Die deutsche Firma seo|maxx veröffentlichte vor kurzem die Ergebnisse einer auf der OMD (“Online Marketing Düsseldorf”) durchgeführten Umfrage zu Suchmaschinenoptimierung. 247 Personen aus verschiedenen Firmen wurden befragt.
Beim einem neuen Internetauftritt oder bei der Suchmaschinenoptimierung stellt sich immer die Frage nach den Domainnamen, vorallem der Domainendung.
Es bieten sich folgende Möglichkeiten an:
Internationale Domains wie:
.com
.net
.org
.eu
.biz
.info
länderspezifische Domains wie:
.at (Österreich)
.de (Deutschland)
.ch (Schweiz)
länderspezifische Domains, die wegen ihres Kürzels international wirken:
.tv (Tuvalu)
.cc (Cocos Islands)
Konzentriert man sich speziell auf den österreichischen Markt, hat man neben .at sogar noch mehrere Alternativen:
.co.at (Kommerziell)
.or.at (Organisation)
.gv.at (Regierungsseiten vorbehalten)
Wie wirkt sich die Domainendung nun darauf aus, wie man bei Google Österreich (google.at) gefunden wird?
Viele Suchmaschinenoptimierer sind der Meinung, dass sich die Domain nicht auf den Platz in den Google Ergebnissen auswirkt.
Dazu habe ich heute auf google.at selbst nach einigen gängigen Wörtern mit der Option “Suche das Web” gesucht und die erste Seite, also die ersten 10 Treffer, auf Domainendungen analysiert.
Ob die Anzahl meiner Suchanfragen für eine generelle Aussage repräsentativ ist, darüber läßt sich sicherlich streiten. Jedoch kann man damit eine erste Aussage für Entscheidungen treffen.
Fazit:
Ich denke man kann ganz klar sehen, dass die Wahl der Domainendung sehr wohl die Position bei google.at mitbestimmt.
Folgende Dinge sind für mich sehr auffallend:
71% der Plätze werden von .at Domains belegt
Wikipedia mit seiner wikipedia.org hat einen Google Bonus und ist außer Konkurrenz sehr oft ganz weit oben platziert.
Eine Alternative ist mit 11% .com
Nur 4% belegen .co.at und .ac.at zusammen, das liegt aber auch sicher daran, dass dieses im Vergleich zu .at Domains seltener registriert werden.
Nachdem .gv.at ohnehin nur Regierungsseiten vorbehalten ist, gibt es für mich in Österreich derzeit außer .com keine Alternative!
Wie bringe ich meine Werbeinhalte smart und gekonnt unter die Leute? Eine gute Möglichkeit ist zur Zeit: virales Marketing mit Hilfe von YouTube. Doch wer glaubt, dass es reicht, ein 30-Sekunden-Filmchen auf YouTube zu stellen, hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt.
Ich möchte Ihnen in diesem Eintrag ein paar sehr gute und lustige Beispiele vorstellen:
Koksbabe
Eine Blondine geht auf einer Party auf das Damenklo. In einer Toilettenkabine legt sie sich auf der strahlend sauberen Klobrille eine Line Koks. Doch als sie sich den Stoff in die Nase ziehen will, geschieht das Unfassbare: Die Brille beginnt sich zwecks Selbstreinigung zu drehen, und eine Saugvorrichtung zieht das teure Koks ein. “Say no to dirt” (“sag nein zu Dreck”) meint die Einblendung eines Hygieneprodukteherstellers trocken.
Über den genauen Marktanteil der Suchmaschinen wird immer viel spekuliert, nämlich genau dann, wenn die Frage auftaucht, auf welchen Suchmaschinen man werben soll.
Ich habe folgende aktuelle Statistik über die Verteilung in Deutschland gefunden:
Was man übrigens in dieser Statistik beachten muss: sowohl T-Online als auch AOL nutzen die Google-Technologie.
Interessant wird es, falls Yahoo doch noch von Microsoft übernommen werden sollte.
Über die genaue Aufteilung in Österreich habe ich leider keine genaue Zahlen gefunden, man kann jedoch davon ausgehen, dass es sich in Österreich ziemlich gleich verhält wie in Deutschland.