine Möglichkeit in den Google Webmaster-Tools, wo man für alle Domains oder sogar Verzeichnisse (z.B. /de, /en, …) sagen kann, welches Land der Inhalt betrifft.
Daß man virales Marketing nicht nur für Produkte einsetzen kann, zeigt folgendes Beispiel:
Jährlich passieren viele Unfälle im Straßenverkehr durch die Benutzung vom Handy am Steuer. Vor allem das Schreiben von SMS ist bei Jugendlichen während der Autofahrt sehr beliebt. Um dieses Risiko aufzuzeigen drehte die englische Polizei Video gegen SMS am Steuer. Es ist jedoch kein gewöhnliches Video, sondern ein Schock-Video.
Es soll den Jugendlichen ganz klar zeigen, was die Folgen vom SMSen am Steuer sein können.
Aber Achtung: das Video ist wirklich nichts für schwache Nerven.
Es grenzt an einen Skandal.
Grund ist die neue und extrem provokante Werbekampagne zum Weltaidstag, die voll auf virale Verbreitung sorgt.
Der Slogan: “Aids ist ein Massenmörder”; im Video dazu hat eine Frau Sex mit Adolf Hitler. Begleitend dazu gibt es Poster, auf denen Frauen Sex mit Adolf Hitler, Sadam Hussein oder Josef Stalin haben.
Es wird schon heftig über die rechtlichen und ethnischen Fragen diskutiert.
Ich will hier gar nicht meine Meinung dazu abgeben. Nur eines: aus dem Blickpunkt des viralen Marketings schlägt die Kampagne ein wie eine Bombe. Jeder bloggt und diskutiert darüber.
Virales Marketing war auch schon mal Thema in einem Bericht auf 3Sat. Glücklicherweise konnte ich diese Sendung auf YouTube finden.
Es werden hier die Grundlagen des viralen Marketings erklärt samt einigen guten Beispielen:
URL Verkürzer wie bit.ly, tinyurl oder cli.gs sind sehr komfortabel und nehmen in der heutigen Zeit von Twitter und Facebook überhand. Man bekommt mit einem Klick eine kurze URL für die man dann auch noch alle Statistiken kostenlos einsehen kann.
Doch ist das nicht fatal, wo Suchmaschinenoptimierung davon lebt, wieviele (relevante) Links zu einer Seite zeigen? Stärkt man damit nicht nur die Macht der URL Verkürzer selbst, da man immer auf deren Domain verlinkt?
Matt Cutts von Google hat diese Frage kurz in seinem neuesten Video behandelt:
Fazit:
Solange der URL Verkürzer mit dem Code 301 („moved permanently“) arbeitet, geht Google der URL zur Zielseite nach und belohnt auch die Zielseite mit dem Link.
Eine Liste aller großen URL Verkürzer wurde von search engine land daraufhin getestet. Man darf also getrost u.a. folgende Dienste verwenden:
Hier wieder die Top Webmarketing Links der letzten Woche:
Ausgabe 19 vom suchradar ist da (Suchradar) Das ist ein kostenloses PDF Magazin über Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenmarketing. Absolut lesenswert!
Die Möglichkeit, Werbung nach dem Standort der Benutzer auszuliefern, läßt das Herz jedes Web Marketers höher schlagen. So könnte man z.B. Google Adwords nur für Benutzer im Umkreis von 50 km von Salzburg Stadt schalten, oder nur für alle Benutzer in Bayern. Streuverluste wären so gleich null.
Aber das funktioniert doch schon die längste Zeit, Google Adwords bietet dieses Feature doch schon an, oder?