Sonntag , 18 Februar 2018

Erfolgreiches virales Marketing mit YouTube

viralWie bringe ich meine Werbeinhalte smart und gekonnt unter die Leute? Eine gute Möglichkeit ist zur Zeit: virales Marketing mit Hilfe von YouTube. Doch wer glaubt, dass es reicht, ein 30-Sekunden-Filmchen auf YouTube zu stellen, hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt.

Ich möchte Ihnen in diesem Eintrag ein paar sehr gute und lustige Beispiele vorstellen:

Koksbabe

Eine Blondine geht auf einer Party auf das Damenklo. In einer Toilettenkabine legt sie sich auf der strahlend sauberen Klobrille eine Line Koks. Doch als sie sich den Stoff in die Nase ziehen will, geschieht das Unfassbare: Die Brille beginnt sich zwecks Selbstreinigung zu drehen, und eine Saugvorrichtung zieht das teure Koks ein. „Say no to dirt“ („sag nein zu Dreck“) meint die Einblendung eines Hygieneprodukteherstellers  trocken.

Matthias Reim – Verdammt ich hab nix

Der insolvente Sänger Matthias Reim machte Werbung für die Autovermietung „Sixt“ und nahm sich dafür selbst aufs Korn …
In dem Werbefilm braust Reim in einem schnittigen Mercedes-SLK-Cabrio mit vier rassigen Spanierinnen durch Mallorca. Und singt dabei eine neu aufgenommene, selbstironische Version seines Hits „Verdammt, ich lieb dich“.

Johannes Heesters, ebenfalls für Sixt

Ron Hammer

Tagelang kursiert im Herbst 2006 im Internet ein Video, das einen verunglückten Motorrad-Stunt zeigt. Ron Hammer heißt der Artist, der mit seinem Motorrad über einen „Hornbach“ Baumarkt springen wollte. Was viele in der ersten Phase nicht wissen: Ron Hammer ist eigentlich eine Kunstfigur und Teil der ersten weitgreifenden viralen und crossmedialen Marketingkampagne der Hornbach-Baumärkte. Das ganze ging so weit, dass es die Person Ron Hammer wirklich zu geben schien. Eine eigene Ron Hammer Homepage wurde ins Netz gestellt, Fernsehinterviews, Nachrichtenbeiträge, Ron Hammer Werbebanner überall im Netz…. Einfach perfekt, und immer das Hornbach Logo im Hintergrund.

Die einminütigen Werbefilme, die man bei YouTube und anderen Clip-Plattformen anschauen kann, erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Deswegen wird dies auch „virales Marketing“ genannt, weil sich originelle Bilder, Webseiten und Spots im Internet-Zeitalter per E-Mail virusartig verbreiten.
Immer mehr Firmen wollen sich das Phänomen zunutze machen und geben entsprechende Kampagnen in Auftrag.

Was die Werbekunden reizt, liegt auf der Hand: Die Produktionskosten für einen kurzen Clip sind überschaubar. Und die in der Regel um ein Vielfaches höheren Schaltungskosten für die gebuchten Werbeplätze entfallen komplett. Ausserdem stehen Menschen, die einen Clip von Freunden weitergeleitet, also empfohlen bekommen und ihn sich dann freiwillig anschauen, der Botschaft wesentlich aufgeschlossener gegenüber.

Zum Abschluss dieses Artikels gebe ich Ihnen noch einen gelungenen und sehr witzigen Spot über virales Marketing mit, der auch viral verbreitet wurde. Achtung: schwäbisch!

Oliver Hauser
Oliver Hauser ist Inhaber des Salzburger Unternehmens get on top gmbh und Betreiber des WebmarketingBlog.at, außerdem ist er mit seiner Firma Next Experts GmbH der Veranstalter der SEO Konferenz SEOkomm und der Online Marketing Konferenz OMX. Seine Spezialgebiete sind Suchmaschinenoptimierung, Suchmaschinenmarketing und Linkaufbau speziell für Österreich.
Oliver Hauser
Oliver Hauser

10 Kommentare

  1. warum doesn‘ t-diese Web site hat andere Sprachunterstützung?

  2. sorry, dieser blog ist nur in deutsch.

  3. Der Post ist zwar schon älter, aber ich finde in der Liste darf der überaus gelungene Auftritt von TippEx nicht fehlen. „Hunter shoots a bear“ ist eine meiner Meinung nach brillante Kampagne.

  4. Interessanter Artikel. Im Geld-verdienen-Forum.com gibt es auch einen interessanten Artikel darüber wie man Youtube Videos optimiert:

    http://www.geld-verdienen-forum.com/youtube-32/4-youtube-search-engine-optimization-tipps-52/

    Gruß

    Peter